Zum Inhalt springen

Cantrup

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 29. November 2025 um 09:14 Uhr durch imported>Definitiv (AZ: Weiterleitung auf Neuenkirchen (bei Bassum)#Eingemeindungen entfernt).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Cantrup
Gemeinde Neuenkirchen
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(235)&title=Cantrup 52° 46′ N, 8° 44′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(235) 52° 45′ 54″ N, 8° 44′ 6″ O
 {{#coordinates:52,765|8,735|primary
dim=10000 globe= name=Cantrup region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code type=city
  }}
Fläche: 8,92 km²<ref name="geo">Daten zur Gemarkung Cantrup</ref>
Einwohner: 235<ref name="geo" />
Bevölkerungsdichte: 26 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. März 1974
Postleitzahl: 27251
Vorwahl: 04245
Lage von Cantrup in Niedersachsen

Cantrup ist ein Ortsteil der Gemeinde Neuenkirchen im Landkreis Diepholz in Niedersachsen. Der Ort bildete bis 1974 eine Gemeinde im damaligen Landkreis Grafschaft Diepholz.

Geographie

Das kleine Dorf Cantrup liegt etwa einen Kilometer südwestlich von Neuenkirchen. Zum Ortsteil gehört auch das kleine Dorf Göddern. Der Klosterbach bildet streckenweise die östliche Grenze des Ortsteils.

Geschichte

Cantrup gehörte bis 1810 zum Amt Ehrenburg des Kurfürstentums Hannover. Von 1811 bis 1813 gehörte der Ort unmittelbar zu Frankreich und dort zum Kanton Bassum des Departement Wesermündung. 1814 kam Cantrup zum Königreich Hannover und gehörte dort zum Amt Freudenberg. Cantrup fiel 1867 mit dem gesamten Königreich Hannover an Preußen und gehörte dort seit 1885 zum Kreis Sulingen. Seit 1932 gehörte die Gemeinde zum Landkreis Grafschaft Diepholz. Am 1. März 1974 wurde Cantrup im Rahmen der Gebietsreform in Niedersachsen Teil der Gemeinde Neuenkirchen, die seit 1977 zum Landkreis Diepholz gehört.

Einwohnerentwicklung

Jahr Einwohner Quelle
1812 083 <ref>Albrecht Friedrich Ludolph Lasius: Der Französische Kayser-Staat unter der Regierung des Kaysers Napoleon des Grossen im Jahre 1812. Kißling, Osnabrück 1813, S. 108 (google.de).</ref>
1871 307 <ref>Volkszählung 1871</ref>
1905 327 <ref>Volkszählung 1905</ref>
1939 297 <ref name="demand">Vorlage:Verwaltungsgeschichte.de</ref>
1950 466 <ref name="isys">Regionales Gemeindeverzeichnis-Informationssystem GV-ISys (mit historischen Bevölkerungszahlen)</ref>
1961 289 <ref name="isys" />
1970 261 <ref name="isys" />

Bodendenkmale

Reste einer alten Landwehr bei Cantrup sind ein Bodendenkmal.

Öffentliche Einrichtungen

Cantrup besitzt eine Ortsfeuerwehr mit einem Gerätehaus an der Egenhauser Straße.<ref>Feuerwehren im Landkreis Diepholz</ref>

Einzelnachweise

<references />