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Castro Mode

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
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Castro Model Ltd.
קסטרו מודל בע״מ
Rechtsform Limited
Gründung 1948<ref name="DNB" />
Sitz Bat Jam, Israel
Leitung Gabriel Rotter (Chairman)
Ron Rotter (CEO)
<ref name="TASE">Castro auf Tel Aviv Stock Exchange, abgerufen am 17. Oktober 2021.</ref>
Mitarbeiterzahl 3.709<ref name="DNB" >Dun&Bradstreet, abgerufen am 17. Oktober 2021.</ref>
Umsatz 358,45 Mio. US-Dollar<ref name="DNB" />
Branche Kleidung
Website www.castro.com
Stand: 17. Oktober 2021

Castro ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist ein israelisches Bekleidungsunternehmen, das Damen- und Herrenmode produziert und vertreibt. 2013 war es Israels größtes Modeunternehmen.<ref>Shachar Atwan: Castro’s New Fall Collection - Two Collections, Actually. In: Haaretz. 14. August 2013 (haaretz.com [abgerufen am 17. Oktober 2021]).</ref> Castro ist seit 1992 an der Börse von Tel Aviv notiert<ref>About. In: castro.com. 2011, archiviert vom Vorlage:IconExternal; abgerufen am 17. Oktober 2021.</ref>, wobei sich über 70 Prozent in den Händen der Gründerfamilie befinden.<ref name="TASE"/>

Geschichte

Datei:Castro israel.jpg
Castro-Geschäft, 2017

1948 eröffneten Aharon Castro (1932–2017) und seine Mutter Anina ein kleines Modegeschäft namens Nina in Tel Aviv. Anina hatte zuvor Kleidung in ihrer Wohnung geschneidert und verkauft.<ref name=":0">Greer Fay Cashman: Fashion pioneer Aaron Castro dead at 84. In: The Jerusalem Post. 14. September 2017, abgerufen am 17. Oktober 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Zusammen mit seiner Ehefrau Lina produzierten sie modische aber bezahlbare Alltagskleidung für Frauen, Männer und Kinder. Castro verkaufte seine Ware zunehmen auch in lokalen Kaufhäusern, produzierte aber auch als Subunternehmer für andere israelische Modeunternehmen. 1985 eröffnete Castro sein erstes eigenes Ladenlokal. Eine Expansion in den europäischen und amerikanischen Markt scheiterte zu dieser Zeit.<ref name=":1">Jessica Steinberg: Israeli Chain Grows in Germany. In: WWD. 7. April 2004, abgerufen am 17. Oktober 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Castros Tochter Etti und deren Ehemann Gabi Rotter traten in die Geschäftsführung ein und restrukturiertes das Unternehmen.<ref name=":2">Greer Fay Cashman: Grapevine: Shining stars in Israel's fading fashion industry. In: The Jerusalem Post. 13. August 2013, abgerufen am 17. Oktober 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref name=":0" /> Die neue Strategie führte dazu, dass das Unternehmen bis 1997 80 Prozent seiner Produktion unter anderem nach China, in die Türkei und Indien verlagert hatte und stattdessen den Markennamen stärkte.<ref name=":1" />

In den 1990er Jahren rekrutierte die Modekette zahlreiche israelische Jungdesigner, importierte Stoffe aus Übersee und ließ die Kleidungsstücke von bekannten Models wie Gal Gadot präsentieren.<ref name=":2" /> Seit 1996 stattet Castro die israelische Olympiamannschaft aus.<ref>Amy Spiro: Israel unveils its official Tokyo Olympic outfits. In: Times of Israel. 9. Juni 2021, abgerufen am 17. Oktober 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> 2018 übernahm Castro den Konkurrenten Hoodies.<ref>Max Schindler: Israeli clothing chain Castro buys up Hoodies. In: The Jerusalem Post. 25. Juni 2018, abgerufen am 17. Oktober 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Die Geschäftsentwicklung

In Israel ist Castro mit knapp 90 Läden Marktführer. Das Unternehmen hat außerdem nach Russland, Kasachstan, Thailand, und in die Schweiz expandiert.<ref>Silke Wichert: Fast Fashion: Castro – das H&M aus dem Nahen Osten. In: Die Welt. 2. September 2010 (welt.de [abgerufen am 17. Oktober 2021]).</ref> Die seit 2004 in Deutschland betriebenen acht Geschäfte wurden 2011 von Gerry Weber übernommen.<ref>Pressemitteilung: GERRY WEBER übernimmt CASTRO Deutschland. In: gerryweber.com. 4. März 2016, archiviert vom Vorlage:IconExternal; abgerufen am 17. Oktober 2021.</ref>

Weblinks

Einzelnachweise

<references/>