Crauschwitz
Crauschwitz Gemeinde Molauer Land
| ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(88)&title=Crauschwitz 51° 4′ N, 11° 45′ O
{{#coordinates:51,072222222222|11,755555555556|primary
|
dim=10000 | globe= | name=Crauschwitz | region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code | type=city
}} |
| Höhe: | 243 m ü. NN | |||||
| Fläche: | 4,73 km²<ref name="Gindex" /> | |||||
| Einwohner: | ca. 88 (2011)<ref name="Gindex">Gemarkung Crauschwitz, Gemeinde Molauer Land. In: GEOindex. Abgerufen im Oktober 2025.</ref> | |||||
| Bevölkerungsdichte: | 19 Einwohner/km² | |||||
| Eingemeindung: | 1. Juli 1961 | |||||
| Eingemeindet nach: | Leislau | |||||
| Postleitzahl: | 06618 | |||||
| Vorwahl: | 036421 | |||||
| Das Bild bitte nur als Dateipfad angeben! | ||||||
Crauschwitz ist ein Ortsteil der Gemeinde Molauer Land im Burgenlandkreis in Sachsen-Anhalt.
Lage
Crauschwitz liegt an der Molauer Platte in der Nähe der thüringischen Nordgrenze und den Orten Schinditz und Döbrichau. Überlösste Ackerböden liegen in der Flur an. Die Bundesstraße 88 führt direkt an der Gemarkung westlich vorbei.
Geschichte
Am 23. Juli 1281 wurde das Dorf erstmals urkundlich genannt.<ref>Wolfgang Kahl: Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer. Ein Handbuch Verlag Rockstuhl, Bad Langensalza, 2010, ISBN 978-3-86777-202-0, S. 336</ref> Der Ort gehörte zum wettinischen Amt Camburg,<ref>Die Ämter des Eisenbergischen Kreises vor 1815 im Buch „Geographie für alle Stände“, ab S. 224</ref> welches aufgrund mehrerer Teilungen im Lauf seines Bestehens unter der Hoheit verschiedener Ernestinischer Herzogtümer stand. 1826 kam der Ort als Teil der Exklave Camburg vom Herzogtum Sachsen-Gotha-Altenburg zum Herzogtum Sachsen-Meiningen.<ref>Kreis Saalfeld. Gemeindeverzeichnis 1900. Uli Schubert, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 22. Dezember 2024; abgerufen am 23. Oktober 2025.</ref> Von 1922 bis 1939 gehörte der Ort zur Kreisabteilung Camburg.<ref>Geschichte der Kreisabteilung Camburg im Archivportal Thüringen</ref>
Bei der Gebietsreform von 1952 in der DDR kam der Ort vom aufgelösten Landkreis Jena an den Kreis Naumburg im Bezirk Halle, wodurch seine Zugehörigkeit zu Thüringen aufhörte. Am 1. Januar 1956 wurde Kleingestewitz nach Crauschwitz eingemeindet. Crauschwitz wurde am 1. Juli 1961 nach Leislau eingemeindet, welches sich wiederum am 1. Januar 2010 mit den bis dahin selbstständigen Gemeinden Casekirchen, Abtlöbnitz und Molau zur neuen Gemeinde Molauer Land zusammenschloss.<ref>StBA: Gebietsänderungen vom 01. Januar bis 31. Dezember 2010</ref>
Weblinks
Einzelnachweise
<references />
Vorlage:Klappleiste/Anfang Abtlöbnitz | Aue | Casekirchen | Crauschwitz | Kleingestewitz | Köckenitzsch | Leislau | Molau | Mollschütz | Seidewitz | Sieglitz Vorlage:Klappleiste/Ende