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Rischden

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Rischden
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(119)&title=Rischden 50° 59′ N, 6° 7′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(119) 50° 59′ 15″ N, 6° 6′ 59″ O
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Postleitzahl: 52511
Vorwahl: 02451
Datei:Rischden Freemaps.jpg
Karte
Lage von Rischden in Geilenkirchen
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Datei:Ortsschild von Rischden.jpg
Ortsschild
Datei:Industriegebiet in Rischden-Niederheid.jpg
Industriegebiet zwischen Rischden und Niederheid

Rischden ist ein Ortsteil der Mittelstadt Geilenkirchen im Kreis Heinsberg im Bundesland Nordrhein-Westfalen.

Geschichte

Lage

Rischden liegt circa zwei Kilometer nördlich von Geilenkirchen an der Bundesstraße 221, die von Straelen im Kreis Kleve über Heinsberg und Geilenkirchen nach Alsdorf in die Städteregion Aachen verläuft. Die Strecke hat eine Länge von 75 km.

Gewässer

Bei Starkregen und bei Schneeschmelze fließt das Oberflächenwasser aus Rischden zum Kötteler Schar (GEWKZ 282894). Der Bach führt vorbei an Uetterath und durch Dremmen und mündet nach einer Länge von 9,498 km<ref>http://www.lanuv.nrw.de/fileadmin/lanuv/wasser/pdf/Gewaesserverzeichnis%20GSK3C.xls</ref> bei Grebben in die Wurm.

Nachbarorte

Straeten Tripsrath Nirm
Hatterath Kompassrose, die auf Nachbargemeinden zeigt Hochheid
Niederheid Geilenkirchen Süggerath

Siedlungsform

Rischden ist ein locker bebauter Weiler.

Geschichte

Datei:Rischden Tranchot.jpg
Rischden auf der Tranchotkarte 1803–1820
Datei:Hochheid Urkataster.jpg
Rischden auf der Urkatasterkarte 1846

Ortsname

  • 1337 (de) Resde
  • 1445 Ryschden
  • 1539 Reyßden
  • 1666 Rischden
  • 1820 Rischen

Ortsgeschichte

Rischden gehörte zum Jülicher Amt Geilenkirchen, ebenso das Gericht. Im Jahre 1445 besaß das Heinsberger Gangolfusstift in Rischden einen Hof. Ein weiterer Gutshof war ein Unterlehen des Loher Hofes. Die Flurbezeichnung in der Gemarkung trägt den Namen Geilenkircher Heide.

Rischden hatte 1828 insgesamt 82 Einwohner, 1852 waren es 116 Einwohner. Im Zuge der Gebietsreform zum 1. Januar 1972 blieben die Orte Tripsrath, Hochheid und Rischden bei der Stadt Geilenkirchen.

Die Orte Tripsrath, Hochheid und Rischden bilden eine Dreidörfergemeinschaft. Ihr gemeinsamer Treffpunkt ist das Bürgerhaus, die frühere Alte Schule. Unter dem Motto: Bürgerhaus stärkt die Gemeinschaft wurde das Haus im September 2011 seiner Bestimmung übergeben.<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/www.aachener-zeitung.de (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Februar 2024. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot</ref>

Kirchengeschichte

Die Pfarre St. Anna Tripsrath setzt sich aus den Orten Tripsrath mit Brüggerhof, Hochheid, Rischden und Königshof zusammen. Die Bevölkerung besteht zum größten Teil aus Katholiken.

Die Pfarrgemeinde St. Anna in Tripsrath entstand durch Abpfarrung der Ortschaften Tripsrath mit Königshof, Hochheid und Rischden von der Pfarre St. Marien in Geilenkirchen. Möglich wurde dies durch Schenkungsversprechen von 80 Personen zur Finanzierung eines Rektorats sowie der Schenkung eines Grundstückes zur Errichtung der Pfarrkirche von Frl. Adele Wilhelmine Cockerill, die als Auflage die Erhebung zur Pfarrkirche vorsah.

1869 beschloss der Kirchenvorstand die Gründung eines eigenen Rektorates, 1870 wurde in Tripsrath eine Scheune als Notkirche eingerichtet. Am 9. Januar 1891 wurde Tripsrath zur Pfarre erhoben. Am 8. August 1873 legte Weihbischof Baudri den Grundstein zum Kirchenbau. Die feierliche Einweihung war am 30. Mai 1893. Im Kriegsjahr 1944/45 wurde die Kirche schwer beschädigt, 1953 war der Wiederaufbau fertiggestellt.

Im Zuge der Pfarrgemeindereformen im Bistum Aachen wurde die ehemals eigenständige katholische Pfarrgemeinde St. Anna Tripsrath in die Gemeinschaft der Gemeinden (GdG) St. Bonifatius Geilenkirchen eingegliedert, in der alle 11 Pfarreien des Stadtgebietes zusammengefasst waren. Seit Januar 2025 bilden diese Pfarreien den Pastoralen Raum Geilenkirchen, einer von insgesamt 44 Räume im Bistum Aachen.<ref>[1] Pastoraler Raum im Bistum Aachen</ref>

Schulwesen

  • Volksschule Tripsrath auch für Rischden, 1925: 2 Klassen, 2 Stufen, 1 Lehrer, 1 Lehrerin, 78 Kinder
  • Volksschule Tripsrath auch für Rischden, 1965: 2 Klassen, 2 Lehrerstellen, 72 Kinder

Politik

Gemäß § 3 (1) k) der Hauptsatzung der Stadt Geilenkirchen bilden die Orte Tripsrath, Hochheid und Rischden einen Stadtbezirk, der durch einen Ortsvorsteher im Stadtrat der Stadt Geilenkirchen vertreten wird.

Datei:In Gedenken an die Kämpfe Nov.. 1944 - Febr. 1945.jpg
In Gedenken an die Winterkämpfe Nov. 1944 - Febr.1945 im Raum Rischden -Tripsrath - Hoven

Sehenswürdigkeiten

Datei:Wegekreuz und Denkmal in Rischden.JPG
Wegekreuz und Denkmal

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Infrastruktur

Datei:Getränkefachgroßhandlung in Rischden.jpg
Getränkefachgroßhandlung in Rischden

Verkehr

Die AVV-Buslinien 410, SB1 und GK2 der WestVerkehr verbinden Rischden mit Heinsberg und Geilenkirchen. Zusätzlich kann abends und am Wochenende kann der Multi-Bus angefordert werden.<ref>Karte Multibusbetrieb im Kreis Heinsberg</ref>

Linie Verlauf
410 (Oberbruch Schulzentrum – Unterbruch –) Heinsberg Busbf – Heinsberg AOK – (Schleiden – Uetterath – Rischden) / (Aphoven – Scheifendahl – Straeten – Waldenrath – Tripsrath – Hochheid) – (Bauchem – Geilenkirchen Schulzentrum – Bauchem –) Geilenkirchen Bf
SB1 Schnellbus:
Erkelenz Bf – Erkelenz Burg / Erkelenz ZOB – Gerderath – Myhl – Wassenberg – Orsbeck – Unterbruch – Heinsberg Busbf – (Schleiden –) Rischden – Geilenkirchen Bf
GK2 (Geilenkirchen Bf – Bauchem) / (Gillrath – Hatterath) – Niederheid (– Rischden – Tripsrath – Hochheid)

Vereine

  • Freiwillige Feuerwehr Geilenkirchen Löschgruppe Tripsrath auch zuständig für Rischden
  • Musikverein Sankt Anna Tripsrath e. V.
  • SV (Spielvereinigung) Süggerath-Tripsrath 09/18 1999 e. V.
  • Modellflugclub Ikarus Geilenkirchen-Rischden e. V.
  • Katholischer Kindergarten Sankt Anna Tripsrath

Straßennamen

Am Forsthaus, Am Lehnhof, Ikarusweg, Landstraße

Literatur

  • Josef Pelzer: Hochheid, Tripsrath, Rischden, 1991
  • Bischöfliches Generalvikariat Aachen (Hrsg.): Handbuch des Bistums Aachen. 3. Auflage. Kühlen, Mönchengladbach 1994, ISBN 3-87448-172-7, S. 710–712.
  • Leo Gillessen: Die Ortschaften des Kreises Heinsberg: ihre Namen, Topographie und Geschichte (= Kreis Heinsberg [Hrsg.]: Schriftenreihe des Kreises Heinsberg. Band 7). Kreis Heinsberg, Heinsberg 1993, ISBN 3-925620-13-3, S. 127.
  • Friedrich von Restorff: Topographisch-Statistische Beschreibung der Königlich Preußischen Rheinprovinz. Nicolai, Berlin und Stettin 1830

Weblinks

Commons: Rischden – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

<references> <ref name="GeilenkirchenLokal20230930"> Geilenkirchen überschreitet „magische“ Einwohnerzahl von 30000. In: geilenkirchen-lokal.de. Volker Kirschbaum, 13. Oktober 2022, abgerufen am 30. Juli 2023. </ref> </references>

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