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Ralf-Peter Post

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Datei:2013 Ralf-Peter Post, 04a, Gemälde LE SACRE DU PRINTEMPS, Galerie BEI KOC zur Ausstellung FIGURATIVE GESPRÄCHE, Hahnenstraße 8, 30167 Hannover Nordstadt.jpg
Ralf-Peter Post mit seinem Gemälde Le Sacre du Printemps in der Galerie Bei Koc (2013)

Ralf-Peter Post (* 7. März 1967 in Norden) ist ein deutscher Maler, Figuren- und Maskenbauer und Filmemacher.

Leben und Werk

Im Januar 1987 zog Post als freier Maler von Ostfriesland nach Hannover. Von 1988 bis 2014 lebte und arbeitete er in einem ehemals besetzten Verwaltungsgebäude auf dem Sprengelgelände, dem Areal der früheren Schokoladenfabrik Sprengel in der Nordstadt.<ref name="Valentin">Gerda Valentin: „Sprengel – ein Stück Schlaraffenland“. Dokumentarfilm über das Leben auf dem Sprengel-Gelände, Hannoversche Allgemeine Zeitung, 27. Oktober 2011, abgerufen am 5. Februar 2013</ref>

Theater

1994 begann Post seine Arbeit als Maskenbauer beim Scharniertheater Hannover unter der Leitung des Gründers Hans-Ulrich Buchwald. 2001 inszenierte er sein Maskentheaterstück Tubenballett und Pinselpunk auf dem Kleinen Fest im Großen Garten,<ref>Scharniertheater, kleines-fest.de, abgerufen am 29. August 2013</ref> es folgten weitere Inszenierungen wie Das königliche Spiel und Die Drahtwalds. Von Buchwald übernahm Post die Geschäftsführung und die künstlerische Leitung des Scharniertheaters Hannover.<ref>Impressum, Scharniertheater Hannover</ref>

Posts Theaterstück Das verratene Selbst hatte 2007 Premiere im Kino im Sprengel in Hannover und 2008 im Jugendhaus seiner Geburtsstadt. Das Stück erzählt von einer misslungenen Identitätsbildung: „Es handelt von dem eigenen Schmerz, den man selbst nicht ertragen kann und den man anderen zufügen muß, damit man sich nicht mit sich selber auseinandersetzen muß.“<ref>Mit überdimensionierten Masken gegen die Gewalt, Ostfriesischer Kurier, 19. April 2008, S. 3</ref>

Dokumentarfilm

Für den Film Der Choreograph Stephan Thoss und Le Sacre du Printemps begleitete Post 2006 den Ballettdirektor Stephan Thoss mit der Kamera bei den Proben zu seiner letzten Inszenierung an der Staatsoper Hannover.<ref>Der Film zum Tanz. In: Frankfurter Rundschau. 9. April 2009, abgerufen am 11. Februar 2014.</ref><ref>Kerstin Hergt: Die Kraft des Körpers. Ein Film über Stephan Toss In: Hannoversche Allgemeine Zeitung, 27. März 2008, S. 9, abgerufen am 11. Februar 2014</ref><ref>Stephan Thoss und »Le Sacre du Printemps«, kulturportal-russland.de, abgerufen am 29. August 2013</ref> Der Dokumentarfilm wurde 2007 erstmals im ZDF-Theaterkanal ausgestrahlt.<ref>ZDFtheaterkanal Porträts, ZDF Jahrbuch 2007</ref>

Aus der engen Zusammenarbeit mit Hans-Ulrich Buchwald im Scharniertheater<ref>Was einen lebendig macht - der Künstler Hans-Ulrich Buchwald, Scharniertheater Hannover</ref> entstand 2009 der Dokumentarfilm … was einen lebendig macht – der Künstler Hans-Ulrich Buchwald, der kurz nach dem Tod des Protagonisten im Kino im Sprengel uraufgeführt wurde.<ref>Jan Sedelies: Liebeserklärung für einen Puppenspieler, Hannoversche Allgemeine Zeitung, 14. März 2009, S. 19</ref><ref>Filmarchiv: ...was einen lebendig macht, Kommunales Kino Hannover</ref><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Die Geschichte vom Soldaten (Memento vom 11. Februar 2016 im Internet Archive), acwposer.de; Über Bernd Seidels Inszenierung mit den Masken von Hans-Ulrich Buchwald und einem Filmausschnitt aus Posts Dokumentarfilm, abgerufen am 2. September 2024.</ref> Mit dem Dokumentarfilm Sprengel – ein Stück Schlaraffenland zeichnete Post die bewegte Geschichte und Gegenwart des Wohnprojekts Sprengel nach.<ref name="Valentin"/> 2013 schuf er das Künstlerporträt Die Malerin Hildegard Peters über die 1923 geborene Kunsterzieherin und Malerin aus seiner Heimatstadt Norden.<ref>Hildegard Peters, Norden, Kunstverein Norden</ref><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Ein besonderes Geschenk für Norden: Künstlerin Hildegard Peters ist 90 Jahre alt - Ein Film zum Ehrentag und eine tolle Feier (Memento vom 12. Januar 2014 im Internet Archive), Ostfriesischer Kurier, 1. Juli 2013</ref>

2018 entstand die Dokumentation über den Totalkünstler Timm Ulrichs, der seit Anfang der 1960er Jahre die Kunstwelt provoziert.<ref>Ronald Meyer-Arlt: Filmpremiere: „Der Totalkünstler“, ein Film über Timm Ulrichs. In: haz.de. 20. Mai 2019, abgerufen am 28. Februar 2024.</ref><ref>Hannover: Timm-Ulrichs-Film im Sprengel Museum. In: neuepresse.de. 27. Mai 2019, abgerufen am 2. März 2024.</ref> "Im Zentrum des Abends stand der Dokumentarfilm "Der Totalkünstler" über Timm Ulrichs, den der Filmemacher Ralf-Peter Post 2018 drehte. "Sie werden in dem Film sehr viel Alltägliches sehen", bereitete Timm Ulrichs das Publikum auf 87 Film-Minuten vor und wünschte den Besuchern "amüsante und einsichtsvolle Momente": "Das ist kein Lebensportrait, sondern ein Ausschnitt aus dem Leben eines Künstlers – wie man sich plagt und möglicherweise auch Genüsse daraus zieht." Das war nicht zu viel versprochen: Die ruhige Erzählweise von Ralf-Peter Post über den immer noch sehr aktiven Künstler erwies sich als äußerst interessant und unterhaltsam." Lüdenscheider Nachrichten, 16. November 2021.

Malerei

Seine Arbeiten auf Leinwand und Papier präsentierte Post 2007 im Künstlerhaus Hannover<ref name="Figurative Gespräche">Heike Werner: Herr K. lässt Bilder sprechen, langeleine.de, 18. März 2007, abgerufen am 29. August 2013</ref> und 2013 in der hannoverschen Galerie Bei Koc.<ref>Das war schön, Ballett Gesellschaft Hannover e. V.</ref> Er ist Mitglied im Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler.<ref>Mitglieder, bbk-hannover.de, abgerufen am 29. August 2013</ref>

Werke (Auswahl)

Theaterstücke

  • 2001: Tubenballett und Pinselpunk
  • 2002: Die Zeitungsleser
  • 2005: Das königliche Spiel (Neuinszenierung)
  • 2005: Absolut Abstrakt
  • 2006: Die Drahtwalds
  • 2007: Das verratene Selbst

Filme

Weblinks

Commons: Ralf-Peter Post – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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