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Karlheinz Wenzel

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Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 30. April 2026 um 21:45 Uhr durch imported>Aka (Architekturbezogene Arbeiten: Malzeichen).
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Datei:Karlheinz Wenzel 2012.jpg
Karlheinz Wenzel im September 2012

Karlheinz Wenzel (* 11. August 1932 in Wolfsberg; † 26. Oktober 2025<ref>Susanne Schulz: Trauer um Neubrandenburger Künstler Karlheinz Wenzel. In: nordkurier.de. 3. November 2025, abgerufen am 3. November 2025.</ref>) war ein deutscher Maler und Grafiker.

Leben

Nach einer Lehre als Gebrauchswerber von 1947 bis 1950 in Wittenberg studierte Wenzel anschließend bis 1955 an der Hochschule für bildende und angewandte Kunst Berlin-Weißensee unter anderem bei Horst Strempel, Arno Mohr und Bert Heller. Nach seinem Studium arbeitete er zunächst freischaffend in der Lutherstadt Wittenberg, wo er im VEB Stickstoffwerke Piesteritz einen Mal- und Zeichenzirkel leitete. Ab 1970 lebte und arbeitete Wenzel in Neubrandenburg, wo er ab 2002 auch einen Malzirkel leitete.<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/www.nordkurier.deInspiration zu neuen Sichtweisen (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im April 2019. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot, Artikel im Nordkurier vom 27. November 2012</ref> Gemälde Wenzels gehörten u. a. zur Ausstattung eines Konferenzraums im Palast der Republik. Er erhielt im Zuge des Städte- und Wohnungsbaus eine Anzahl von Aufträgen für architekturbezogene Werke.

Wenzel hatte eine bedeutende Anzahl von Personalausstellungen und war auf vielen wichtigen Ausstellungen der DDR vertreten, u. a. von 1958 bis 1983 auf allen Deutschen Kunstausstellungen bzw. Kunstausstellungen der DDR in Dresden.

Er war bis 1990 Mitglied im Verband Bildender Künstler der DDR. Nach 1990 wurde er Mitglied im Künstlerbund Mecklenburg und Vorpommern e.V. im BBK.

1965 wurde in Wittenberg die Tochter Saskia geboren, die ebenfalls Malerin ist. Wenzels Neffe war der Liedermacher und Musiker Hans-Eckardt Wenzel.<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/www.nordkurier.deMappe für Mappe zum Mondgestein (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im April 2019. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot, Artikel im Nordkurier vom 16. November 2012</ref>

Ehrungen

Rezeption

„Karlheinz Wenzels Malerei besticht durch einen virtuosen Umgang mit Farbklängen und Strukturen. Gegenstand, Atmosphäre und Emotionalität sind genauestens empfunden und teilen sich in ihrer Sinnlichkeit direkt dem Betrachter mit, der das Flimmern der Wüste, erdige Gewächshausschwüle, die Kraft des Sturms, der von See aus das Ufer zerpflückt, zu spüren meint oder sich daran erinnert, wie er von Gewittergüssen klatschnass über Pfützen springend nach Hause eilt. Das Erlebnis von Licht und Landschaft ist oft Ausgangspunkt einer genialen Bildfindung in der Fläche.“<ref name=":0">Karlheinz Wenzel. In: Burg Klempenow. Archiviert vom Vorlage:IconExternal; abgerufen am 4. November 2025.</ref>

Werkbeispiele

Siehe auch Bildindex der Kunst & Architektur<ref>Bildindex der Kunst & Architektur - Startseite Bildindex. Abgerufen am 19. April 2026.</ref>

Tafelbilder

  • Knabe mit Mundharmonika (vor 1957, Öl, 103 × 74 cm)<ref>Abbildung in Bildende Kunst, Berlin, 8/1957, vor S. 509</ref>
  • Kleine Moskauer Winterlandschaft (1960, Öl, 60 × 80 cm)
  • Bäume am Bodden (1961. Öl und Tempera, 55 × 66 cm)
  • Stadtlandschaft Neubrandenburg (1975, Tempera/Öl, 110 × 140 cm; Palast der Republik)<ref>Abbildung in Bildende Kunst, Berlin, 9/1976, S. 446</ref>
  • Der Große Rosin (1975, Öl, 110 × 140 cm; Palast der Republik)
  • Sommerlandschaft am See (1975, Öl, 110 × 140 cm; Palast der Republik)
  • Märzlandschaft mit Schnee (o. J., Öl, 110 × 140 cm; Palast der Republik)
  • Tanz am Meer (Gouache,1985)

Zeichenkunst

Architekturbezogene Arbeiten

Datei:Relief, Stadtbibliothek Wittenberg.jpg
  • 1965 Polytechnischer Unterricht und Kinderfest (Wandgestaltung, Keramik, je 1,30 × 4,50 m; Wittenberg, Lerchenberg-Siedlung, Foyer der damalige Oberschule)<ref>Erika Neumann (Bearbeitung): Bildende Kunst + Architektur. Katalog Teil 2 Halle/Leipzig. Deutsche Bauakademie, Berlin, 1969, S, 84/85</ref>
  • 1966 Allen Kindern Frieden (Öl-Lasurmalerei auf Holz, 3,50 × 2,60 m; Aula einer Oberschule in Wittenberg)<ref>Erika Neumann (Bearbeitung): Bildende Kunst + Architektur. Katalog Teil 2 Halle/Leipzig. Deutsche Bauakademie, Berlin, 1969, S. 80/81</ref>
  • 1971 Musische Erziehung (Wandgestaltung, Keramikrelief, glasiert, 2,50 m × 2,80 m; technische Ausführung mit dem VEB Zentrum Bildende Kunst Neubrandenburg; Neubrandenburg-Ost, Außenfassade am Eingang einer damaligen Oberschule)<ref>Ruth Pape, Erika Neumann (Bearbeitung): Bildende Kunst + Architektur. Katalog Teil 6, Ergänzung; Deutsche Bauakademie, Berlin, 1974, S. 130/131</ref>
  • 1972 Freizeitgestaltung und Lebensfreude (Wandbild, Öl-Lasurmalerei auf Holz, 24 m2; Neustrelitz, Speisesaal des Diesellok-Instandhaltungswerks)<ref>Ruth Pape et al. (Bearbeitung): Bildende Kunst + Architektur. Katalog. Deutsche Bauakademie, Berlin, 1973</ref>
  • 1979 Die vier Tageszeiten (Wandgemälde, Kaseinmalerei, Bezirkskrankenhaus Neubrandenburg)

Personalausstellungen (unvollständig)

Literatur

  • Ingrid Schulz: Wandbilder von Karlheinz Wenzel. In: Bildende Kunst, Berlin, 12/1969, S. 631–634
  • Wenzel, Karlheinz. In: Dietmar Eisold (Hrsg.): Lexikon Künstler der DDR. Verlag Neues Leben, Berlin 2010, ISBN 978-3-355-01761-9, S. 1019/1020
  • Elke Pretzel: Karlheinz Wenzel: Mein Haus, das ist aus Mondgestein. Kunstsammlung Neubrandenburg, 2012, ISBN 978-3-939779-17-9.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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