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Lillian Copeland

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Datei:Lillian Copeland 1928.jpg
Lillian Copeland, 1928

Lillian Copeland (* 25. November 1904 in New York, New York; † 7. Juli 1964 in Los Angeles, Kalifornien) war eine US-amerikanische Leichtathletin in den Disziplinen Diskuswurf, Speerwurf und Kugelstoßen sowie Olympiasiegerin.

Copeland wurde als Kind polnischer Einwanderer in New York geboren. Ihr Vater verstarb, als sie noch ein kleines Mädchen war. Als sich ihre Mutter wieder verheiratete, zog die Familie anschließend nach Los Angeles. Schon als Jugendliche zeigte sie bemerkenswerte Leistungen in den Wurfdisziplinen im Kugelstoßen und Diskuswurf. Ab 1931 studierte sie Jura an der Universität von Südkalifornien.

Zu Beginn ihrer Karriere gewann sie im Kugelstoßen in den Meisterschaften der Amateur Athletic Union (AAU) fünfmal in den Jahren 1924–1928 und 1931. Zusätzlich gewann sie die AAU-Meisterschaften 1926 und 1927 im Diskuswurf und den Titel im Speerwurf 1926 und 1931. In den Jahren 1926 und 1927 stellte sie dreimal einen neuen Weltrekord auf.

Im Diskuswurf gewann sie 1928 die Silbermedaille bei den Olympischen Spielen in Amsterdam hinter der Polin Halina Konopacka (Gold) und vor der Schwedin Ruth Svedberg (Bronze). 1932 gewann sie bei den Olympischen Spielen in Los Angeles in der gleichen Disziplin die Goldmedaille vor der US-Amerikanerin Ruth Osburn (Silber) und der Polin Jadwiga Wajs (Bronze).

Nach dem letzten olympischen Sieg zog sie sich weitgehend aus dem sportlichen Geschehen zurück. Als Jüdin bestritt sie jedoch noch 1935 die Makkabiade, wo sie in ihren drei Disziplinen alle Titel gewann. Danach beendete sie endgültig ihre aktive Sportlaufbahn und arbeitete im Polizeibüro des Los Angeles County.

Weblinks

Commons: Lillian Copeland – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Vorlage:Klappleiste/Anfang 1928: Polen 1919Datei:Flag of Poland (1919-1928).svg Halina Konopacka | 1932: Vereinigte Staaten 48Datei:Flag of the United States (1912-1959).svg Lillian Copeland | 1936: Deutsches Reich NSDatei:Flag of the German Reich (1935–1945).svg Gisela Mauermayer | 1948: Frankreich 1946Datei:Flag of France (1794–1815, 1830–1974, 2020–present).svg Micheline Ostermeyer | 1952: Sowjetunion 1923Datei:Flag of the Soviet Union (1936–1955).svg Nina Romaschkowa | 1956: TschechoslowakeiDatei:Flag of the Czech Republic.svg Olga Fikotová | 1960: Sowjetunion 1955Datei:Flag of the Soviet Union (1955-1980).svg Nina Ponomarjowa | 1964: Sowjetunion 1955Datei:Flag of the Soviet Union (1955-1980).svg Tamara Press | 1968: Rumänien 1965Datei:Flag of Romania (1965–1989).svg Lia Manoliu | 1972: Sowjetunion 1955Datei:Flag of the Soviet Union (1955-1980).svg Faina Melnik | 1976: Deutschland Demokratische Republik 1949Datei:Flag of East Germany.svg Evelin Schlaak | 1980: Deutschland Demokratische Republik 1949Datei:Flag of East Germany.svg Evelin Jahl | 1984: NiederlandeNiederlande Ria Stalman | 1988: Deutschland Demokratische Republik 1949Datei:Flag of East Germany.svg Martina Hellmann | 1992: KubaDatei:Flag of Cuba.svg Maritza Martén | 1996: DeutschlandDeutschland Ilke Wyludda | 2000: Belarus 1995Datei:Flag of Belarus (1995-2012).svg Elina Swerawa | 2004: RusslandRussland Natalja Sadowa | 2008: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Stephanie Brown Trafton | 2012: KroatienDatei:Flag of Croatia.svg Sandra Perković | 2016: KroatienDatei:Flag of Croatia.svg Sandra Perković | 2020: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Valarie Allman | 2024: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Valarie Allman

Liste der Olympiasieger in der Leichtathletik Vorlage:Klappleiste/Ende

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