Nodendorf
| Nodendorf (Dorf) Ortschaft Katastralgemeinde Nodendorf | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Basisdaten | ||||||
| Pol. Bezirk, Bundesland | Mistelbach (MI), Niederösterreich | |||||
| Gerichtsbezirk | Mistelbach | |||||
| Pol. Gemeinde | Niederleis | |||||
| Koordinaten | 48° 32′ 50″ N, 16° 23′ 8″ O
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| Höhe | 265 m ü. A. | |||||
| Einwohner der Ortschaft | (k. A. Hilfe) | |||||
| Fläche d. KG | Vorlage:FLN (Vorlage:Metadaten Fläche AT KG) | |||||
| Statistische Kennzeichnung | ||||||
| Ortschaftskennziffer | 05091 | |||||
| Katastralgemeindenummer | 15031 | |||||
| Bild Ortsansicht mit Kapelle | ||||||
| Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS | ||||||
Vorlage:Check Geschlecht gegen Wikidata
Nodendorf ist eine Ortschaft und eine Katastralgemeinde der Gemeinde Niederleis im Bezirk Mistelbach im niederösterreichischen Weinviertel mit Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft Einwohnern (Stand ).<ref name="Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft">Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft</ref>
Geografie
Das von der Laaer Straße erschlossene Dorf befindet sich etwas westlich von Niederleis, mit dem es über die Landesstraße L3090 verbunden ist. Der aus Oberleis kommende Nodendorfer Bach entwässert den Ort zum Taschlbach hin. Am Vorlage:HWD zählte die Ortschaft Vorlage:HWZ Adressen.Vorlage:HWR
Geschichte
Der Ort wurde erstmals zwischen 1120 und 1130 als „Nadendorf“ erwähnt und war ein Herrschaftssitz. Weiskern bezeichnete den Ort mit Nothendorf. Im Ort befand sich eine Mühle der Herrschaft Heiligenkreuz, deren Standort mit der Hausnummer 11 (Mühle mit angeschlossener Schmiede) lokalisiert werden konnte. Die Einwohner waren gering bestiftete Landbauern, die auf ihren teilweise schlechten Böden hauptsächlich Korn, Hafer und Weizen anbauten und daneben noch etwas Wein erzeugten, aber auch die Viehwirtschaft war nicht unbedeutend, schilderte Schweickhardt die Situation im 19. Jahrhundert. Unter den Einwohnern waren weiters ein Schuster und ein Schneider.
Im Jahr 1822 wurde der Ort als Dorf mit 32 Häusern genannt, das nach Niederleis eingepfarrt war, wohin auch die Kinder eingeschult wurden. Die Herrschaft Klement besaß die Ortsobrigkeit, übte die Landgerichtsbarkeit aus und besorgte die Konskription. Die Untertanen und Grundholde des Ortes gehörten den Herrschaften Klement, Oberleis, Großrußbach, Niederkreuzstetten und Niederleis.<ref>Vorlage:Austria Topographie Steinius 1822</ref>
Am südlichen Ortsende stand westlich der Straße ein Ziegelofen. Der Ofen selbst wurde in den 1920er Jahren abgetragen, zwei weitere Gebäude sind aber noch erhalten. Die 1928 anstelle einer Holzkapelle errichtete Ortskapelle im Ortszentrum von Nodendorf trägt den Namen der Mutter Gottes. Sie wurde am 16. September 1928 eingeweiht.<ref>Gemeinde Niederleis: Kapelle Nodendorf; abgerufen am 1. Aug. 2017.</ref> Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in Nodendorf ein Gastwirt, ein Gemischtwarenhändler, eine Milchgenossenschaft und ein Schmied ansässig.<ref>Adressbuch von Österreich für Industrie, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft, Herold Vereinigte Anzeigen-Gesellschaft, 12. Ausgabe, Wien 1938 PDF, Seite 376</ref>
Bis ins Jahr 1971 bestand in Nodendorf eine eigene Feuerwehr.
Literatur
- Vorlage:Austria Topographie Weiskern
- Vorlage:Austria Topographie Schweickhardt Niederösterreich
- Vorlage:Austria Topographie Administrativkarte Niederösterreich
- Vorlage:StatistikAustria Ortsverzeichnis
Einzelnachweise
<references />