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Nabi-Moschee

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Datei:Al-Nabi Mosque, Qazvin.JPG
Nordiwan mit einem seltenen Guldasta auf dem Dach
Datei:Alnabi mosque qazvin2.jpg
Die Kuppel hat einen Durchmesser von 15 Metern und ist doppelschalig
Datei:Masjed-alnabi-qazvin.jpg
Eingang

Die Nabi-Moschee (persisch مسجد النبی {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), DMG {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), ‚Moschee des Propheten‘) oder Soltani-Moschee (persisch مسجد سلطانی {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), DMG {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), ‚Moschee des Sultans‘), ist eine unter den Safawiden, möglicherweise aber auch unter den Kadscharen nach dem Vier-Iwan-Schema errichtete Moschee in Qazvin, Iran.

Geschichte

Die Moschee zählt zu den größten Vier-Iwan-Moscheen des Iran und erstreckt sich über ein Gelände von über 14.000 m². Es ist nicht nachgewiesen, wer die Moschee errichtet hat. Die meisten Quellen gehen davon aus, die Urheberschaft sei auf die Safawiden zurückzuführen. Nach der insoweit undatierten Errichtung, erweiterte der Kadscharenkönig Fath Ali Schah die Moschee in den Jahren zwischen 1805 und 1808.<ref>Hans Berger, S. 235</ref> Andere Quellen unterstellen, Fath Ali Schah selbst sei der Erbauer der Anlage gewesen.<ref>Peter Kerber, Iran: Islamischer Staat mit jahrtausendealter Kultur, S. 185</ref> Teilweise wird davon ausgegangen, Fath Ali Schah habe sich dabei des Baumeisters Ustad Mirza Schirazi bedient, der das Bauwerk errichtet habe, wobei als Baujahr 1787 angegeben wird. Insoweit weist das Portal der Moschee mit einer Nastaliq-Kalligrafie auf dieses Jahr hin.

Die Moschee hat einen großen arkadengesäumten Innenhof und gehört zum kadscharischen Basar der Stadt, in dem etliche alte Handelshäuser sowie Warenlagerstätten stehen.

Sowohl die Tore der Moschee, als auch die Innenräume weisen Koranverse auf. Das Hauptportal wird von einer Guldasta (pavillonartige Kanzel für den Muezzin) überragt.<ref>Bild des Goldasteh der Masjed al-Nabi</ref> Eine weitere Besonderheit, die den Haupteingang auszeichnet, ist der etwa 120 m lange Zugangsweg, der von Spitzbogennischen gesäumt wird. Am Eingang befindet sich ein unterirdisch angelegtes, altes Hamam.

Im Süden steht der Hauptiwan, an den sich eine 15 m breite, doppelschalige Kuppelhalle anschließt, deren Übergang durch Trompen gebildet wird. Der Mihrab ist mit Fliesen verziert, die florale und geometrische Muster erkennen lassen. Einst stand ein hochragendes Minarett neben der Kuppel, das noch von der französischen Archäologin und Autorin, Jane Dieulafoy beschrieben worden war.

Ähnlich wie die Freitagsmoschee von Qazvin beherbergt die Nabi-Moschee ein Untergrundgewölbe (Schabestan), das heute als Bibliothek genutzt wird.

Basar

Die Nabi-Moschee gehört zu einem Basar, der bis in die heutige Zeit vermittelt, welche große Bedeutung Qazvin als Warenumschlagsplatz in der Vergangenheit hatte. Im Ort kreuzten sich Handelsrouten, weshalb viele Markthallen, Karawansereien und Lagerplätze angesiedelt sind. Bedeutende Komplexe des Basars sind der „Saad ol-Saltaneh“ und die „Qeysayre-Anlage“ (die Kaiserliche) aus dem 19. beziehungsweise 16. Jahrhundert.

Siehe auch

Literatur

  • Hans Berger: Iran. Conrad Stein, 5. Auflage, 2001, ISBN 3-89392-273-3 (Reise Handbuch).

Einzelnachweise

<references/>

Koordinaten: 36° 16′ 6″ N, 49° 59′ 56″ O

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