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Chane-ye Borudscherdi

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Datei:Borujerdiha.jpg
Das im Jahr 1857 errichtete Ḫāne-ye Borūǧerdī-hā
Datei:Casa histórica de Boroujerdi, Kashan, Irán, 2016-09-19, DD 43.jpg
Innenhofansicht des Ḫāne-ye Borūǧerdī-hā

Das Chane-ye Borudscherdi-ha (persisch خانه بروجردی‌ها, DMG {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), ‚Haus der Borudscherdis‘), deutsch Borudscherdi-Haus (englisch Borudjerdihā house), war das Großfamilienhaus eines reichen Kadscharen-Kaufmanns namens Seyyed Dschaʿfar Natanzi, bekannt auch als Borudscherdi. Es stammt aus dem 19. Jahrhundert und liegt in der Oasenstadt Kaschan in der Provinz Isfahan (in Iran) und kann als Beispiel der Lehmziegelarchitektur dienen.<ref name="Boroujerdi">Historical Iranian sites and people, Das Chane-ye Borudscherdi + 2 Bilder</ref>

Geschichte

Das Gebäude entstand 1857<ref>Michael Hensel, Mehran Gharleghi, Iran: Past, Present and Future, S. 36 f.</ref> unter dem Architekten Ustad Ali Maryam, der 1834 bereits das Chane-ye Tabatabayi gebaut hatte. Die „Borudscherdi“-Familie verfolgte die Einheirat in der „Tabatabayi“-Familie. Diese stellte die Bedingung, dass für die Braut ein Haus gebaut würde, das ebenso schön sein würde wie das von Ustad Ali Maryam für die Tabatabayis gebaute, was so vollzogen wurde.

Der Hof ist rechtwinklig angelegt und es gibt Malereien von Kamal-ol-Molk sowie drei 40 Meter hohe Windtürme aus Stein, Ziegeln und Lehmziegeln. Die Lehmziegel bestehen aus Ton, Stroh und Mörtel. Es gibt viele filigrane Stuckelemente mit Tier- und Pflanzenmotiven wie Flamingos, Fasanen oder Pfauen und Früchten wie Weintrauben. Den Saal („Tālār“) am südlichen Ende des Hauses bedecken Kuppelelemente mit unterschiedlichen Lichtöffnungen. Die Anlage gilt als Meisterwerk traditioneller Wohnarchitektur, deren Herstellung sehr aufwändig war.<ref name="Boroujerdi" /> Über dem großen Empfangsraum liegt eine Lichtkuppel. Diese flankiert ein sechseckiger Windturm, der die Funktion einer Klimaanlage einnimmt.

Der Außenteil des „Chane-ye Borudscherdi“ ist als Museenkomplex öffentlich zugänglich. Er ist Sitz der „Antikenverwaltung“. Der innere Teil dient allein Wohnzwecken.<ref>Mahmoud Rashad, DUMONT KUNST REISEFÜHRER Iran, S. 312</ref>

Siehe auch

Weblinks

Koordinaten: 33° 58′ 37″ N, 51° 27′ 8″ O

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Einzelnachweise

<references />