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Panneschopp

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Panneschopp
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(25)&title=Panneschopp 50° 58′ N, 6° 4′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(25) 50° 58′ 1″ N, 6° 4′ 16″ O
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Höhe: <ref name="DGK5">Deutsche Grundkarte 1:5000</ref> 86 (84–87) m
Einwohner: 25 (30. Sep. 2022)<ref name="GeilenkirchenLokal20230930" />
Postleitzahl: 52511
Vorwahl: 02451
Datei:Panneschopp Freemaps.jpg
Karte
Lage von Panneschopp in Geilenkirchen
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Panneschopp ist ein Ortsteil der zum Kreis Heinsberg gehörenden Stadt Geilenkirchen in Nordrhein-Westfalen.

Geographie

Lage

Panneschopp liegt circa drei Kilometer westlich des Stadtzentrums von Geilenkirchen. In der Nähe befindet sich die Air Base Geilenkirchen.

Gewässer

Der Ort gehört zum Einzugsgebiet des in die Maas entwässernden Rodebaches (GEBKZ 28182211<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Archivierte Kopie (Memento des Vorlage:IconExternal vom 17. Oktober 2013 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.lanuv.nrw.de</ref>, GEWKZ 281822<ref>http://www.lanuv.nrw.de/fileadmin/lanuv/wasser/pdf/Gewaesserverzeichnis%20GSK3C.xls </ref>).

Nachbarorte

Niederbusch Gillrath Niederheid
Kompassrose, die auf Nachbargemeinden zeigt Nierstraß
Teveren

Siedlungsform

Panneschopp ist ein locker bebauter Weiler.

Geschichte

Datei:Pannenschopp Urkataster.jpg
Panneschopp auf der Urkatasterkarte 1846

Panneschopp ist ein erst im 19. Jahrhundert entstandener Ort. In der Beschreibung der Königlich Preußischen Rheinprovinz von 1830 ist Panneschopp noch nicht aufgeführt. Die erste Benennung ist auf der Urkatasterkarte von 1846 zu finden, wo der Ort mit am Pannenschop eingetragen ist. Der Name geht auf die mundartliche Bezeichnung Pannenschop für „(Dach-)Pfannenschuppen“ zurück und entstand in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts mit dem Entstehen der Dachziegelbrennerei in der Gegend.<ref>Joseph Gotzen: Die Ortsnamen des Kreises Geilenkirchen im Zusammenhang mit der Siedelungsgeschichte, Verlag E. van Gils, 1926, S. 97</ref> 1893 wird bereits die heutige Bezeichnung Panneschopp verwendet.

Im Zuge der Gebietsreform zum 1. Januar 1972 blieben die Orte Gillrath, Hatterath, Nierstraß und Panneschopp bei der Stadt Geilenkirchen.

Kirchengeschichte

Der Ort gehört zur katholischen Pfarrei St. Marien in Gillrath, die Bevölkerung ist überwiegend katholisch.

Politik

Gemäß § 3 (1) b) der Hauptsatzung der Stadt Geilenkirchen bilden die Orte Gillrath, Hatterath, Nierstraß und Panneschopp einen Stadtbezirk. Der wird durch einen Ortsvorsteher im Stadtrat der Stadt Geilenkirchen vertreten.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Hauptsatzung der Stadt Geilenkirchen (Memento des Vorlage:IconExternal vom 23. März 2019 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.geilenkirchen.de</ref> Ortsvorsteher des Stadtbezirks ist Franz Beemelmanns. Stand 2013

Sehenswürdigkeiten

Datei:Kapelle in Panneschopp.jpg
Wegekapelle Panneschopp

Wegekapelle Panneschopp: Die kleine römisch-katholische Kapelle befindet sich im Ortsteil Panneschopp in Höhe der Hausnummer 33 auf einem befestigten Platz. Sie wurde 1964 von den Bewohnern des Ortes errichtet und ist kirchlich der Pfarrei Gillrath zugeordnet. Das Gebäude ist ein schlichter Backsteinbau mit spitzem Satteldach, im Inneren befindet sich ein einfaches Kruzifix.<ref>Handbuch des Bistums Aachen, Dritte Ausgabe, 1994, ISBN 3-87448-172-7</ref>

Infrastruktur

Schulwesen

  • Volksschule Gillrath, auch für Panneschopp 1925: 4 Klassen, 3 Stufen, 2 Lehrer, 2 Lehrerinnen, 171 Kinder
  • Volksschule Gillrath, auch für Panneschopp 1965: 4 Klassen, 4 Lehrerstellen, 138 Kinder

Straßennamen

In Panneschopp gibt es keine Straßenbezeichnungen, sondern nur Hausnummern.

Literatur

  • Handbuch des Bistums Aachen. 3. Auflage. Kühlen, Mönchengladbach 1994, ISBN 3-87448-172-7, S. 704–706
  • Friedrich von Restorff: Topographisch-Statistische Beschreibung der Königlich Preußischen Rheinprovinz. Nicolai, Berlin und Stettin 1830

Weblinks

Commons: Panneschopp – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references> <ref name="GeilenkirchenLokal20230930">Geilenkirchen überschreitet „magische“ Einwohnerzahl von 30000. In: geilenkirchen-lokal.de. Volker Kirschbaum, 13. Oktober 2022, abgerufen am 30. Juli 2023. </ref> </references>

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