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Frank Stephens

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Frank Samuel Stephens (* 30. Juni 1931 in Rensselaer, Indiana; † 18. August 2024 in North Manchester, Indiana<ref>Frank Samuel Stephens Jr. Obituary (2024). In: legacy.com. 19. August 2024, abgerufen am 17. Februar 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>) wr ein US-amerikanischer experimenteller Kernphysiker und Chemiker.

Stephens studierte am Oberlin College mit Bachelor-Abschluss 1955 und wurde 1955 an der University of California, Berkeley in Chemie promoviert. Ab 1955 war er am Berkeley Radiation Laboratory und ab 1957 fest angestellter Wissenschaftler am Lawrence Berkeley National Laboratory (LBNL), wo er Senior Scientist wurde und 1995 Distinguished Scientist.

1959/60 war er am Niels-Bohr-Institut in Kopenhagen als Ford-Stipendiat und 1970/71 Gastprofessor an der Ludwig-Maximilians-Universität München.

Mit Richard M. Diamond entwickelte er den Gammasphere-Detektor mit sphärischer Anordnung von Gammastrahl-Halbleiterdetektoren, der in den 1990er Jahren am 88-Inch-Zyklotron des LBNL installiert wurde. Mit Schwerionenstrahlen des Zyklotrons untersuchte er kollektive Kerneigenschaften in der Kernstruktur, Hochspinzustände von Kernen, Riesenresonanzen und Kernreaktionen.

1980 erhielt er mit Richard M. Diamond den Tom-W.-Bonner-Preis für Kernphysik. Er war Fellow der American Physical Society.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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