Harris Johns
Harris Johns (* um 1950<ref>Jens Uthoff: Metal-Musikproduzent Harris Johns: „Ich höre anders als andere“. In: Die Tageszeitung: taz. 28. Februar 2021, ISSN 0931-9085 (taz.de [abgerufen am 22. Juni 2022]).</ref>) ist ein deutscher Musikproduzent, Tontechniker und Musiker.
Leben
Johns wuchs als der Sohn eines US-amerikanischen Soldaten und einer aus Ostpreußen stammenden Mutter in Ansbach auf. Er erhielt den Familiennamen seiner Mutter, der mit langgezogenem „o“ ausgesprochen wird.<ref>Holger Stratmann: Manche fangen sofort an zu schreien. In: Rock Hard, Mai 2015, Seite 54</ref> Johns ist aufgrund der Herkunft seines Vaters Mitglied des Indianerstamms Choctaw-Apache of Ebarb.
Werk
Nach einem abgebrochenen Studium der Betriebswirtschaftslehre<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Harris Johns - Interview 1992.] YouTube-Kanal "Old School VHS", , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 14. März 2023.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> und Nebentätigkeit als DJ arbeitete Johns in den Berliner Hansa-Tonstudios, die zu der Zeit in Berlin die größten waren, und betrieb später von 1978 bis 2015 in Berlin das Tonstudio Music Lab Berlin. Er produzierte etwa 450 Alben,<ref>Der Pionier – Harris Johns – Music Lab Metal Hammer, 1. November 2008</ref> beispielsweise für Bands wie Slime, Daily Terror, Grave Digger, Helloween, Coroner, Kreator,<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Podcast "Reflektor" von Jan Müller ( des Vorlage:IconExternal vom 20. August 2020 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. Interview mit Kreator-Bandchef Mille Petrozza von Moderator Jan Müller auf der Homepage des Podcast-Labels Viertausendhertz GmbH (Berlin), Titel der Folge: Ich habe keinen Bock auf Parolen, 18. November 2019</ref> Tankard, Voivod, Sodom, Die Skeptiker, Sepultura, Slipknot, Einstürzende Neubauten, Toxpack und Protector. Der Metal Hammer bezeichnete ihn 1990 als die „Nummer eins unter Europas Thrash-Produzenten“. Harris schrieb und produzierte unter anderem die Musik für die RIAS-Hörspielreihe Das Wunder von Narnia.
Neben seiner Arbeit als Produzent und Tontechniker war er regelmäßig Gastmusiker bei verschiedenen Bands.<ref>Harris Johns auf metal-archives.com</ref> Darüber hinaus erschien 1979 auf R.A.F. Records das Album Harris Johns 4,<ref>Harris Johns 4 auf musik-sammler.de</ref> später war er Sänger und Gitarrist der Ende der 1980er gegründeten Berliner Band CHARN.<ref>CHARN im metal-archiv</ref><ref>Review im Rock Hard</ref> Seit 2004 arbeitet er auch als FOH Mixer der Berliner Band Toxpack, mit der er drei Alben produziert hat. Seit 2014 spielt er wieder mit seiner Psychedelic-Hardrock-Band Kon Sameti die Anfang der 70er Jahre gegründet wurde. Mit dieser Band hat er zwei Alben produziert und veröffentlicht: "Reborn" und The Traveller".<ref>[1]</ref><ref>[2]</ref> Er unterrichtet seit 2015 Musikproduktion, Mikrofonierung und Künstlerführung an der Wave Akademie für digitale Medien in Berlin.<ref>[3]</ref>
Einzelnachweise
<references />
Weblinks
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Johns, Harris |
| KURZBESCHREIBUNG | Musikproduzent und Tontechniker |
| GEBURTSDATUM | 20. Jahrhundert |