Zum Inhalt springen

Museum Ladin

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 26. September 2025 um 19:56 Uhr durch imported>Thilo Parg (+ Literatur + Linkfix).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Museum Ladin
Schloss Thurn
Schloss Thurn

Schloss Thurn – Hauptsitz des Museum Ladin
Daten
Ort St. Martin in Thurn, St. Kassian
Eröffnung 2001
Betreiber
Leitung
Stefan Planker
Website
ISIL [[[:Vorlage:ISIL-Link]] {{#property:P791}}]

Das Museum Ladin ist eine Einrichtung mit zwei Standorten im Südtiroler Gadertal, die sich thematisch mit Ladinien und den Ladinern befassen. Der Sitz auf Schloss Thurn (ladinisch Ćiastel de Tor) in St. Martin ist mehr kulturgeschichtlich ausgerichtet, der Sitz in St. Kassian in erster Linie naturwissenschaftlich.

Inhaltliches Profil

Das Museum deckt ein breites Spektrum verschiedener Themen ab. Gezeigt werden archäologische Fundstücke aus Ladinien. Weitere historische Schwerpunkte sind die Herrschaftsrechte in den Dolomitentälern und die moderne Tourismusgeschichte. Die Besucher werden auch über die ladinische Sprache informiert. Volkskundliche Aspekte werden anhand des lokalen Kunsthandwerks behandelt. Teile der Ausstellung beschäftigen sich mit Geologie und zeigen Fossilien.

Geschichte und Organisation

1996 erwarb das Land Südtirol Schloss Thurn (Standort:

 {{#coordinates:46,680765|11,893269|
   |dim=
   |globe=
   |name=Museum Ladin Ćiastel de Tor
   |region=IT-BZ
   |type=landmark
  }}) um ein „ladinisches“ Museum einzurichten. Die Eröffnung erfolgte im Jahr 2001, seit 2003 gehört es zu den Südtiroler Landesmuseen. Im Jahr 2011 wurde neben dem Museum Ladin Ćiastel de Tor der zweite Sitz eröffnet, das Museum Ladin Ursus ladinicus in St. Kassian in der Gemeinde Abtei (Standort: 
 {{#coordinates:46,570672|11,932327|
   |dim=
   |globe=
   |name=Museum Ladin Ursus ladinicus
   |region=IT-BZ
   |type=landmark
  }}). Es zeigt vornehmlich geologische Exponate und Fossilien, darunter die in einer Höhle beim Piz Cunturines gefundenen fossilen Knochen eines Bären, der entweder einer Unterart des Höhlenbären angehörte oder als Ursus ladinicus eine eigene Art war.

Literatur

  • Museum Ladin – Ćiastel de Tor: Kurzführer. Museum Ladin, St. Martin in Thurn 2002.
  • Museum Ladin – Ursus ladinicus: Kurzführer. Museum Ladin, St. Kassian 2012, ISBN 978-88-89255-35-3

Weblinks

Commons: Museum Ladin – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Vorlage:Hinweis Seiten-Koordinaten

Vorlage:Klappleiste/Anfang Archäologie | Bergbau | Eccel Kreuzer | Franzensfeste | Jagd und Fischerei | Kultur- und Landesgeschichte | Ladinien | Natur | Tourismus | Volkskunde | Wein Vorlage:Klappleiste/Ende

Vorlage:Hinweisbaustein