Zum Inhalt springen

Bantikower See

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 17. September 2022 um 10:28 Uhr durch imported>ErikDunsing (ln).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Bantikower See
Datei:Untersee mit Insel.jpg
Bantikower See mit Unterseeinsel
Geographische Lage Landkreis Ostprignitz-Ruppin
Zuflüsse Klempnitz, Siepgraben
Abfluss Klempnitz
Inseln Unterseeinsel
Ufernaher Ort Kyritz
Daten
Koordinaten 52° 56′ 0″ N, 12° 26′ 45″ OKoordinaten: 52° 56′ 0″ N, 12° 26′ 45″ O
 {{#coordinates:52,933333333333|12,445833333333|primary
dim=10000 globe= name=Bantikower See region=DE-BB type=waterbody
  }}
Höhe über Meeresspiegel 35,5 m
Datei:Bantikower See, Luftaufnahme (2014).JPG
Bantikower See, Luftaufnahme (2014)

Der Bantikower See, heute auch unter dem Namen Untersee bekannt, ist ein Rinnensee im Landkreis Ostprignitz-Ruppin, Brandenburg. Der See reicht vom Kyritzer Wohnplatz Stolpe im Norden über Bantikow bis Wusterhausen/Dosse im Süden. Seine Länge beträgt etwa 7,5 Kilometer bei einer Breite zwischen 200 und 400 Metern. Seine größte Tiefe liegt östlich der Unterseeinsel und soll 20 Meter betragen.<ref name="Silbergeld" /> Die Wasseroberfläche liegt etwa bei 35,5 Metern über dem Meeresspiegel.

Der See gehört zur Kyritzer Seenkette in der Dosseniederung. Der südliche Teil des Bantikower Sees trägt den Namen Klempowsee. Durchflossen wird die Kyritzer Seenkette mit dem Bantikower See von der Klempnitz.

Geschichte

Die Stadt Kyritz kaufte im Jahre 1316 von dem Markgrafen Johann den See Stolpe, den Bantikowschen See und den Königsbergschen See für 180 Silbermark.<ref name="Silbergeld" />

Früher war zwischen Bantikow und Stolpe „eine breite und lange Brücke gebaut“, die man auch die „Langebrükke“ nannte, um das Vieh in die Stolpische Feldmark zu bringen. Diese Brücke existiert nicht mehr.<ref name="Silbergeld" />

Nach der Anstauung des Klempowsees in Wusterhausen zum Bau der dortigen Mühle wuchs dieser mit dem Bantikower See zusammen. Nach Errichtung des Dossespeichers, der umgangssprachlich Obersee genannt wird, bürgerte sich die Bezeichnung „Untersee“ ein.

Weblinks

Einzelnachweise

<references> <ref name="Silbergeld">Silbergeld für Seenkette. Kyritzer zahlten 1316 bar und haben seitdem dicht am Wasser gebaut. Märkische Verlags- und Druck-Gesellschaft mbH, 10. August 2002, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 17. Februar 2013; abgerufen am 12. Januar 2013.</ref> </references>