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Ernstalbrecht Stiebler

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Ernstalbrecht Stiebler (* 29. März 1934 in Berlin; † 7. Juni 2024 ebenda) war ein deutscher Komponist und Musikjournalist.<ref name="adk">Manos Tsangaris: Akademie der Künste trauert um Ernstalbrecht Stiebler (1934–2024). In: Akademie der Künste. 10. Juni 2024, abgerufen am 11. Juni 2024.</ref>

Leben und Wirken

Stiebler studierte Komposition und Piano an der Musikhochschule Hamburg. 1959 und 1960, während der Darmstädter Ferienkurse für Neue Musik, erhielt er zahlreiche Anregungen von Karlheinz Stockhausen. Von 1969 bis 1995 war er beim Hessischen Rundfunk als Redakteur für Neue Musik beschäftigt, wobei er auch die Sendung Studio für Neue Musik moderierte. 1989 gründete Stiebler die Konzertreihe Forum Neue Musik beim Hessischen Rundfunk. Zwischen 1983 und 1991 war er zudem als Herausgeber der MusikTexte – Zeitschrift für Neue Musik tätig. Zwischen 1997 und 1999 war Stiebler Präsident der Gesellschaft für Neue Musik.<ref name="ricordi">Stiebler, Ernstalbrecht. In: Ricordi. Abgerufen am 11. Juni 2024.</ref>

Stieblers kompositorische Werke zeichnen sich vor allem durch minimalistische Verknappungen aus, wodurch die Klangräume, die sich um einzelne Töne herum eröffnen und ineinandergreifen, besonders betont werden. Er schrieb im Wesentlichen für kammermusikalische Besetzungen.<ref name="hr2">Stefan Fricke: Langjähriger Redakteur für Neue Musik Im Klang – Ernstalbrecht Stiebler gestorben. In: hr2-kultur. 8. Juni 2024, abgerufen am 11. Juni 2024.</ref>

Stiebler erhielt 1966 das Förderstipendium des Bach-Preises Hamburg. 1991 nahm er am Kompositionsseminar Stille Musik im Künstlerhaus Boswil teil und erhielt eine Auszeichnung. Zwei seiner Produktionen für den Hessischen Rundfunk erhielten einen Sonderpreis des Prix Italia, Piece for Peace von Alvin Curran und Die Blinden von Walter Zimmermann.<ref name="c21">Ernstalbrecht Stiebler. In: The Living Composers Project. 3. Januar 2017, abgerufen am 11. Juni 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Seit 2012 war er Mitglied der Akademie der Künste Berlin.<ref name="adk" /> Stiebler lebte mit seiner Frau Ursula Stiebler seit 2016 wieder in Berlin.<ref name="kubio">Ernstalbrecht Stiebler – Kurzbiografie</ref>

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

<references/>

Vorlage:Klappleiste/Anfang Adolf Weißmann (1922–1925) | Wilhelm Furtwängler (1925–1930) | Max Butting (1930–1933) | von den Nationalsozialisten verboten (1933–1945) | Hans Heinz Stuckenschmidt (1948–1956) | Bernd Alois Zimmermann (1946–1957) | Wolfgang Fortner (1957–1971) | Günther Becker (1971–1974) | Erhard Karkoschka (1974–1980) | Klaus Hinrich Stahmer (1982–1987) | Siegfried Palm (1988–1991) | Friedrich Goldmann (1991–1996) | Ernstalbrecht Stiebler (1997–2000) | Klaus Hinrich Stahmer (2000–2002) | Jens Cording (2002–2011) | Julia Cloot (2011–2021) | Gordon Kampe (seit 2021) Vorlage:Klappleiste/Ende

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