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Ursula Birghan

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Ursula Birghan (* 15. Oktober 1942 in Dresden), geborene Vobian, ist eine ehemalige deutsche Politikerin (CDU).

Biografie

Ursula Birghan flüchtete 1955 mit ihrer Mutter aus der DDR nach West-Berlin. Sie schloss dort den Schulbesuch mit dem Abitur ab und absolvierte anschließend eine Ausbildung zur Fremdsprachensekretärin.

Sie war verheiratet mit dem Bezirksbürgermeister von Berlin-Reinickendorf Günter Birghan (1939–1983). Ihr Sohn Christoph Birghan ist seit 2025 Mitglied des Deutschen Bundestags.

Politik

Birghan war CDU-Mitglied seit 1961. Sie gehörte zunächst von 1985 bis 1990 der Bezirksverordnetenversammlung von Reinickendorf an. Anschließend hielt sie bis 2001 ein Mandat im Berliner Abgeordnetenhaus. 2021 trat sie aus der CDU aus.<ref>Boris Dombrowski: Ärger über Postengeschacher und Kanzlerkandidaten: 590 CDU-Austritte in Berlin seit Laschets Antritt. In: B.Z. (Online-Ausgabe) vom 3. November 2021, abgerufen am 15. Juni 2022.</ref>

Ehrungen

Am 3. Juni 2002 wurde Birghan vom Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen.<ref>Hinter den Kulissen. In: Tagesspiegel. 8. Juni 2002, archiviert vom Vorlage:IconExternal;.</ref> Für ihr Engagement in der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft (DMSG), darunter als stellvertretende Vorsitzende des Landesverbandes Berlin, rief diese den „Birghan-Preis für Journalismus“ aus.<ref>Kompass Nr. 1/2002 (Zeitschrift der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft Landesverband Berlin, PDF)</ref>

Literatur

  • Werner Breunig, Andreas Herbst (Hrsg.): Biografisches Handbuch der Berliner Abgeordneten 1963–1995 und Stadtverordneten 1990/1991 (= Schriftenreihe des Landesarchivs Berlin. Band 19). Landesarchiv Berlin, Berlin 2016, ISBN 978-3-9803303-5-0, S. 91.

Weblinks

Einzelnachweise

<references/>

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