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Peter Krutzek

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Peter Krutzek (* 8. Mai 1941 in Berlin) ist ein deutscher Unternehmer und Ingenieur. Er ist Gründer des deutsch-italienischen Technologiekonzerns Finder mit Hauptsitz im hessischen Trebur.

Leben

Krutzek studierte Ingenieurwissenschaften an der RWTH Aachen. 1983 gründete er die Firma Finder GmbH mit damaliger Hauptniederlassung in Rüsselsheim, welche das Vertriebsnetz der italienischen Finder S.p.A in Mittel- und Osteuropa sowie in Nordamerika ausweiten sollte. In den Folgejahren gründete Krutzek die Finder-Niederlassungen in Österreich, den Niederlanden, Tschechien, der Slowakischen Republik, Ungarn und den USA.<ref>Konstruktionspraxis Vogel, 11. Juni 2008: Eine Erfolgsgeschichte geht weiter: Finder in Deutschland</ref> Er steuerte diese bis 2008. Das Unternehmen Finder beschäftigt weltweit etwa 1300 Mitarbeiter (2019).<ref>Finder S.p.A. In: Zoominfo.com. Abgerufen am 23. Oktober 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Am 25. Juli 2008, dem 25. Jubiläum von Finder Deutschland, gab Krutzek seinen Rückzug aus dem operativen Geschäft des Konzerns bekannt, wobei seine Söhne Alexander Krutzek und Peter Krutzek Jr. in den Stab der Geschäftsführung einberufen wurden. Zeitgleich wurde auch der Bezug der neuen Zentrale im hessischen Trebur-Astheim bekanntgegeben. Peter Krutzek verblieb im Beirat des Unternehmens.<ref>Elektronik Praxis, 5. August 2008: Deutsche Tochter des Relais-Spezialisten aus Italien feiert 25-jähriges Bestehen</ref>

Trivia

Im Jahr 2010 unterstützte Krutzek Horst Zuse, Sohn des Erfinders des ersten Digitalrechners Konrad Zuse, bei dessen Nachbau-Projekt des ersten binären Digitalrechners der Welt (Zuse Z3).<ref>Elektronik Praxis, 20. April 2008: Zuse Z3-Nachbau mit Relais-Technik zog Besucher an</ref> Zuses Vorhaben wurde mit etwa 2500 Bausteinen von Finder realisiert. Der Digitalrechner wurde nach Fertigstellung im Rahmen der Hannover Messe im Frühjahr 2011 der Öffentlichkeit vorgeführt und ist seither Ausstellungsbestandteil des Heinz-Nixdorf-Computermuseums.

Weblinks

Siehe auch

Einzelnachweise

<references />