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Goatcraft Torment

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Goatcraft Torment
Studioalbum von Urgehal

Veröffent-
lichung

2006

Aufnahme

2005 bis 2006

Label(s)

Agonia Records, Southern Lord

Format(e)

CD, LP

Genre(s)

Black Metal

Titel (Anzahl)

10

Länge

51:01

Besetzung

  • Enzifer
  • Sregroth
  • Nefas
  • Uruz

Studio(s)

MLP Studio

Chronologie
A Norwegian Hail to VON
(Split, 2005)
Goatcraft Torment The Eternal Eclipse – 15 Years of Satanic Black Metal
(Zusammenstellung, 2007)

Goatcraft Torment ist das fünfte Album der norwegischen Band Urgehal.

Titelliste

  1. Goatcraft Torment – 04:00 (Text: Sorgar; Musik: Nefas)
  2. Risus Sardonius – 05:14 (Text und Musik: Enzifer)
  3. Antireligiøs – 06:15 (Text und Musik: Nefas)
  4. Dødsmarsj Til Helvete – 04:18 (Text: Sorgar; Musik: Enzifer)
  5. Satanic Black Metal in Hell – 04:33 (Text und Musik: Nefas)
  6. Nefastus Nex Necis – 05:50 (Text und Musik: Enzifer)
  7. Gathered Under the Horns – 05:08 (Text und Musik: Nefas)
  8. Selvmordssalme – 06:00 (Text und Musik: Enzifer)
  9. Sentiment of Chaos – 02:43 (Text: Sorgar; Musik: Enzifer)
  10. Et Steg Nærmere Lucifer – 07:00 (Text und Musik: Nefas)

Musikstil und Texte

Die Band blieb auf Goatcraft Torment bei ihrem simplen, traditionellen, nordischen Black Metal mit entsprechend am Satanismus orientierten Texten.<ref name=deadtide>Rahn: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Urgehal, "Goatcraft Torment" (Memento des Vorlage:IconExternal vom 9. November 2014 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.deadtide.com, abgerufen am 1. Februar 2013.</ref> Die Texte behandeln außerdem Themen wie Vergewaltigung, Mord und Nekrophilie.<ref name=maelstrom>Pal the Postman: @1@2Vorlage:Toter Link/www.maelstrom.nuURGEHAL - Goatcraft Torment (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im April 2018. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot. In: Maelstrom, Nr. 51, abgerufen am 1. Februar 2013.</ref> Wie auf ihren vorigen Veröffentlichungen ist ihr Stil nicht besonders originell.<ref name=deadtide/><ref name=norsksvartmetall><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />A History Of Norwegian Black Metal (Memento vom 11. November 2011 im Internet Archive), abgerufen am 1. Februar 2013.</ref><ref name=theonetruedeadangel>music reviews, abgerufen am 1. Februar 2013.</ref> Die Musik ist aggressiv und basiert auf Thrash-Metal-Einflüssen, groove-lastigen Riffs im Stil von Craft und einzelnen Moll-Akkorden.<ref name=deadtide/> Das Album wurde außerdem als „in der Schnittmenge aus ungefiltert rohem Black 'n Roll, gewohnt unauffälligem Norsecore sowie (überraschenderweise) rasanten Zitierungen aus der aktuellen Marduk-Ära“ angesiedelt beschrieben.<ref name=taakefrost>Amikkus: @1@2Vorlage:Toter Link/www.taakefrost.deUrgehal/Goatcraft Torment (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im April 2018. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot, abgerufen am 1. Februar 2013.</ref> Neben diesen Bands wurde die Band mit Immortal, Mayhem und Carpathian Forest verglichen, Gathered Under the Horns außerdem mit Venoms At War with Satan.<ref name=maelstrom/>

Gestaltung

Das Cover bildet den Schriftzug der Band, einen Ziegenkopf und den Titel des Albums in Frakturschrift ab und erinnert an Venoms Black Metal und At War with Satan.<ref name=maelstrom/>

Kritiken

Zahlreiche Kritiken machten sich über die ersten Worte des Titellieds, “This is Satanic Black Metal”, die angesichts der Gestaltung des Albums überflüssig seien, lustig<ref name=deadtide/><ref name=theonetruedeadangel/><ref>Matthew Hoffman: @1@2Vorlage:Toter Link/hardrockhaven.netUrgehal - Goatcraft Torment (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im April 2018. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot, abgerufen am 1. Februar 2013.</ref><ref name=metalfactory><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />CD Reviews September 2006 (Memento des Vorlage:IconExternal vom 7. März 2013 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.metalfactory.ch, September 2006, abgerufen am 1. Februar 2013.</ref>, und fügten mitunter hinzu, niemand würde Goatcraft Torment John Denver zuschreiben<ref name=theonetruedeadangel/> oder „Volksmusik der Marke Peter Zinsli“ erwarten<ref name=metalfactory/>. Ebenso amüsierten sie sich über die Textzeile “Die for Satan” im Refrain desselben Lieds.<ref name=deadtide/><ref name=theonetruedeadangel/><ref name=metalfactory/> In gleicher Weise wurde auch angesichts des Liedtitels Satanic Black Metal in Hell scherzhaft gefragt: „na was soll denn dort anderes gespielt werden, etwa James Blunt?“<ref name=metalfactory/> Außerdem betonten sie, dass der Stil nicht originell sei.<ref name=deadtide/><ref name=norsksvartmetall/><ref name=theonetruedeadangel/>

Amikkus von Taakefrost bezeichnete das Titellied als „zwar gefällig flotten, lyrisch jedoch komplett bescheuerten Opener“, der „zwar auf gewisses Live-Potenzial“ hinweise, „auf Platte aber nur beschränkt“ zünde; dies gölte auch für einige andere Lieder, woran „das unpolierte, kompetent umgesetzte Klanggewand wie auch dreckig knallende Songs à la ‚Antireligiøs‘, die trotz aller bierselig auflehnender Attitüde den Spaß-Faktor nicht zu kurz kommen lassen, kaum was ändern“ könnten. Das größte Problem seien „Filler-Riffs, welche einfach nur noch ausgezehrt, zerfranst und alt klingen. Zu Dutzenden haben sie hier ihren streitbaren Platz eingenommen, um die Halbwertszeit des mitunter starken Werkes drastisch zu verkürzen. Somit bleibt ‚Goatcraft Torment‘ also für jene Klientel interessant, die an allzu todernster Musik keinen Gefallen findet und lieber einer kultigen Truppe als Schwermütlern Gehör schenkt. Dem Rest ist auf jeden Fall ein Probehören anzuraten, wenn man ‚Arma Christi‘ als Urgehals beste Scheibe ansieht.“<ref name=taakefrost/> Die Seite Norsk Svart Metall bezeichnete die Band als „satanische Metal-Maschine, gut geölt und komplett ungezwungen gegenüber ihrer frevelhaften Kunst“.<ref name=norsksvartmetall/> Rahn von Deadtide.com amüsierte sich über das Auftreten Urgehals mit Bondage-Maske, Corpsepaint, Stacheln etc., das er mit Horrorfilmkostümen minderer Qualität verglich. Es sei schade, dass diese „unreifen“ Requisiten nach vierzehn Jahren noch immer de rigueur seien. Enzifer sei „des Black Metals Antwort auf Pulp Fictions Gimp“ (in der deutschen Fassung des Films „Hinkebein“ genannt), während Uruz „der satanische Flavor Flav“ sei. Die Band habe mit Goatcraft Torment jedoch ein solides Album herausgebracht; sie habe wieder hier noch zuvor irgendetwas besonders originelles getan, aber es sei ein gut strukturiertes Album. Die Band erreiche niemals die Spitze der Stile, an denen sie sich orientiere, enttäusche oder schwanke angesichts ihrer über die Jahre gereiften technischen Fähigkeiten aber auch nicht.<ref name=deadtide/>

Einzelnachweise

<references/>