Indischer Langohrigel
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| Indischer Langohrigel | ||||||||||||
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| Datei:Hemiechinus collaris Hardwicke.jpg
Indischer Langohrigel (Hemiechinus collaris) | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Hemiechinus collaris | ||||||||||||
| (Gray, 1830) |
Der Indische Langohrigel (Hemiechinus collaris) ist eine Art der Gattung Langohrigel (Hemiechinus). Er ist ein relativ kleiner Vertreter der Igel, der hauptsächlich in Indien und Pakistan vorkommt.<ref name="IUCN Red List"/>
Merkmale
Die Körperlänge des H. collaris beträgt zwischen 14 und 17 cm. Seitlich am Kopf befinden sich die 3–4 cm langen, sehr beweglichen Ohren. Der Stummelschwanz erreicht eine Länge von etwa 23 mm. Die Stacheln, die in eine Muskelschicht eingebettet sind, sind gewöhnlich dunkelbraun und weiß geringelt. Die Körperunterseite ist weißlich.<ref name="Nowak"/>
Verbreitung und Lebensraum
Der Indische Langohrigel ist ein Endemit Pakistans und Indiens. Er kommt in Pakistan in den Provinzen Punjab und Sindh sowie in der nordwestlichen Frontier Region vor. In Indien findet man ihn in den Bundesstaaten Gujarat, Rajasthan und Uttar Pradesh. Er ist weit verbreitet und bis in Höhen von 2000 m anzutreffen. Sein Lebensraum sind Wüsten und Halbwüsten nahe Gewässern sowie Landwirtschaftsflächen.<ref name="IUCN Red List" />
Lebensweise
Der Indische Langohrigel ist ein nachtaktiver Einzelgänger, der Erdhöhlen bewohnt.<ref name="Goyal"/> Auf der Futtersuche kann der Insektenfresser Strecken von bis zu 5 km zurücklegen, aber bei Nahrungs- oder Wasserknappheit kann er auch längere Zeit ohne Nahrung und Wasser auskommen. In manchen Regionen können die Tiere einen bis zu drei Monate langen Winterschlaf halten, jedoch nicht in besonders heißen Gebieten.
Die Tiere haben große Ohren, Augen und lange Schnurrhaare an der Schnauze<ref name="Catania"/>, hochentwickelte Sinnesorgane, welche es ihnen ermöglichen, Futter und Partner zu finden.<ref name="Poddar"/>
Fortpflanzung
Einmal im Jahr wirft das Igelweibchen nach ca. 5–6 Wochen 1–4 Jungtiere.<ref name="Das Tierlexikon"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Informationen Langohrigel Art. ( des Vorlage:IconExternal vom 9. November 2013 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. In: Das Tierlexikon.</ref> Diese sind vorerst blind und haben nach der Geburt noch weiche Stacheln, die erst nach 2 Wochen vollständig ausgehärtet sind. Die Igelkinder sind mit etwa einem Monat entwöhnt und bereits mit sechs Wochen geschlechtsreif.<ref name="Nowak"/>
Quellen
<references> <ref name="Nowak">Ronald M. Nowak: Walker's Mammals of the World. Band 1. 6. Auflage. Johns Hopkins University Press, Baltimore MD u. a. 1999, ISBN 0-8018-5789-9, S. 178.</ref> <ref name="IUCN Red List">[[[:Vorlage:IUCN/Weblink]] Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:IUCN“ ist nicht vorhanden.] in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN 2012.2. Eingestellt von: S. Molur, 2008. Abgerufen am Vorlage:FormatDateSimple.</ref> <ref name="Goyal">R. P. Goyal, R. S. Mathur: Anatomic, Histologic and Certain Enzymatic Studies on the Male Genital Organs of Hemiechinus auritus collaris Gray, the Indian Long Eared Hedgehog. In: Acta Zoologica. Bd. 55, Nr. 1, 1974, ISSN 0001-7272, S. 47–58, doi:10.1111/j.1463-6395.1974.tb00178.x.</ref> <ref name="Catania">Kenneth C. Catania: Evolution of sensory specializations in insectivores. In: The Anatomical Record. Teil A: Discoveries in Molecular, Cellular, and Evolutionary Biology. Bd. 287 A, Nummer 1, 2005, ISSN 1552-4884, S. 1038–1050, doi:10.1002/ar.a.20265.</ref> <ref name="Poddar">Mousumi Poddar-Sarkar, Paramaa Raha, Radhaballabh Bhar, Asish Chakraborty, Ratan Lal Brahmachary: Ultrastructure and lipid chemistry of specialized epidermal structure of Indian porcupines and hedgehog. In: Acta Zoologica. Bd. 92, Nr. 2, 2011, S. 134–140, doi:10.1111/j.1463-6395.2010.00452.x.</ref> </references>