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Mathias Solders

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Mathias Solders (* 3. Dezember 1750 in Maastricht; † 31. Oktober 1826 in Aachen) war ein Verwaltungsbeamter und von 1820 bis 1826 als besoldeter Beigeordneter Oberbürgermeister der Stadt Aachen.<ref name="Romeyk">Horst Romeyk: Die leitenden staatlichen und kommunalen Verwaltungsbeamten der Rheinprovinz 1816–1945 (= Publikationen der Gesellschaft für Rheinische Geschichtskunde. Band 69). Droste, Düsseldorf 1994, ISBN 3-7700-7585-4.</ref>

Leben

Während der Napoleonischen Besetzung erhielt der ursprüngliche Doktor der Medizin Mathias Solders im Jahr 1798 seine Ernennung zum Munzipaladministrator,<ref name="Romeyk" /> was einem leitenden Kommunalbeamten entsprach. Am 25. November 1800 folgte seine Berufung zum 3. Adjunkt. In dieser Stellung wurde er zweimal, am 18. März 1808 und am 25. März 1813 bestätigt.<ref>Sabine Graumann: Französische Verwaltung am Niederrhein. Das Roerdepartement 1798–1814.</ref> Auch nach Ende der Besetzung im Jahr 1814 blieb Solders zunächst unbesoldeter Beigeordneter. Von 1820 bis 1826 bekleidete er dann als besoldeter Beigeordneter zugleich das Amt des Oberbürgermeisters der Stadt Aachen.<ref name="Romeyk" />

Literatur

  • Sabine Graumann: Französische Verwaltung am Niederrhein. Das Roerdepartement 1798–1814. Klartext, Essen 1990, ISBN 3-88474-141-1, S. 75.
  • Horst Romeyk: Die leitenden staatlichen und kommunalen Verwaltungsbeamten der Rheinprovinz 1816–1945. (Publikationen der Gesellschaft für Rheinische Geschichtskunde LXIX), Droste Verlag, Düsseldorf 1994, ISBN 3-7700-7585-4, S. 320 Anm. 202.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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