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Panzermuseum Thun

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Panzermuseum Thun
Panzerjäger G 13
Panzerjäger G 13 (2011)
Daten
Ort Aussengelände des Waffenplatzes Thun
Art
Geschichtsmuseum, Technikmuseum
Besucheranzahl (jährlich) 6600 (2011)
Leitung
Verein Schweizer Armeemuseum
Website
Panzermuseum Thun auf der Website der Stiftung HAM
ISIL [[[:Vorlage:ISIL-Link]] {{#property:P791}}]

Das Panzermuseum Thun ist ein Museum in Thun im Schweizer Kanton Bern.<ref>Eidgenössisches Department für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Hinweis auf der Seite des Eidgenössischen Departments für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport auf das Panzermuseum Thun (Memento vom 3. Mai 2013 im Internet Archive)</ref>

Beschreibung

Am Ende des Zweiten Weltkrieges gab es eine Strömung unter den Militärfachleuten der heutigen Eidgenössischen Konstruktionswerkstätte, die auf eine Eigenproduktion eines Panzer für die Schweizer Armee hinarbeiteten. Aus diesem Grunde wurden die ersten und ältesten Ausstellungsstücke, teilweise mit Hilfe französischer Streitkräfte, von den Schlachtfeldern des Zweiten Weltkrieges zur Begutachtung für die Fachleute nach Thun herangeschafft.<ref>Panzermuseum Thun und Schweizerisches Militärmuseum Full</ref> Später kamen dann immer weitere Folgeprodukte und Neuentwicklungen namhafter Panzerhersteller der Welt hinzu.

Einige Ausstellungsstücke standen unter freiem Himmel auf dem Waffenplatz Thun und konnten während der Bürozeiten des Vereins Schweizer Armeemuseum innerhalb der Dufour-Kaserne, Eingang Militärstrasse besichtigt werden. Da die über vierzig Exponate teilweise schon eine längere Zeit unter freiem Himmel standen, war ein grosser Teil von ihnen in ihrer Fahr- und Funktionsfähigkeit eingeschränkt.<ref name="Nr. 1" /> Im Jahr 2024/25 wurde das Freilichtmuseum aufgelöst und kann nicht mehr besichtigt werden. Die Schweizer Exemplare gingen nach Burgdorf, die ausländischen Fahrzeuge ins Schweizerische Militärmuseum Full-Reuenthal.

Die „Indoor“-Lehrsammlung der Schweizer Armee bleibt in Thun. Sie kann auf Anmeldung besichtigt werden, dazu kommen die Schaulager der Stiftung Historisches Material der Schweizer Armee, welche geführt besichtigt werden können.

Exponate

Zu sehen sind auf dem Ausstellungsgelände unter anderem folgende Exponate:

Bezeichnung Typ – Herstellungsjahr – Beschaffung Merkmale Bild
Vickers-Carden-Loyd Leichter Kampfwagen (GB), Herstellung 1934, beschafft wurden für die Schweizer Armee 6 Stück (2 1934, 4 1935) 2 Mann, 1 × 7,5-mm-MG, 3,8 Tonnen Vickers-Carden-Loyd Light Tank Model 1935
Renault FT Leichter Kampfwagen (F), Herstellung ab 1917, beschafft wurden 5 Stück (2 1921, 3 1939) 2 Mann, 1 × 3,7-cm-Kanone, 6,7 Tonnen Renault FT-17
Panzer 68 Panzer 68/88, Schweizer Kampfpanzer (CH), Herstellung 1988–1993, 195 Stück 4 Mann, 1 × 10,5-cm-Kanone, 2 × 7,5-mm-MG, 41 Tonnen Panzer 68/88 Schweizer Kampfpanzer (CH)
Panzer 57 (Centurion) Centurion Kampfpanzer (GB), Beschaffung 1958–1960, 100 Stück beschafft 4 Mann 1 × 10,5-cm-Kanone, 2 × 7,5-mm-MG, 50 Tonnen Centurion Kampfpanzer (GB)
Entpannungspanzer 65 Prototyp Sonderpanzer auf Chassis Pz 61 (CH), ein Exemplar beschafft 4 Mann, 40 Tonnen Entpannungspanzer 65
Nahkampfkanone 1 Selbstfahrgeschütz (CH), Herstellungsjahr 1943, Prototyp auf verlängertem Chassis Pz 39 5 Mann Nahkampfkanone 1
7,5-cm-Kanone später 10,5-cm-Haubitze 42 10 Tonnen
Nahkampfkanone 2 Gustav Sturmgeschütz (CH), Herstellungsjahr 1942–1945, Prototyp in vier Versionen, keine Serienfertigung 5 Mann, 7,5-cm-Panzerabwehrkanone, 24 Tonnen Nahkampfkanone II
Panzerwagen 39 (Praga) Leichter Kampfwagen (CSR/CH), Herstellungsjahr 1938–1939, 24 Stück beschafft 3 Mann, 24-mm-Kanone 38, 2 × 7,5-mm-MG, 8 Tonnen Panzerwagen 39 'PRAGA'
Universal Carrier T16 Transportfahrzeug für Panzer-Grenadiere (GB), Herstellungsjahr 1944, 302 Stück gekauft, 1965 wieder verkauft 2+6 Mann, 4,7 Tonnen Universal-Carrier T16
Leichter Panzer 51 Spähpanzer (F), Herstellungsjahr 1953–1957 200 Stück gekauft

Leichter Panzer 51

7,5-cm-Panzerkanone 51 1 × 7,5-mm-MG, 3 Mann 14,5 Tonnen
Panzerhaubitze AMX 13 Panzerartillerie (F), Herstellungsjahr 1956, 4 Stück für Truppenversuche gekauft
10,5-cm-Haubitze L30 1 × 7,5-mm- oder 7,62-mm-MG, 5 Mann 16,5 Tonnen
Mittlerer Panzer 1958 Kampfpanzer (CH), Herstellungsjahr 1958, 2 Prototypen, 10 Vorserienfahrzeuge 1 × 8,4-cm-Panzerkanone 58, 1 × 20-mm-Kanone, 1 × 7,5-mm-MG, 4 Mann, 35 Tonnen Panzer 58
35 mm Flab Panzer B22L Sonderpanzer (CH), Herstellungsjahr 1977/78, 2 Prototypen 2 × 35-mm-Kanone Oerlikon KDA, 3 Mann, 46 Tonnen 35 mm Flab Panzer B22L
15 cm Schwere Haubitze 1942 L28 Haubitze (CH), Herstellungsjahr 1942 schussbereit 6,8 Tonnen
Leopard 2 Kampfpanzer (D) M+77101 als erster von 35 1987 aus Deutschland gelieferten Leopard 2, 345 Leopard 2 wurden bis 1993 in Thun gefertigt 4 Mann, 120-mm-Glattrohrkanone 42 Schuss, 62 Tonnen Leopard 2

Literatur

  • Martin Haudenschild: Die Entwicklungsgeschichte des Panzer 68, SAM, Ausgabe März 2006, (online-PDF 4,17 MB)

Weblinks

Commons: Panzermuseum Thun – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references> <ref name="Nr. 1"> <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Dokumentation Panzermuseum Thun (PDF, 22,5 kB) (Memento vom 23. September 2015 im Internet Archive), eingesehen am 30. April 2018 </ref> <!----> <ref name="Nr. 2"> </ref> <!----> <ref name="Nr. 3"> </ref> <!----> <ref name="Nr. 4"> </ref> <!----> <ref name="Nr. 5"> </ref> <!----> <ref name="Nr. 6"> </ref> <!----> <ref name="Nr. 7"> </ref> <!----> </references>

Koordinaten: 46° 45′ 28,2″ N, 7° 36′ 58,9″ O; CH1903: 613578 / 178532

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