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Martin Busch

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Unterschrift von Martin Busch

Martin Busch (* 14. April 1896 in Wels; † 5. August 1958 in Innsbruck) war ein österreichischer Pädagoge und von 1953 bis 1957 Vorsitzender des Österreichischen Alpenvereins.

Leben

Abstammung

Martin Busch wurde am 14. April 1896 als Sohn des Schuhmachermeisters Martin Busch (* 24. Juli 1854 in Hartkirchen;<ref>Taufbuch Hartkirchen, tom. ?, fol. ? (Faksimile), abgerufen am 25. Juli 2025</ref><ref name="Trauungsbuch, Eltern">Trauungsbuch Wels-St. Josef (Vorstadt), tom. III, fol. 7 (Faksimile), abgerufen am 25. Juli 2025</ref> † 25. Februar 1930 in Wels<ref name="Sterbebuch, Vater">Sterbebuch Wels-St. Josef (Vorstadt), tom. V, fol. 155 (Faksimile), abgerufen am 25. Juli 2025</ref>) und dessen Ehefrau Elisabeth „Elise“<ref>Welser Neuigkeiten. Todesfälle.. In: Welser Zeitung. Katholisch-conservatives Wochenblatt / Welser Zeitung. Katholisch-konservatives Wochenblatt / Welser Zeitung, 30. Juli 1919, S. 3 (online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/wez</ref> (geborene Wanninger; * 19. November 1864 in Ried im Traunkreis;<ref name="Trauungsbuch, Eltern"/> † 18. Februar 1919 in Wels<ref name="Sterbebuch, Mutter">Sterbebuch Wels-St. Josef (Vorstadt), tom. IV, fol. 163 (Faksimile), abgerufen am 25. Juli 2025</ref>) in Wels geboren und am Folgetag auf den Namen Martin getauft.<ref name="Taufbuch, Martin">Taufbuch Wels-St. Josef (Vorstadt), tom. VI, fol. 135 (Faksimile), abgerufen am 25. Juli 2025</ref> Bereits der Großvater väterlicherseits (Michael) war Schuhmachermeister und führte in Wels mit seiner Frau Magdalena einen Schuhmacherbetrieb.<ref name="Taufbuch, Martin"/> Die Großeltern mütterlicherseits waren Josef Wanninger, Maurer in Ried im Traunkreis (nahe Kremsmünster), und dessen Ehefrau Rosalia (geborene Hatzinger).<ref name="Taufbuch, Martin"/> Seine Eltern hatten am 4. September 1893 in der Pfarre Wels-St. Josef geheiratet.<ref name="Trauungsbuch, Eltern"/>

Nach dem Tod der Mutter im Jahr 1919 im Alter von 54 Jahren (Todesursache: Herzfehler mit Wassersucht),<ref name="Sterbebuch, Mutter"/> heiratete der Vater noch im selben Jahr ein weiteres Mal<ref name="Trauungsbuch, 2. Ehe, Vater">Trauungsbuch Wels-St. Josef (Vorstadt), tom. V, fol. 25 (Faksimile), abgerufen am 25. Juli 2025</ref> – nur wenige Tage, nachdem er auch seine Schwester verloren hatte.<ref>Sterbebuch Wels-St. Josef (Vorstadt), tom. IV, fol. 174 (Faksimile), abgerufen am 25. Juli 2025</ref> Seine Ehefrau war die aus St. Martin bei Ried im Innkreis stammende und 14 Jahre jüngere Dienstmagd Katharina „Kathi“<ref>Welser Neuigkeiten. Trauungen.. In: Welser Zeitung. Katholisch-conservatives Wochenblatt / Welser Zeitung. Katholisch-konservatives Wochenblatt / Welser Zeitung, 2. August 1919, S. 6 (online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/wez</ref> Gerstorfer (* 18. November 1868)<ref>Taufbuch St. Martin im Innkreis, tom. ?, fol. ? (Faksimile), abgerufen am 25. Juli 2025</ref>.<ref name="Trauungsbuch, 2. Ehe, Vater"/>

Der Vater war bereits als Zwölfjähriger bei einem Bauern in Kirchstetten bei Oftering beschäftigt, absolvierte im Anschluss eine Lehre zum Schuhmacher und versah seinen Militärdienst, ehe er als Schuhmacher zu arbeiten begann.<ref>Neuigkeiten. Dem guten Meister Martin Busch zum Gedenken. Artikel in: Welser Zeitung. Katholisch-conservatives Wochenblatt / Welser Zeitung. Katholisch-konservatives Wochenblatt / Welser Zeitung, 7. März 1930, S. Welser Neuigkeiten. Dem guten Meister Martin Busch zum Gedenken. (online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/wez</ref> Neben seiner Arbeit als Schuhmacher war er unter anderem im Katholischen Schulverein tätig<ref>Tagesneuigkeiten aus Stadt und Land. Wels, 26. März. (Katholischer Schulverein.). In: Linzer Volksblatt, 29. März 1892, S. 4 (online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/lvb</ref> und Mitglied des Katholischen Preßvereins.<ref>Stimmen aus dem Publicum. Für den kathol. Preßverein.. In: Linzer Volksblatt, 6. Dezember 1901, S. 6 (online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/lvb</ref> Beim Welser Volksfest 1894 wurde der Vater von der Stadt Wels bei der Prämierung der gewerblichen Aussteller mit der großen silbernen Medaille in der IX. Gruppe: Textil-, Bekleidungs- und Leder-Industrie ausgezeichnet.<ref>Welser Volksfest. Prämierung der gewerblichen Aussteller.. In: Linzer Volksblatt, 18. September 1894, S. 5 (online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/lvb</ref> Außerdem wirkte er als Schriftführer im Verein der Gewerbetreibendes des Hausruckkreises<ref>An alle verehrl. Genossenschafts-Vorstehungen in Oberösterreich.. In: Neue Warte am Inn, 15. Jänner 1898, S. 1 (online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/nwi</ref> und wurde als Mitglied der Schuhmacher-Genossenschaft im Jahr 1899 in den Ausschuss des Gewerbe-Genossenschaftsverbands für den politischen Bezirk Wels gewählt,<ref>Gewerbe-Genossenschaftsverband für den politischen Bezirk Wels.. In: Linzer Volksblatt, 2. Juli 1899, S. 3 (online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/lvb</ref> den er über viele Jahre hinweg angehörte. Dort hatte er ebenfalls die Funktion des Schriftführers inne.<ref>Wie die Gewerbetreibenden von der deutsch-nationalen Presse behandelt werden. Der Genossenschafts-Verband des Bezirkes Wels. In: Linzer Volksblatt, 16. Februar 1901, S. 2 (online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/lvb</ref> Im Zuge der Wahlmännerwahlen (zur Reichsratswahl) in Wels im Jahr 1899 wurde er in der Sektion B (Welser Vorstadt) mit 332 Stimmen zu einem der klerikalen Wahlmänner gewählt.<ref>Nachrichten aus Oberösterreich und Salzburg. (Zur Reichsrathswahl in Wels.). In: Tages-Post, 17. Mai 1899, S. 4 (online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/tpt</ref> Bis 1919 fungierte er als Vorsteher der Genossenschaft der Schuhmacher.<ref>Welser Neuigkeiten. Generalversammlung der Schuhmacher-Genossenschaft.. In: Welser Zeitung. Katholisch-conservatives Wochenblatt / Welser Zeitung. Katholisch-konservatives Wochenblatt / Welser Zeitung, 18. Jänner 1919, S. 7 (online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/wez</ref> In den 1920er Jahren wurde er innerhalb des oberösterreichischen Handels- und Gewerbebundes zum Ehrenpräsidenten ernannt.<ref>Welser Nachrichten. Gewerbliche Versammlung.. In: Linzer Volksblatt, 23. Mai 1923, S. 7 (online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/lvb</ref>

In den 1900er und 1910er Jahren fungierte er auch als Obervorsteher des 1852 gegründeten Welser Kranken-Unterstützungsvereines,<ref>Stimmen aus dem Publikum. Dank.. In: Welser Zeitung. Katholisch-conservatives Wochenblatt / Welser Zeitung. Katholisch-konservatives Wochenblatt / Welser Zeitung, 4. Juni 1904, S. 6 (online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/wez</ref><ref>Stimmen aus dem Publikum. Dank.. In: Welser Zeitung. Katholisch-conservatives Wochenblatt / Welser Zeitung. Katholisch-konservatives Wochenblatt / Welser Zeitung, 24. März 1905, S. 6 (online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/wez</ref> der 1912 aufgelöst wurde.<ref>Welser Neuigkeiten.. In: Welser Zeitung. Katholisch-conservatives Wochenblatt / Welser Zeitung. Katholisch-konservatives Wochenblatt / Welser Zeitung, 10. April 1912, S. 6 (online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/wez</ref><ref>Zum letztenmal Erster Privat-Krankenunterstützungsverein Wels.. In: Welser Zeitung. Katholisch-conservatives Wochenblatt / Welser Zeitung. Katholisch-konservatives Wochenblatt / Welser Zeitung, 27. April 1912, S. 9 (online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/wez</ref> Des Weiteren war er Verwaltungsrat<ref>Welser Neuigkeiten.. In: Welser Zeitung. Katholisch-conservatives Wochenblatt / Welser Zeitung. Katholisch-konservatives Wochenblatt / Welser Zeitung, 17. Februar 1906, S. 3 (online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/wez</ref> und später Vorstand-Stellvertreter<ref>Stimmen aus dem Publikum.. In: Welser Zeitung. Katholisch-conservatives Wochenblatt / Welser Zeitung. Katholisch-konservatives Wochenblatt / Welser Zeitung, 28. März 1908, S. 14 (online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/wez</ref> sowie Sekretär im Erzherzog Rainer Militär-Veteranen-Verein in Wels.<ref>Welser Neuigkeiten.. In: Welser Zeitung. Katholisch-conservatives Wochenblatt / Welser Zeitung. Katholisch-konservatives Wochenblatt / Welser Zeitung, 6. März 1909, S. 3 (online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/wez</ref> 1911 legte er sein Amt bei den Veteranen aufgrund Überbürdung mit anderen Vereinsangelegenheiten zurück,<ref>Welser Neuigkeiten.. In: Welser Zeitung. Katholisch-conservatives Wochenblatt / Welser Zeitung. Katholisch-konservatives Wochenblatt / Welser Zeitung, 18. März 1911, S. 6 (online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/wez</ref> wurde jedoch noch im selben Jahr zu einem Landesbundesbeirat des Militär-Veteranenbunds für Oberösterreich gewählt<ref>Militär-Veteranenbund für Oberösterreich.. In: Tages-Post, 28. September 1911, S. 4 (online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/tpt</ref> und war danach auch wieder als Sekretär im Erzherzog Rainer Militär-Veteranen-Verein aktiv,<ref>Welser Neuigkeiten.. In: Welser Zeitung. Katholisch-conservatives Wochenblatt / Welser Zeitung. Katholisch-konservatives Wochenblatt / Welser Zeitung, 24. Februar 1912, S. 7 (online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/wez</ref> bei dem er 1917 seine 25-jährige Zugehörigkeit feierte.<ref>Nachrichten aus Oberösterreich und Salzburg. (Ehrenzeichen für Mitgliedschaft bei einer landsturmpflichtigen Körperschaft.). In: Tages-Post, 18. Jänner 1917, S. 3 (online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/tpt</ref> Bei der Landtagswahl in Oberösterreich 1925 war er Ersatzmann für die christlichsoziale Partei im Wahlkreis 3 (Hausruckviertel).<ref>Die Kreiswahlbehörden.. In: Tages-Post, 11. April 1925, S. 7 (online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/tpt</ref> Dem katholischen Gesellenverein Wels gehörte Busch über 40 Jahre lang an.<ref>70. Gründungsfest des kath. Gesellenvereines Wels.. In: Welser Zeitung. Katholisch-conservatives Wochenblatt / Welser Zeitung. Katholisch-konservatives Wochenblatt / Welser Zeitung, 10. August 1928, S. 1 (online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/wez</ref><ref>Der katholische Gesellenverein in Wels (inkl. Foto von Martin Busch senior auf S. 29). In: Welser Zeitung. Katholisch-conservatives Wochenblatt / Welser Zeitung. Katholisch-konservatives Wochenblatt / Welser Zeitung, 10. Juni 1932, S. 27 (online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/wez</ref> Zudem war der frühere Leutnant des k.u.k. Infanterieregiment „Erzherzog Rainer“ Nr. 59<ref name="LVB, 26.02.1930">Welser Nachrichten. Todesfälle.. In: Linzer Volksblatt, 26. Februar 1930, S. 8 (online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/lvb</ref> über 40 Jahre lang Mitglied des Welser Bürgerkorps war.<ref>Welser Nachrichten. (Bürgerkorps Wels – Christbaumfeier.). In: Tages-Post, 14. Dezember 1927, S. 15 (online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/tpt</ref>

Der Vater starb 1930 im Alter von 75 Jahren infolge eines wenige Tage zuvor erlittenen Schlaganfalls und einer begleitenden Lungenentzündung, die schließlich zum Herzversagen führten.<ref name="Sterbebuch, Vater"/><ref name="LVB, 26.02.1930"/> Nur wenige Tage vor seinem Tod hatte er angesichts seiner 50-jährigen Mitgliedschaft beim Krieger- und Veteranenverein Wels ein Ehrendiplom erhalten.<ref>Welser Neuigkeiten.. In: Welser Zeitung. Katholisch-conservatives Wochenblatt / Welser Zeitung. Katholisch-konservatives Wochenblatt / Welser Zeitung, 21. Februar 1930, S. 12 (online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/wez</ref> Neben seiner zweiten Ehefrau und seinem Sohn Martin hinterließ er noch zwei weitere erwachsenen Söhne aus erster Ehe.<ref name="LVB, 26.02.1930"/>

Ausbildung, Kriegsdienst und Beruf

Busch wuchs in Wels auf und besuchte hier nach der Volksschule die Unterklassen des Gymnasiums, ehe er ans Bischöfliche Collegium Petrinum nach Linz wechselte und dort im Jahr 1915 im Zuge einer Kriegsmatura mit Auszeichnung maturierte.<ref>Welser Neuigkeiten.. In: Welser Zeitung. Katholisch-conservatives Wochenblatt / Welser Zeitung. Katholisch-konservatives Wochenblatt / Welser Zeitung, 10. März 1915, S. 7 (online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/wez</ref><ref>Schulzeitung. Kollegium Petrinum.. In: Linzer Volksblatt, 26. Juni 1915, S. 4 (online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/lvb</ref> Gleich im Anschluss an die Matura meldete er sich als Freiwilliger zum Kriegsdienst bei der österreichischen Gebirgstruppe, den Landes- nachmals Kaiserschützen. Bereits 1916 wurde der damalige Kadett des k.k. Landesschützen-Regiment „Trient“ Nr. I im Zuge der Gefangennahme von Cesare Battisti<ref>Welser Neuigkeiten. Ein Welser bei der Gefangennahme des Verräters Battisti.. In: Welser Zeitung. Katholisch-conservatives Wochenblatt / Welser Zeitung. Katholisch-konservatives Wochenblatt / Welser Zeitung, 22. Juli 1916, S. 10 (online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/wez</ref><ref>Soldatenbriefe.. In: Mühlviertler Nachrichten. Organ für den christlichen Bürger- und Bauer(n)stand / Mühlviertler Nachrichten. Katholisch-conservatives Wochenblatt für das Mühlviertel / Mühlviertler Nachrichten. Katholisch-konservatives Wochenblatt für das Mühlviertel. (Mit illustrierter Unterhaltungs-Beilage) / Mühlviertler Nachrichten (mit illustrierter Unterhaltungsbeilage). Katholisches Wochenblatt für das Mühlviertel / Mühlviertler Nachrichten / Mühlviertler Nachrichten mit der illustrierten Unterhaltungs-Beilage „Heimatland“ / Mühlviertler Nachrichten mit der reichbebilderten Beilage „Oesterreichische/Ostmark Woche“, 29. Juli 1916, S. 7 (online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/mvn</ref> mit der Silbernen Tapferkeitsmedaille II. Klasse ausgezeichnet.<ref>Tagesneuigkeiten. Auszeichnungen im Kriege.. In: Linzer Volksblatt, 11. August 1916, S. 4 (online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/lvb</ref><ref>Welser Neuigkeiten. Auszeichnungen im Kriege.. In: Welser Zeitung. Katholisch-conservatives Wochenblatt / Welser Zeitung. Katholisch-konservatives Wochenblatt / Welser Zeitung, 12. August 1916, S. 10 (online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/wez</ref> Im Folgejahr wurde er vom Fähnrich in der Reserve zum Leutnant der in Reserve ernannt.<ref>Aus dem Verordnungsblatt Nr. 31 für die k. k. Landwehr.. In: Neue Freie Presse, 20. Februar 1917, S. 17 (online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/nfp</ref> Während des Ersten Weltkriegs diente er an der italienischen Front und erhielt an der höchstgelegenen Front des Krieges, dem Ortler-Gebiet, als bereits hochdekorierter Leutnant der Reserve und Führer einer MG-Abteilung nach der Erstürmung der 3692 m hohen Punta San Matteo im Zuge des Gefechts am San Matteo den für seinen Dienstgrad höchst selten verliehenen Orden der Eisernen Krone III. Klasse.<ref>Welser Neuigkeiten. Militärische Auszeichnungen. In: Welser Zeitung. Katholisch-conservatives Wochenblatt / Welser Zeitung. Katholisch-konservatives Wochenblatt / Welser Zeitung, 18. September 1918, S. 6 (online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/wez</ref><ref>Der jüngste Theresienritter. Die Waffentat des Oberleutnants Wilhelm Licka.. In: Innsbrucker Nachrichten, 30. Dezember 1929, S. 6 (online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/ibn</ref><ref>Ein Welser Maturant Theresienritter. In: Welser Zeitung. Katholisch-conservatives Wochenblatt / Welser Zeitung. Katholisch-konservatives Wochenblatt / Welser Zeitung, 14. Februar 1930, S. 7 (online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/wez</ref>

Nach seiner Heimkehr studierte er an der Universität Innsbruck neben dem Hauptfach Turnen klassische und romanische Sprachen, mit speziellem Fokus auf Französisch. 1921 nahm Busch, der unter anderem auch in Freiburg in der Schweiz studierte, eine Lehrtätigkeit als Turnlehrer am Innsbrucker Bundes- und Realgymnasium an und erwarb 1924 das Sprachendiplom an der Alliance française in Paris. Neben seiner schulischen Tätigkeit in Innsbruck erfüllte er gleichzeitig von 1934 bis 1938 einen Lehrauftrag am Turnlehrerbildungsinstitut der Universität Innsbruck. In der Zwischenkriegszeit schilderte Busch in zahlreichen Vorträgen immer wieder seine Erlebnisse aus dem Ersten Weltkrieg.<ref>Vereinsnachrichten – Verband der n. a. Offiziere, Landesstelle Tirol.. In: Allgemeiner Tiroler Anzeiger / Tiroler Anzeiger / Tiroler Anzeiger. Mit der Beilage: „Die Deutsche Familie“ Monatsschrift mit Bildern / Tiroler Anzeiger. Mit den illustrierten Beilagen: „Der Welt-Guck“ und „Unser Blatt“ / Tiroler Anzeiger. Mit der Abendausgabe: „IZ-Innsbrucker Zeitung“ und der illustrierten Wochenbeilage: „Weltguck“ / Tiroler Anzeiger. Tagblatt mit der illustrierten Wochenbeilage Weltguck, 15. Juni 1936, S. 11 (online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/tan</ref> Den Kaiserschützen blieb er auch Jahrzehnte nach seinem Kriegsdienst verbunden und war etwa erster Stellvertreter des Obmanns des Kaiserschützenbundes.<ref>Nachrichten aus Tirol.. In: Innsbrucker Nachrichten, 10. Dezember 1937, S. 16 (online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/ibn</ref> Nachdem Ernst Hundegger und sein Stellvertreter Erich Linser im Februar 1938 von ihren Ämtern zurückgetreten waren, wurde Busch zum Landesjugendführer für Tirol ernannt; sein Stellvertreter wurde Hans Tiefenbacher.<ref>Neue Jungvolkführer in Tirol.. In: Innsbrucker Nachrichten, 24. Februar 1938, S. 12 (online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/ibn</ref> Weil er Funktionär der Vaterländischen Front war und als politischer Gegner eingestuft wurde, wurde Busch nach dem Anschluss Österreichs vom Schuldienst enthoben. Dass Busch nicht ins KZ Dachau deportiert wurde, war unter anderem dem Tiroler VdU-Kandidaten Heinrich Pedit zu verdanken, der sich an Gauleiter Franz Hofer wandte, um die geplante Deportation zu verhindern.<ref>Entgegnung. In: Tiroler Nachrichten / Tiroler Nachrichten. Tagblatt der österreichischen Volkspartei, 17. Oktober 1949, S. 2 (online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/tna</ref> Als reaktivierter Offizier diente er im Zuge des Zweiten Weltkriegs von 1939 bis 1945 bei den Panzerjägern in der 2. und 6. Gebirgsdivision in Polen und Frankreich. Nachdem er an einem alten Kriegsleiden laborierte, das einen weiteren Einsatz an der Front verhinderte, wurde Busch nach Berlin beordert, wo er zuletzt als Major im Stabe eines Generalkommandos im Heerespersonalamt diente.

Nach Kriegsende nahm er 1945 wieder seinen Schuldienst auf und wurde 1947 zum Fachinspektor für Leibeserziehungen an den Knabenmittelschulen in Tirol, Salzburg und Vorarlberg.<ref>Aus der Heimat – Arbeitsgemeinschaft der Turnlehrer Tirols.. In: Tiroler Nachrichten / Tiroler Nachrichten. Tagblatt der österreichischen Volkspartei, 3. April 1948, S. 3 (online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/tna</ref><ref>Die Turnerschaft ehrt ihre Olympiateilnehmer. In: Tiroler Nachrichten / Tiroler Nachrichten. Tagblatt der österreichischen Volkspartei, 1. Dezember 1952, S. 5 (online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/tna</ref> Neben seiner Tätigkeit als Fachinspektor für Leibeserziehung der Mittelschulen und Lehrerbildungsanstalten in den Bundesländern Tirol, Vorarlberg und Salzburg wurde Busch auch die Beratung der Volks-, Haupt- und Sonderschulen in Fragen der Leibeserziehung übertragen.<ref>Aus der Heimat – Fachinspektor für Leibeserziehung.. In: Tiroler Nachrichten / Tiroler Nachrichten. Tagblatt der österreichischen Volkspartei, 11. Mai 1953, S. 4 (online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/tna</ref> Während der Besatzungszeit verhalfen ihn seine Sprachkenntnisse bei den Verhandlungen mit der Besatzungsmacht. Ende des Jahres 1950 wurde Busch vom Unterrichtsministerium mit der Leitung der Abteilung II: Lehrerausbildung betraut.<ref>Aus der Heimat – Personalnachrichten.. In: Tiroler Nachrichten / Tiroler Nachrichten. Tagblatt der österreichischen Volkspartei, 11. Dezember 1950, S. 4 (online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/tna</ref> In Anerkennung seiner Verdienste um den Wiederaufbau des österreichischen Schulwesens und die Förderung des Sportunterrichts wurde ihm mit Entschließung vom 20. Jänner 1954 vom damaligen Bundespräsidenten Theodor Körner der Berufstitel Hofrat verliehen.<ref>Aus der Heimat – Titelverleihung.. In: Tiroler Nachrichten / Tiroler Nachrichten. Tagblatt der österreichischen Volkspartei, 29. Jänner 1954, S. 4 (online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/tna</ref>

Arbeit im Alpinwesen und im Österreichischen Alpenverein

Von 1930 bis 1938 leitete Busch die vom DuOeAV eingerichtete Landesstelle für alpines Jugendwandern in Tirol. In dieser Zeit sammelte er über 6000 Jugendliche in der Alpenvereinsjugend und leitete Landesjugendskitage mit teilweise mehreren Tausend Teilnehmern und war über mehrere Jahre hinweg Ausschussmitglied des Zweiges Innsbruck. Der 1. Tiroler Jugendskitag des DuOeAV fand dabei im März 1932 statt;<ref>Wintertreffen der Alpenvereinsjugend in Kitzbühel.. In: Innsbrucker Nachrichten, 10. März 1932, S. 10 (online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/ibn</ref> während Busch die Gesamtleitung über hatte, übernahm die sportliche Leitung Vinzenz Tollinger.<ref>Sport-Anzeiger – Wintertreffen der Alpenvereinsjugend in Kitzbühel.. In: Allgemeiner Tiroler Anzeiger / Tiroler Anzeiger / Tiroler Anzeiger. Mit der Beilage: „Die Deutsche Familie“ Monatsschrift mit Bildern / Tiroler Anzeiger. Mit den illustrierten Beilagen: „Der Welt-Guck“ und „Unser Blatt“ / Tiroler Anzeiger. Mit der Abendausgabe: „IZ-Innsbrucker Zeitung“ und der illustrierten Wochenbeilage: „Weltguck“ / Tiroler Anzeiger. Tagblatt mit der illustrierten Wochenbeilage Weltguck, 10. März 1932, S. 10 (online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/tan</ref> Außerdem war er von Oktober 1934<ref>Die Aufsicht über die Tiroler Skischulen. In: Allgemeiner Tiroler Anzeiger / Tiroler Anzeiger / Tiroler Anzeiger. Mit der Beilage: „Die Deutsche Familie“ Monatsschrift mit Bildern / Tiroler Anzeiger. Mit den illustrierten Beilagen: „Der Welt-Guck“ und „Unser Blatt“ / Tiroler Anzeiger. Mit der Abendausgabe: „IZ-Innsbrucker Zeitung“ und der illustrierten Wochenbeilage: „Weltguck“ / Tiroler Anzeiger. Tagblatt mit der illustrierten Wochenbeilage Weltguck, 23. Oktober 1934, S. 1 (online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/tan</ref> bis ins Jahr 1938 Inspektor der Skischulen Tirols und galt in den 1930er Jahren führend in der Österreichischen Jugendbewegung. So fungierte er unter anderem als Mittelschulreferent des Jung-Vaterlands, einer Organisation, aus der gemeinsam mit anderen Jugendverbänden im Jahr 1936 das Österreichische Jungvolk hervorging.<ref>Landesmeisterschaft 1935 des Jung-Vaterland.. In: Innsbrucker Nachrichten, 19. Februar 1935, S. 8 (online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/ibn</ref> Weiters war er Gründer des Jung-väterländischen Studentenbundes.<ref>Starhemberg beim „Jung-vaterländischen Studentenbund“. In: Allgemeiner Tiroler Anzeiger / Tiroler Anzeiger / Tiroler Anzeiger. Mit der Beilage: „Die Deutsche Familie“ Monatsschrift mit Bildern / Tiroler Anzeiger. Mit den illustrierten Beilagen: „Der Welt-Guck“ und „Unser Blatt“ / Tiroler Anzeiger. Mit der Abendausgabe: „IZ-Innsbrucker Zeitung“ und der illustrierten Wochenbeilage: „Weltguck“ / Tiroler Anzeiger. Tagblatt mit der illustrierten Wochenbeilage Weltguck, 5. April 1935, S. 2 (online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/tan</ref><ref>Die Gründungsversammlung des Jungvaterland-Studentenbundes. In: Allgemeiner Tiroler Anzeiger / Tiroler Anzeiger / Tiroler Anzeiger. Mit der Beilage: „Die Deutsche Familie“ Monatsschrift mit Bildern / Tiroler Anzeiger. Mit den illustrierten Beilagen: „Der Welt-Guck“ und „Unser Blatt“ / Tiroler Anzeiger. Mit der Abendausgabe: „IZ-Innsbrucker Zeitung“ und der illustrierten Wochenbeilage: „Weltguck“ / Tiroler Anzeiger. Tagblatt mit der illustrierten Wochenbeilage Weltguck, 6. April 1935, S. 4 (online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/tan</ref> Busch wurde im Juni 1945 in den von der Tiroler Landesregierung eingesetzten Notvorstand des DAV mit Sitz in Innsbruck berufen und spielte eine entscheidende Rolle bei dessen Umwandlung zunächst in den Alpenverein und 1950 in den heutigen ÖAV. Von der Besatzungsmacht wurde er im November 1945 zum Verwalter der deutschen Hütten in der französischen Besatzungszone Österreichs bestellt und wurde im Sommer 1946 zum Vorsitzenden dieses treuhändigen Verwaltungsausschusses des Alpenvereins berufen. Kurz darauf wurde er am 29. September 1946 zum 2. Vorsitzenden des in Wien neu gegründeten OeAV gewählt<ref>Der Oesterreichische Alpenverein tagt. In: Das kleine Volksblatt, 1. Oktober 1946, S. 7 (online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/dkv</ref> und löste nach nur einem Jahr im Sommer 1947 Karl Hawlik als dessen 1. Vorsitzenden ab.<ref>Aus der Heimat – Vom Österreichischen Alpenverein.. In: Tiroler Nachrichten / Tiroler Nachrichten. Tagblatt der österreichischen Volkspartei, 12. Juni 1947, S. 3 (online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/tna</ref> Aus diesem Grund wurde auch die Geschäftsführung von Wien nach Innsbruck verlegt.<ref>Wovon spricht man in Wien?. In: Innsbrucker Nachrichten, 13. Juni 1947, S. 2 (online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/ibn</ref> Im Jänner desselben Jahres wurde Busch auf der Hauptversammlung des Tiroler Berufskilehrerverbandes zu dessen Ehrenmitglied ernannt.<ref>Aus der Heimat – Hauptversammlung des Tiroler Berufskilehrerverbandes.. In: Tiroler Nachrichten / Tiroler Nachrichten. Tagblatt der österreichischen Volkspartei, 9. Jänner 1947, S. 3 (online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/tna</ref>

Im Dezember 1946 wurde ihm die Treuhandverwaltung von rund 180 Hütten der deutschen Sektionen des Alpenvereins übertragen und er wickelte deren Restitution ab.<ref>Deutsche Alpenvereinshütten werden zurückgegeben. In: Innsbrucker Nachrichten, 17. Mai 1954, S. 2 (online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/ibn</ref><ref>DAV dankt dem Innsbrucker Prof. Martin Busch. In: Tiroler Nachrichten / Tiroler Nachrichten. Tagblatt der österreichischen Volkspartei, 17. Mai 1954, S. 3 (online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/tna</ref> Mit 29. Oktober 1947 erhielt er den Auftrag und die Vollmacht des Bundesministeriums für Vermögensversicherung und Wirtschaftsplanung als „Verwalter des Vermögens der nichtösterreichischen Zweige des ehemaligen DAV“<ref>Alte Einrichtung in Gefahr?. In: Tiroler Nachrichten / Tiroler Nachrichten. Tagblatt der österreichischen Volkspartei, 10. Juni 1948, S. 1 (online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/tna</ref> und wurde nur wenige Tage später mit 1. November 1947 in der ersten regulären Hauptversammlung des AV und OeAV für fünf Jahre zum Vorsitzenden des Verwaltungsausschusses beider Vereine gewählt, die 1950 zum heutigen ÖAV verschmolzen. Im Alpenverein selbst hatte er wieder die Position des 2. Vorsitzenden inne. Nachdem er Ende des Jahres 1952 die Amtsgeschäfte als Verwaltungsausschussvorsitzender an seinen Nachfolger Hans Kinzl übergeben hatte, wurde Busch bei der ÖAV-Hauptversammlung im September 1952 zum Vorsitzenden gewählt.<ref name="WEZ, 09.10.1952">Wels und Umgebung – Ein Welser 1. Vorsitzender des Österreichischen Alpenvereines.. In: Welser Zeitung. Katholisch-conservatives Wochenblatt / Welser Zeitung. Katholisch-konservatives Wochenblatt / Welser Zeitung, 9. Oktober 1952, S. 4 (online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/wez</ref><ref>Oesterr. Alpenverein.. In: Badener Zeitung, 11. Oktober 1952, S. 3 (online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/bzt</ref> Er folgte auf Ignaz Gsur, der sich aus Arbeitsüberlastung nicht mehr der Wiederwahl stellte.<ref name="WEZ, 09.10.1952"/> Sein Amt als ÖAV-Vorsitzender hatte Busch bis 1957 inne.<ref name="BA">Bergauf, Nr. 01-2013, Seite 46–48, online</ref>

Busch laborierte bis zuletzt an den bereits erwähnten Kriegsverletzungen aus dem Ersten Weltkrieg und verstarb am 5. August 1958 mit 62 Jahren an deren Folgen. Nach seinem Tod in Innsbruck wurde er am hiesigen Pfarrfriedhof St. Nikolaus beerdigt.<ref name="BA"/> Kurz vor seinem Tod hatte sich der Deutscher Alpenverein darauf geeinigt, eine Alpenvereinshütte in den Ötztaler Alpen, deren im Zweiten Weltkrieg begonnener aber nicht fertiggestellter Innenausbau während Buschs Vorsitz bis 1952 vollendet wurde, nach Martin Busch zu benennen.

Ehrungen

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Gedenkplakette an der Martin-Busch-Hütte (Foto: 2018)
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Die Martin-Busch-Hütte (Foto: 2020)

Busch wurde 1956 vom Deutschen Alpenverein, 1957 vom Österreichischen Alpenverein sowie in verschiedenen Jahren von zahlreichen Alpenvereinssektionen (u. a. Berlin (1953),<ref>Aus der Bergwelt – Ehrung für Innsbrucker Alpenvereinsfunktionäre. In: Innsbrucker Nachrichten, 7. November 1953, S. 5 (online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/ibn</ref> Bielefeld, Frankfurt/Main, Innsbruck (1952)<ref>Aus der Bergwelt – Alpenvereinsabend.. In: Innsbrucker Nachrichten, 10. Juni 1952, S. 5 (online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/ibn</ref> und Wels) zum Ehrenmitglied ernannt.<ref name="BA"/> Vom damaligen Deutschen Bundespräsidenten Theodor Heuss wurde er mit dem Großen Verdienstkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet.<ref name="achrainer">Martin Achrainer: Martin Busch - Zur Biographie des ehemaligen OeAV-Vorsitzenden, Archiv des Oesterreichischen Alpenvereins</ref>

Etwas über ein Jahr vor seinem Ableben fand ihm zu Ehren am 23. Juni 1957 die feierliche Umbenennung der Neuen Samoar-Hütte in Martin-Busch-Hütte statt.<ref name="achrainer"/>

Beschuldigungen durch Hans Haid

Der Ötztaler Volkskundler und Publizist Hans Haid behauptete mehrfach, dass Busch ein „Nazi“ gewesen sei und forderte daher eine Umbenennung der Martin-Busch-Hütte zurück in Neue Samoar-Hütte. Der Zeitzeuge und Altbischof Reinhold Stecher als auch Ludwig Steiner, Diplomat, Politiker, Vizepräsident des Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes und damals einer der wichtigsten Verbindungsmänner der Widerstandsgruppen in Innsbruck, stellten das in Abrede.<ref name="achrainer" /><ref>Tiroler Tageszeitung, Printausgabe vom 25. November 2012: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vorlage:Webarchiv/Wartung/TodayDer Wert des Parameters archive-today muss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein.</ref>

Literatur

Einzelnachweise

<references />

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