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Iain Douglas-Hamilton

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Datei:Iain Douglas Hamilton.jpg
Iain Douglas-Hamilton (2010)

Iain Douglas-Hamilton (* 16. August 1942 in Dorset, England; † 8. Dezember 2025 in Nairobi, Kenia<ref>Iain Douglas-Hamilton, Who Studied, and Protected, Elephants, Dies at 83. In: The New York Times. 9. Dezember 2025, abgerufen am 11. Dezember 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Iain Douglas-Hamilton, elephant protector, has died at 83. In: mongabay.com. 9. Dezember 2025, abgerufen am 9. Dezember 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>) war ein britischer Umweltschützer und Dokumentarfilmer, der vor allem durch seine Arbeiten und Berichte über Elefanten international bekannt wurde.

Karriere

Iain Douglas-Hamilton wurde als Enkel von Alfred Douglas-Hamilton, 13. Duke of Hamilton, geboren. Am Oriel College in Oxford erwarb Douglas-Hamilton einen Bachelor of Science in Biologie sowie einen Ph.D. in Zoologie.

1993 gründete Douglas-Hamilton die Organisation Save the Elephants. Er war einer der Hauptredner der jährlichen Wildlife Conservation Network Expo.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Wildlife Conservation Network Expo (Memento vom 13. Januar 2012 im Internet Archive)</ref> Seine Berichte über die Verfolgung der Elefanten wegen ihres Elfenbeins trugen wesentlich dazu bei, dass das Washingtoner Artenschutzübereinkommen 1989 den Handel mit Elfenbein verbot.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Elefanten: Dicke Freunde (Memento vom 23. Januar 2013 im Internet Archive) Nationalgeographic.de.</ref> Douglas-Hamilton drehte viele Dokumentarfilme über Elefanten in verschiedenen Ländern Afrikas. Er benutzte dabei auch ungewöhnliche Techniken; so setzte er etwa einem Elefanten eine Kamera auf den Kopf, so dass dieser als Kameramann diente.

2010 erhielt er den Indianapolis Prize der Indianapolis Zoological Society für seine Arbeit zum Schutz der Elefanten.<ref name="indy"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Elephant Expert Iain Douglas-Hamilton Receives 2010 Indianapolis Prize (Memento vom 19. Juli 2011 im Internet Archive)</ref>

Douglas-Hamilton war verheiratet und hatte zwei Töchter: Saba Douglas-Hamilton, eine bekannte Dokumentarfilmerin, die sich ebenfalls für den Umweltschutz einsetzt, und die Filmproduzentin Mara Mond Douglas-Hamilton, genannt „Dudu“.

Werke

Schriften

  • mit Oria Douglas-Hamilton: Among the Elephants, 1975.
    • Unter Elefanten. Abenteuerliche Forschungen in der Wildnis Zentralafrikas. Piper, München 1976, ISBN 3-492-02148-4.
  • mit Oria Douglas-Hamilton: Battle for the Elephants, 1992.
    • Wir kämpfen für die Elefanten. Droemer Knaur, München 1992, ISBN 3-426-26630-X.

Filmografie

  • 1998: Africa’s Elephant Kingdom
  • 2000: Ele Tele
  • 2000: Universum – Die Zukunft der Elefanten Afrikas
  • 2002: Mutual of Omaha’s Wild Kingdom – The Lost Elephants of Timbuktu
  • 2004: The Way We Went Wild
  • 2009: The Secret Life of Elephants
  • 2009–2010: Untamed & Uncut
  • 2010: Great Migrations – Das große Wunder der Tierwanderungen
  • 2011: The Greatest Return
  • 2012: The Ivory Crisis
  • 2015: This Wild Life

Filmdokumentation

  • 2024: Ein Leben unter Elefanten. Regie: Nigel Pope (Arte), online in der Mediathek abrufbar bis 23. Februar 2025

Weblinks

Commons: Iain Douglas-Hamilton – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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