Bongo Flava (Film)
| Produktionsland | Deutschland, Tansania |
|---|---|
| Originalsprache | Englisch, Swahili |
| Erscheinungsjahr | 2004 |
| Länge | 72 Minuten |
| Stab | |
| Regie | Gabriel Hacke, Anna Roch |
| Produktion | Gabriel Hacke |
| Musik | Big Dog Posse, G-Solo, Professor Jay |
| Kamera | Gabriel Hacke, Max Vogel, Jürg Endres |
| Schnitt | Gabriel Hacke, Anna Roch |
Bongo Flava ist ein deutscher Dokumentarfilm über die gleichnamige Hip-Hop-Kultur in Tansania von Gabriel Hacke und Anna Roch aus dem Jahr 2004. Der Film wurde auf den 21. video/film tagen mit dem Preis der Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz ausgezeichnet<ref name="videofilmtage" /> und lief beim Münchner EthnoFilmFest<ref name="ethnofilmfest" /> sowie in einigen ausgewählten Kinos.<ref name="ausstrahlung">Kino und TV. Filmwebseite, abgerufen am 9. Januar 2014.</ref> Die Kinopremiere war am 3. Februar 2004 im Kino Mon Ami in Weimar.<ref name="homepage">Homepage: Bongo Flava. Abgerufen am 9. Januar 2014.</ref> Im März 2008 lief der Film mehrmals im Programm von ZDFdoku. Die bei den Dreharbeiten entstandenen Musikvideos „Majobless“<ref>BDP – Majobless. Abgerufen am 9. Januar 2014.</ref> und „Nyumbani ni Nyumbani“ liefen in der Sendung Unicato im MDR sowie im tansanischen Fernsehen.<ref name="ausstrahlung" />
Inhalt
Die Begeisterung der Jugend Tansanias für ihr Bild vom afroamerikanischen Hip-Hop ist der Ausgangspunkt für das Phänomen Bongo Flava.<ref name="homepage" /> Der Film zeigt, wie sich in Tansania eine eigene Form städtischer Jugendkultur entfaltet, die mittlerweile eine maßgebliche gesellschaftliche Kraft ist und alle anderen afrikanischen Musikstile an Kassettenverkäufen übertrifft.<ref name="ethnofilmfest" /> Im Film lernt der Zuschauer Stars und Sternchen der tansanischen Hip-Hop-Szene kennen und erfährt, warum diese Menschen trotz ihres offensichtlichen Erfolgs in Armut leben.<ref name="videofilmtage" />
Hintergrund
Der Film entstand im Rahmen eines ethnographischen Forschungsprojektes zur Hip-Hop-Kultur in Tansania am Institut für Ethnologie der Freien Universität Berlin.<ref name="ethnofilmfest">Programmheft Münchner EthnoFilmFest. (PDF) Staatliches Museum für Völkerkunde München, S. 5, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 22. August 2013; abgerufen am 9. Januar 2014.</ref> Die Autoren beschäftigten sich 2001 und 2002 insgesamt sechs Monate vor Ort mit der kulturellen Praxis des Bongo Flava. Einblicke erlangten sie durch das beobachtende, zeitweilige Zusammenleben mit verschiedenen tansanischen Rap-Musikern.<ref name="homepage" />
Kritik
„Ein unaufdringlicher, sehr genau beobachtender Dokumentarfilm, der durch die freundschaftliche Nähe zu seinen Protagonisten und durch die ethnographische Durchdringung seines Themas überzeugt.“
Weblinks
Einzelnachweise
<references />