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Wolfgang Heyder

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Basketballspieler
Basketballspieler
Wolfgang Heyder
Datei:2018-03-11 Basketball, easyCredit Basketball-Bundesliga, Rockets - MHP Riesen Ludwigsburg StP 2105 by Stepro.jpg
Spielerinformationen
Geburtstag 26. Oktober 1956
Geburtsort Schweinfurt, Deutschland
Größe 178 cm
Vereine als Trainer
1980–1984 DeutschlandDeutschland BG Jahn Bamberg
1989–1994 DeutschlandDeutschland FC Baunach
1997–1998 DeutschlandDeutschland DJK Falke Nürnberg
0000–1999 DeutschlandDeutschland TSV Tröster Breitengüßbach
2003–2010 DeutschlandDeutschland FC Baunach

Wolfgang Heyder (* 26. Oktober 1956<ref>Adrian Grodel und Klaus Groh: freak city Catering UG (haftungsbeschränkt) HRB 6481. bamberg-fans.de, abgerufen am 15. Februar 2015.</ref><ref>SPD: Wolfgang Heyder</ref> in Schweinfurt)<ref name="swex_kicker" /> ist ein deutscher Sportfunktionär. Er war Geschäftsführer der Spielbetriebsgesellschaft Franken 1st des Basketball-Bundesligisten Brose Baskets Bamberg, für die und deren Vorgängergesellschaft Basket Bamberg er ab der Saison 1999/2000 bis nach der Saison 2013/14 in diesem Amt tätig war.<ref name="swex_kicker"/><ref>Zwangstrennung von den Vätern des Erfolgs. In: sueddeutsche.de. 29. Mai 2014, abgerufen am 14. Juli 2018.</ref> Anschließend bekleidete er bei den Vereinen HSC 2000 Coburg, Oettinger Rockets, XXL Baskets Erfurt und Heitec Volleys Führungspositionen.

Leben

Heyder kam als Schüler über Bert Peßler mit dem Basketballsport in Berührung<ref>Vater des Bamberger Basketballs: Bert Peßler wird 90. In: inFranken.de. (infranken.de [abgerufen am 1. Dezember 2018]).</ref> und begann seine Vereinslaufbahn im Basketball bei 1860 Bamberg. Sein erster Trainer war dort Hans Herbst.<ref name=":0">HSC Coburg – ein Verein will nach oben. In: Sportecho Bamberg. Juni/Juli 2015, S. 19–21.</ref>

Vor (und teils neben) seiner Tätigkeit als Geschäftsführer am Schreibtisch war Heyder auch als Basketballtrainer auf dem Feld tätig. Er betreute im Herrenbereich die Zweitliga-Mannschaften des FC Baunach, der DJK Falke Nürnberg und des TSV Tröster Breitengüßbach über viele Jahre von 1989 bis 1999.

1999 übernahm die Basket Bamberg GmbH & Co. KG mit Heyder als Geschäftsführer die Bundesliga-Lizenz des TTL Universa Bamberg,<ref>Walter Beyersdorf: Archiv Saison 1999/2000 GHP Bamberg. Abgerufen am 29. September 2018.</ref> ab 2007 war er Geschäftsführer der Franken 1st Basketball Holding GmbH, die zunächst die Kooperation zwischen Bamberg und Nürnberg leitete und in der 2013 die Basket Bamberg GmbH & Co. KG aufging.<ref>http://www.schoenen-dunk.de/news_a65287_Brose-Bamberg_Franken-1st-wird-Bamberger-Basketball-GmbH.htm</ref> Die Vereine FC Baunach, DJK Falke Nürnberg und TSV Tröster Breitengüßbach hatte Heyder als Kooperationspartner des Erstligisten unter dem Dach Franken 1st integriert,<ref>Kooperationsteams. Brose Baskets, abgerufen am 15. Januar 2013.</ref> wobei die Nürnberger 2008 aus diesem Verbund ausschieden. Zudem war er während seines Engagements als Geschäftsführer bis 2010 als verantwortlicher Trainer des mittlerweile viertklassigen FC Baunach aktiv, auch wenn er diese Tätigkeit aufgrund anderer Verpflichtungen mit Kollegen teilte.<ref>Die Entwicklung der Basketballabteilung des FC Baunach. In: fcbaunach-basketball.de. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 17. Februar 2013; (Liste der Trainer und Ergebnisse der Basketballabteilung).</ref> Darüber hinaus betreute er als Trainer über die Jahre etliche Nachwuchsmannschaften und gewann 2002 mit dem TSV Breitengüßbach die Deutsche Meisterschaft der U20-Junioren. Dies war nach knapp 50 Jahren der erste Titel einer bayerischen Mannschaft und der erste Titelgewinn einer fränkischen Mannschaft überhaupt in diesem Nachwuchswettbewerb,<ref>Ehrenliste Deutsche Jugend-Meister U 20. (PDF; 60 kB) Deutscher Basketball Bund, abgerufen am 14. Februar 2015.</ref> der mittlerweile durch die Nachwuchs-Basketball-Bundesliga abgelöst wurde. Daraufhin wurde er 2002 als Deutscher Basketball-Jugendtrainer des Jahres ausgezeichnet.

Während seiner Zeit als Geschäftsführer gewann die Bamberger Mannschaft ihre ersten sechs Meistertitel. Nachdem man 2005 und 2007 erstmals als GHP Bamberg Deutscher Meister wurde, gewann man von 2010 an dreimal hintereinander das deutsche Double in Verbindung mit dem Pokalsieg und 2013 die Meisterschaft.

Nach der Saison 2013/14 trat Heyder als Geschäftsführer zurück, nachdem die Brose Baskets in dieser Saison keine großen sportlichen Erfolge erzielen konnten. Er blieb zunächst als Leiter des Jugendprogramms weiter bei den Brose Baskets tätig, allerdings wurde er im November 2014 vom Verein suspendiert.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Heyder auch nicht mehr Jugendkoordinator (Memento vom 4. Dezember 2014 im Internet Archive)</ref> Zum Jahresende 2014 zog sich Heyder auch vom Posten des Zweiten Vorsitzenden des Brose Baskets e. V. zurück und übte damit im Basketball der Brose Baskets kein Amt mehr aus.<ref>Rolf Beyer neuer 2. Vorsitzender des brosebaskets e. V. Abgerufen am 20. Dezember 2018.</ref>

Der in Pödeldorf wohnhafte<ref name="swex_kicker"/> Heyder ist zudem politisch tätig, so rückte er 2012 für die SPD in den Bamberger Kreistag nach.<ref>Wolfgang Heyder neues Kreistagsmitglied. infranken.de, 20. April 2012, abgerufen am 15. Januar 2013.</ref>

Im März 2015 trat er das Amt des Geschäftsführers beim Handball-Zweitligisten HSC 2000 Coburg an.<ref>Sport1.de: Ex-Bamberger Wolfgang Heyder wird Handball-Manager in Coburg. Abgerufen am 29. Dezember 2018.</ref> Nach knapp einem Jahr wurde die Trennung zum Ende der Saison 2015/16 bekannt gegeben.<ref>handball-world: Geschäftsführer Heyder verlässt den HSC 2000 Coburg am Ende der Saison. Abgerufen am 12. September 2023.</ref> Im April 2015 wurde Heyder vom Bayerischen Basketball Verband (BBV) für seine Tätigkeit als BBV-Vorstandsmitglied für Leistungssport mit dem Ehrenzeichen in Silber ausgezeichnet.<ref>Berichte durchgewunken, Kandidaten nicht. In: Bayerischer Basketball Verband (Hrsg.): BAYERN-BASKET. Band 5, 2015, S. 6.</ref> Ab Sommer 2016 war Heyder zunächst Berater,<ref>Neue Wege und große Ziele für die Oettinger Rockets | BASKETBALL.DE. In: BASKETBALL.DE. 20. Juli 2016 (basketball.de [abgerufen am 11. Dezember 2016]).</ref> dann Leiter Sport und wirtschaftliche Entwicklung<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/www.oettinger-rockets.de (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im April 2019. Suche im Internet Archive )</ref> des Zweitligisten Oettinger Rockets in Gotha und damit am Aufstieg der Mannschaft in die erste Liga im Frühjahr 2017 beteiligt.<ref>Rockets schaffen Aufstieg - Mit Demut in die Bundesliga! Abgerufen am 29. Dezember 2018.</ref> Im Lauf der Saison verlor man den Hauptgeld- und Namensgeber der Mannschaft, die Oettinger Brauerei,<ref>Der Leidenschaftliche leidet: „Mister Basketball“ sehnt Rockets-Heimsieg gegen Weißenfels herbei. Abgerufen am 29. Dezember 2018.</ref> und stieg am Ende der Saison wieder aus der Bundesliga ab.<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/www.mdr.de (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im März 2024. Suche im Internet Archive )</ref> Zudem gelang es dem Verein nicht, für das Spieljahr 2018/19 die „wirtschaftlichen Rahmenbedingungen“ für den Spielbetrieb in der 2. Bundesliga ProA zu erfüllen, sodass die Teilnahmeberechtigung nicht wahrgenommen wurde und sich der Gothaer Basketball aus dem Profi-Geschäft verabschieden musste. Damit endete Heyders Amtszeit bei den Thüringern.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Rockets werden Startrecht in der 2. Bundesliga Pro A nicht wahrnehmen (Memento vom 18. Juni 2018 im Internet Archive)</ref>

Im Juni 2018 gründete er zusammen mit Florian Gut und weiteren Gesellschaftern aus Erfurt die XXL Baskets GmbH,<ref>2. Basketball-Bundesliga | Drei Anträge auf Teilnahmerechtsübertragung. Abgerufen am 24. Juni 2018.</ref> um den Profibasketball in der Gegend nach dem Aus der Rockets zu erhalten. Die Löwen erhielten durch eine Lizenzübertragung von den Artland Dragons, die wiederum in die 2. Bundesliga ProA aufstiegen, die Teilnahmeberechtigung für die 2. Bundesliga ProB.<ref>Wolfgang Heyder: Der unermüdliche Macher. In: inFranken.de. (infranken.de [abgerufen am 29. September 2018]).</ref> Als Gesellschafter und Manager arbeitete Heyder am Aufbau der neuen Erfurter Mannschaft mit.<ref>Erfurter Basketball-Löwen vor Neustart. In: Thüringer Allgemeine. (thueringer-allgemeine.de [abgerufen am 29. September 2018]).</ref><ref>Ein Litauer für die Erfurter Löwen. In: Thüringer Allgemeine. (thueringer-allgemeine.de [abgerufen am 29. September 2018]).</ref> Nach drei Jahren stieg Heyder als Gesellschafter in Erfurt wieder aus.<ref>Erfurter Basketballer stellen sich neu auf. In: Basketball-Löwen Erfurt. 3. Mai 2021, abgerufen am 12. September 2023.</ref> Im Sommer 2019 übernahm er zusätzlich zu seiner Tätigkeit in Erfurt beim Volleyball-Bundesligisten Heitec Volleys aus Eltmann Aufgaben im Bereich Vermarktung und Sponsorengewinnung.<ref>Volleyball in Bamberg: Etwas Großes soll entstehen. Abgerufen am 30. Juli 2019.</ref> Im Dezember wurde ein Insolvenzverfahren bei den Eltmannern eröffnet.<ref>Bei den Eltmannern schlägt der Insolvenzverwalter auf. In: Infranken.de. 27. Dezember 2019, abgerufen am 12. September 2023.</ref>

Im Sommer 2020 kehrte Heyder als ehrenamtlicher Nachwuchskoordinator nach Bamberg zurück. Diese Funktion hatte er schon einmal bis 2014 inne.<ref> Wolfgang Heyder wird Nachwuchskoordinator. In: Brose Bamberg. Abgerufen am 2. August 2020.</ref> Mit Wirkung zum 15. März 2024 beendete Heyder diese Tätigkeit.<ref>Wolfgang Heyder legt sein Amt bei Bamberg Baskets nieder. In: Der Neue Wiesentbote. 8. März 2024, abgerufen am 9. März 2024.</ref> Unmittelbar darauf wurde er beim Liga-Konkurrenten Würzburg als neuer Gesellschafter vorgestellt.<ref>Paukenschlag bei den Würzburg Baskets: Wolfgang Heyder wird neuer Gesellschafter –und nicht nur er. 5. April 2024, abgerufen am 5. April 2024.</ref>

Auszeichnungen

Weblinks

Einzelnachweise

<references> <ref name="swex_kicker">Jana Wiske: Ein gebürtiger Schweinfurter leitet die Brose Baskets Bamberg. In: swex.de. 11. Januar 2008, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 17. Februar 2013; (Artikel im Kicker Sportmagazin).</ref> </references>

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