Voices of Transition
| Produktionsland | Frankreich, Deutschland |
|---|---|
| Originalsprache | Französisch |
| Erscheinungsjahr | 2012 |
| Länge | 65 Minuten |
| Stab | |
| Regie | Nils Aguilar |
| Produktion | Nils Aguilar |
| Musik | Elischa Kaminer |
| Kamera | Jérome Polidor |
| Schnitt | Nicolas Servide, Nils Aguilar |
Voices of Transition (aka Cultures en Transition) ist ein Dokumentarfilm des Regisseurs und Produzenten Nils Aguilar aus dem Jahr 2012<ref name=imdb/>. Der Film wurde in Frankreich und Deutschland produziert und beschäftigt sich mit der Gefährdung der landwirtschaftlichen Produktion durch Energie- und Ressourcenverknappung und zeigt als Alternativen Agrarökologie in Frankreich, die Transition-Town-Bewegung sowie urbane Landwirtschaft in Kuba als Vorreiter einer Transformation der Nahrungsmittelproduktion weg von industrieller Landwirtschaft zu kleinteiliger, dezentraler Erzeugung.<ref name="film-dienst" /> Der Kinostart in Deutschland fand am 2. Mai 2013 statt,<ref>Voices of Transition auf filmstarts.de, abgerufen am 2. Mai 2013</ref> im Kontext einer Deutschlandtournee des Films,<ref>Kinotour 2013 auf voicesoftransition.org</ref> der Kinostart in Österreich am 2. April 2014,<ref>Österreich Kinostart</ref> nebst weiteren Kinostarts im Ausland.
Handlung
Im Film wird mittels Interviews und Einblendungen von Grafiken und Texten dargestellt, welche Probleme die derzeitige industrielle Landwirtschaft hervorruft und warum sie mittelfristig nicht geeignet ist, die Ernährung der Weltbevölkerung sicherzustellen: Für die Produktion eines Lebensmittels mit einem Brennwert von 4,2 kJ (= 1 kcal) betrage der Einsatz von Erdöl derzeit 42 - 84 kJ (= 10 - 20 kcal) in Düngerproduktion und Transport, was für eine starke Abhängigkeit der Agrarpreise vom Ölpreis sorge. Wegen des Erdölfördermaximums und dem erwarteten Ölpreisanstieg würden die Lebensmittelkosten immer weiter ansteigen. Diese Abhängigkeit stelle inzwischen eine große Verwundbarkeit der Lebensmittelversorgung dar.<ref name="tagblatt" /> Außerdem sei die Landwirtschaft inzwischen für 40 % der Treibhausgasemissionen verantwortlich, was den Klimawandel beschleunige. Zudem sorge der massive Einsatz von Mineraldünger für einen Verlust an Bodenfruchtbarkeit, einen drohenden Totalverlust an nutzbarem Boden innerhalb von Jahrzehnten durch Erosion sowie sinkende Flächenerträge, die nur begrenzt durch einen immer weiter gesteigerten Einsatz von Dünger kompensiert werden könnten. Als Nebenwirkungen der Industrialisierung der Landwirtschaft seit den 1920er Jahren wird der Verlust von Arbeitsplätzen, die Landkonzentration in den Händen weniger (in Frankreich schließe alle 23 Minuten ein Bauernhof), sowie die starke Abhängigkeit von Unternehmen wie Monsanto oder Bayer genannt, die vom Saatgut über Dünger bis zu den notwendigen „Chemiecocktails“ für Hybridzüchtungen die komplette Produktionskette kontrollierten. Diese Entwicklung würde durch die Subventionen der Weltbank unterstützt. Zur Erläuterung der Problematik kommen Vandana Shiva, der Initiator der Transition-Town-Bewegung Rob Hopkins sowie Agrarexperten zu Wort, die Bodenuntersuchungen auf Feldern vornehmen. Die Erdölabhängigkeit wird anhand des Lebensmittelgroßmarkts in Rungis veranschaulicht.
Zur Veranschaulichung von Alternativen werden Orte in Frankreich und England aufgesucht: Der Experte für Agroforstwirtschaft Martin Crawford<ref>Martin Crawford, Direktor des Agroforestry Research Trust, vgl. Autorenbeschreibung bei greenbooks.co.uk.</ref> führt durch seinen Waldgarten, wobei er erläutert, wie die Zusammenstellung verschiedener Pflanzen auf unterschiedlichen Ebenen dazu führe, dass diese sich gegenseitig mit Nährstoffen versorgen. Er betont die hohe Flächenproduktivität und Effizienz dieses nach Prinzipien der Permakultur aufgebauten Gartens, der mit einem sehr geringen Energieeinsatz auskomme. Eine andere Anwendung wird für Äcker gezeigt, auf denen Baumreihen gepflanzt sind, zwischen denen Getreide wächst. Letzteres kann so weiterhin maschinell geerntet werden, die Bäume würden aber für ein besseres Mikroklima, durch die Schaffung von Lebensräumen für Tiere eine Erhöhung der Biodiversität hervorrufen und ihre regelmäßig abfallenden Wurzeln für eine Erhöhung der Bodenqualität sorgen. Durch die Bäume könne das Holzdefizit der europäischen Länder ausgeglichen und Kohlendioxid gebunden werden, der Holzbestand würde zudem das Land aufwerten. Als Experten treten der beim französischen Institut national de la recherche agronomique arbeitende Christian Dupraz<ref>Private Webseite von Christian Dupraz, Mitautor des Buches Agroforesterie. ISBN 978-2-85557-150-8.</ref> sowie der französische Bodenkundler Claude Bourguignon<ref name="bourguignon" /> auf.
Ein zweiter Strang zeigt britische Transition-Town-Initiativen, deren lokale Akteure angeben, sich für eine lebenswertere Zukunft zu engagieren, indem sie Strukturen aufbauen, die resilient gegenüber Peak Oil, Klimawandel oder Wirtschaftskrisen sind,<ref name="tagblatt" /> deren Auswirkungen als Bedrohung wahrgenommenen werden. Der Film zeigt den Permakultur-Gärtner Mike Feingold,<ref>Mike Feingolds Permaculture Allotment auf embody.co.uk, abgerufen am 17. Januar 2013.</ref> wie er in seinem Gemeinschaftsgarten arbeitet sowie selbstgeerntete Äpfel zu Saft verarbeitet. Außerdem werden Tauschmärkte, die Regionalwährung Totnes Pound<ref>totnespound.org; Rob Sharp: They don't just shop local in Totnes - they have their very own currency. In: The Independent, 1. Mai 2008</ref> sowie Veranstaltungen gezeigt, in denen gemeinsam Pflanzaktionen durchgeführt werden mit dem Ziel einer „essbaren Stadt“. Sally Jenkins vom Projekt Grofun (Growing Real Organic Food in Urban Neighbourhoods<ref>Lia Leendertz: Could Grofun get you gardening?. In: The Guardian Gardening Blog, 7. April 2009, abgerufen am 17. Januar 2013.</ref>) zeigt, wie sie Lebensmittel im Vorgarten anpflanzt, um Nachbarn zu Nachahmung zu inspirieren. Erläutert werden die Projekte vom Mitgründer der Bewegung Rob Hopkins, der die Notwendigkeit einer Vision betont, die Menschen in den nächsten Jahrzehnten tragen könnte. So könne man sich auf die drohenden Krisen gemeinschaftlich vorbereiten und zugleich wieder lernen, das Leben zu genießen.
Das letzte Drittel des Films widmet sich Kuba, dessen Landwirtschaft Anfang der 1990er Jahre durch den Zusammenbruch der Sowjetunion vom Erdöl und globalen Lebensmittelmärkten abgeschnitten wurde. Dadurch entwickelten sich Gemeinschaftsgärten und urbane Landwirtschaft, in denen biologisch erzeugte Lebensmittel hergestellt werden. Dadurch deckt die kubanische Hauptstadt Havanna 70 Prozent ihres Bedarfs an frischem Gemüse aus der Stadt oder ihrer unmittelbaren Umgebung,<ref name="film-dienst" /><ref name="Rosset">Zur Situation in Havanna, vgl. The Avery Diet: The Hudson Institute’s Misinformation Campaign Against Cuban Agriculture (PDF; 339 kB). Online publication: Funes, Altieri & Rosset, abgerufen am 4. Januar 2013.</ref> wobei bis zu 20 kg pro Quadratmeter erzielt würden. Als wichtigster Interviewpartner tritt Fernando Funes-Monzote auf, Mitbegründer der Grupo de Agricultura Organica, die 1999 den Right Livelihood Award verliehen bekam.<ref>Jack Fairweather, Christina Asquith: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />How Can Cuba’s Sustainable Agriculture Survive the Peace? ( vom 25. November 2012 im Internet Archive) In: The Solutions Journal. Volume 1, Issue 2, S. 56–58.</ref> Er erläutert, dass Kuba wohl das einzige Land sei, das auf dem Weg zu einer nachhaltigen Lebensmittelversorgung sei, was im Film durch eine Studie des WWF ergänzt wird, nach der Kuba als einziges Land die beiden Minimalkriterien für nachhaltige Entwicklung erfülle.<ref>WWF, Global Footprint Network: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Living Planet Report 2006 ( vom 26. November 2013 im Internet Archive), Seite 19.</ref> Die staatliche Förderung urbaner Landwirtschaft habe zu einer gesteigerten Ernährungssouveränität geführt und die Abhängigkeit von Weltmarkt und Ölpreis reduziert. Daher könne Kubas unfreiwillige Entwicklung als Vorbild für andere Länder dienen, denen Versorgungsengpässe noch bevorstünden.
Hintergrund
Der Regisseur Nils Aguilar gab in einem Interview<ref name="woynowski">Nils Aguilar – Globale Transition-Initiativen (PDF; 300 kB). In: Boris Woynowski u. a. (Hrsg.): Wirtschaft ohne Wachstum?! Notwendigkeit und Ansätze einer Wachstumswende. In: Reihe Arbeitsberichte des Instituts für Forstökonomie 59-2012, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, Freiburg im Breisgau. S. 378–388.</ref> an, ihn habe die Erfahrung „tief getroffen“<ref>Nils Aguilar – Globale Transition-Initiativen. In: Boris Woynowski u. a. (Hrsg.), S. 378.</ref> wie große Agrarkonzerne in Argentinien indigene Bewohner, die gegen ihre Vertreibung protestierten, mit Schlägertrupps zum Verstummen brachten. Die Beschäftigung mit Konzepten der Permakultur seit 2003 und die Lektüre des Buchs Le sol, la terre et les champs des französischen Bodenkundlers Claude Bourguignon<ref name="bourguignon">Claude Bourguignon (französisch-sprachige Wikipedia), Gründer des Laboratoire d’Analyse Microbiologique des Sols (LAMS), vgl. Le sol, la terre et les champs. 2010, ISBN 978-2-86985-188-7.</ref> habe ihn dann inspiriert, einen Film zu drehen,<ref name=itwyout>Itw de Nils Aguilar, réalisateur de "Culture en transition", Interview auf YouTube, hochgeladen am 11. November 2011</ref> der „über das Aufzeigen von positiven Lösungswegen zum Handeln inspirieren solle.“<ref>Nils Aguilar – Globale Transition-Initiativen. In: Boris Woynowski u. a. (Hrsg.), S. 379.</ref>
Als Ziel des Projekts wird angegeben, der Transition-Town-Bewegung ein pädagogisches Werkzeug in die Hand zu geben und die Agrarökologie zu fördern.<ref name="about"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Hintergrund ( vom 16. Dezember 2013 im Internet Archive) auf voicesoftransition.org, abgerufen am 4. Januar 2013.</ref> Aguilar, 1980 in Tübingen geboren,<ref name="tagblatt">Fred Keicher: Dann stellt sich die Diätfrage: Der Tübinger Nils Aguilar und sein Film „Voices of Transition“. In: Schwäbisches Tagblatt, 14. Dezember 2012, abgerufen am 4. Januar 2013.</ref> startete das Projekt zunächst mit einem Co-Regisseur, der allerdings frühzeitig ausschied, weil er „nicht wirklich daran geglaubt hat.“<ref name="woynowski383">Nils Aguilar – Globale Transition-Initiativen. In: Boris Woynowski u. a. (Hrsg.), S. 383.</ref> So versuchte Aguilar, nach seinem Ausscheiden das Filmprojekt als „fachfremder Autodidakt“<ref name="woynowski383" /> selbst zu meistern, was etwa vier Jahre in Anspruch nahm.<ref name=itwyout/>
Der Low-Budget-Film wurde vom Autor selbst produziert, weswegen der Film in hohem Maße von ehrenamtlichem Engagement abhing.<ref name="tagblatt" /> Gefördert wurde er dabei vom EU-Programm Jugend in Aktion und dem Programm Envie d'agir des französischen Jugendministeriums.<ref>Unterstützer und Partner auf voicesoftransition.org, abgerufen am 14. Dezember 2013.</ref> Außerdem wurden zwei Crowdfunding-Kampagnen durchgeführt, bei denen insgesamt 13.000 Euro gesammelt wurden.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Voices of the Transition ( vom 12. März 2011 im Internet Archive) bei sponsume.com, abgerufen am 4. Januar 2013.</ref><ref>Voices of Transition bei startnext.de, abgerufen am 4. Januar 2013.</ref><ref name="fluter">Jan Petersmann: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Greift zum Spaten! Die Transition-Bewegung gegen das globale Zockerspiel. ( vom 10. August 2014 im Internet Archive) Gespräch mit Nils Aguilar in: fluter – Magazin der Bundeszentrale für politische Bildung, 29. März 2014.</ref> Der Film wird in Deutschland im Eigenverleih vertrieben.<ref>Film zeigen! auf voicesoftransition.org, abgerufen am 14. Dezember 2013.</ref>
Vorführungen
Der offizielle Kinostart des Films fand im Mai 2013 statt.<ref>Kino-Zeit abgerufen am 16. September 2014. </ref> Als öffentlichkeitswirksame Vorpremiere des Films diente die Vorführung im Beiseins des Protagonisten Rob Hopkins auf der Tagung „Agriculture in Transition“ der Heinrich-Böll-Stiftung 2013.<ref>Christine Chemnitz: Strategien für ökologische und faire Investitionen in der Landwirtschaft. In: boell.de, 16. Januar 2013</ref> Diese Vorführung war der Start für eine Deutschland-Tournee mit 16 Stationen.<ref>Kino-Tour 2013 abgerufen am 16. September 2014 </ref>
Inzwischen hat der Film zusehends internationale Beachtung erhalten<ref>Vorführungen auf voicesoftransition.org, abgerufen am 4. Januar 2013.</ref> und wurde auf mindestens 22 internationalen Festivals gezeigt. Allein im Rahmen des Festival Alimenterre 2013 lief der Film auf 192 öffentlichen Vorführungen in afrikanischen und französischsprachigen Ländern und erreichte laut Veranstalter 12.520 Zuschauer.<ref>[1], voicesoftransition.org, abgerufen am 16. September 2014.</ref> Im Rahmen des Cinema-Politica-Festivals wurde er in sechs kanadischen Universitäten gezeigt.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Voices of Transition ( vom 14. Dezember 2013 im Internet Archive), cinemapolitica.org, abgerufen am 10. September 2013.</ref>
Neben den Kinostarts im deutschsprachigen Raum erfolgten weitere Starts und Tourneen in Italien,<ref>Artikel über Kinostart über den italienischen Verleiher Cinema. Abgerufen am 19. Oktober 2016.</ref> USA,<ref>Katalogeintrag Greenplanetfilms. Abgerufen am 19. Oktober 2016.</ref> Portugal,<ref>Nils Aguilar: Tourbericht 1. Teil für das Magazin Eco123. Eco123, 16. Dezember 2014, abgerufen am 19. Oktober 2016.</ref> Wallonien<ref>Réseau de la transition en Belgique francophone. Abgerufen am 19. Oktober 2016.</ref> und Flandern<ref>Climaxi und Masereelfonds. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 19. Oktober 2016; abgerufen am 18. November 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> (Belgien), Großbritannien,<ref>Website of the film. Abgerufen am 19. Oktober 2016.</ref> Argentinien und Chile.<ref>Webseite Blogeintrag über Tour. Abgerufen am 19. Oktober 2016.</ref>
Seit dem Sommer 2014 ist eine DVD mit Untertiteln in 17 Sprachen verfügbar.<ref>international DVD, voicesoftransition.org, abgerufen am 16. September 2014.</ref><ref name="about" />
Auszeichnungen
- Main prize: Ecological Success Stories Ekotopfilm-Festival, 2012<ref name="ekotop">Voices of Transition. In: German Documentaries. Abgerufen am 18. November 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
- Best Environmental Film, The Colorado International Film Festival, 2014<ref name="colorado">2014 Colorado Film Award Winners, Colorado Film Festival, abgerufen am 5. August 2014.</ref>
- Winner First Time Director, Oregon Film Awards, 2014<ref name="Oregon"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />2014 Oregon International Awards Winners ( vom 7. November 2014 im Internet Archive), Oregon International Film Awards, abgerufen am 9. November 2014.</ref>
- Rector's award from University of Nitra, Festival Agrofilm, 2015<ref name=":0">Katalog der im Jahr 2015 gezeigten Filme. Abgerufen am 17. Oktober 2016 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
- Prix du Public / Publikumspreis, Univerciné – Allemand Festival Nantes, 2017<ref name="Univerciné">2017 Palmarès de l'édition 2017 d'Univerciné, Festival Univerciné Nantes, abgerufen am 6. Januar 2017.</ref>
Festivals (Auswahl)
- Ekotopfilm-Festival Bratislava, 2012<ref name="ekotop" />
- Festival Génération Durable in Verneuil-sur-Avre, 2012<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Festival Génération Durable ( vom 4. März 2016 im Internet Archive), abgerufen am 4. Januar 2013.</ref>
- Globale 2012 in Würzburg<ref>Die Globale 2012 auf attac-netzwerk.de, abgerufen am 4. Januar 2013.</ref> und Leipzig<ref>globaLE 2012 auf globale-leipzig.de, abgerufen am 4. Januar 2013.</ref>
- Festival du Film Vert, Romandie, 2012<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Cultures en Transition ( vom 28. Januar 2013 im Internet Archive) auf festivaldufilmvert.ch, abgerufen am 4. Januar 2013.</ref>
- Festival Alimenterre Brüssel, 2012<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Der Wert des Parameters
archive-todaymuss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein. auf festivalalimenterre.be, abgerufen am 4. Januar 2013.</ref> - Festival des Libertés Brüssel, 2012<ref>Voices of Transition auf festivaldeslibertes.be, abgerufen am 4. Januar 2013.</ref>
- 8e Festival International du Film Ecologique de Bourges, 2012<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Films documentaires ( vom 5. März 2012 im Internet Archive) auf festival-film-bourges.fr, abgerufen am 4. Januar 2013.</ref>
- Ecofalante Festival São Paulo, 2013<ref>Ecofalante Voces da transiçao, abgerufen am 17. September 2014.</ref>
- Festival Alimenterre Frankreich, 2013<ref>Cultures en transition, festival-alimenterre.org, abgerufen am 14. Dezember 2013.</ref>
- DR Environmental Film Festival Santo Domingo, Dominican Republic, 2013<ref>DREFF, abgerufen am 1. September 2013.</ref>
- Filmambiente Rio de Janeiro, Brazil, 2013<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Filmambiente Rio ( vom 24. Oktober 2013 im Internet Archive), abgerufen am 2. September 2013.</ref>
- Ecofest International Festival of Ecology Films Transylvania, Romania
- Green Film Festival in Seoul Seoul, South Korea, 2013<ref name="korea"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />GFFIS ( vom 15. März 2014 im Internet Archive), abgerufen am 13. April 2013.</ref>
- Festival International du Film de l'Environnement FIFE Paris, France, 2013<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />FIFE Paris ( vom 27. Februar 2013 im Internet Archive), abgerufen am 13. April 2013.</ref>
- Cinema Verde Festival Gainesville, Florida, 2013<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Cinema Verde festival Gainesville, Florida ( vom 20. Dezember 2013 im Internet Archive), abgerufen am 16. Januar 2013.</ref>
- Environmental Film Fest (in the Nation's capital) Washington, D.C., 2013<ref name="washington"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />DC environmental film fest ( vom 18. September 2014 im Internet Archive), abgerufen am 16. Januar 2013.</ref>
- Greenme Festival im Vorfeld der Berlinale Berlin, Deutschland, 2013<ref>Greenme Festival Berlin, abgerufen am 6. März 2014.</ref>
- Cinema Politica Canada, 2013<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Voices of Transition ( vom 14. Dezember 2013 im Internet Archive), cinemapolitica.org, abgerufen am 14. Dezember 2013.</ref>
- Oregon International Film Awards, Winner First Time Director, 2014<ref>2014 Winners Oregon Film Awards. In: Oregon International Film Awards. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 7. November 2014; abgerufen am 9. November 2014.</ref>
- The Colorado International Film Festival, Best Environmental Film, 2014<ref>[2], abgerufen am 17. September 2014.</ref>
- The Southafrican Eco film Festival, Capetown 2014<ref>2014 film catalogue. In: The Southafrican Eco Film Festival. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 10. März 2015; abgerufen am 28. Juli 2015.</ref>
- Life Sciences Film Festival, Prague, Czech Republic, 2014<ref>2014 films catalogue. In: Life Sciences Film Festival. Abgerufen am 28. Juli 2015.</ref>
- Festival Agrofilm, Nitra, Slowakei, 2015<ref name=":0" />
- The Kuala Lumpur Eco Film Festival, Malaysia, 2015<ref>[3], abgerufen am 15. Juli 2015.</ref>
- Festival internacional de cine de Derechos Humanos de Buenos Aires DerHumAlc, Argentinien 2015<ref>[4], abgerufen am 15. Juli 2015.</ref>
- Sunchild IEFF, Yerevan, Armenia, 2016<ref>Website Film Festival. Abgerufen am 17. Oktober 2016.</ref>
- Singapore Eco Filmfest, Singapore, 2016<ref>Website Festival. Abgerufen am 17. Oktober 2016.</ref>
- Univerciné – Allemand, Nantes, France, 2017<ref>Website Festival. Abgerufen am 6. Januar 2017.</ref>
Rezeption
Der Film wurde in zahlreichen Transition-Initiativen gezeigt, über 20<ref name="fluter"/> wurden unmittelbar nach einer Vorführung gegründet,<ref name="woynowski383"/> und 2012 wurde er zu einem der zehn populärsten Filme der Initiativen gewählt.<ref name="transitionculture.org">The Top Ten films as chosen by Transition initiatives! auf transitionculture.org, Webseite von Rob Hopkins. 5. Dezember 2012, abgerufen am 17. Januar 2013.</ref>
Das Ekotopfilm-Festival, das dem Film einen Hauptpreis in der Kategorie People and Earth / Ecological Success Stories<ref name="ekotop" /> verlieh, bezeichnete Voices of Transition als „enthusiastische Dokumentation über von Bauern und Gemeinschaften geleitete Antworten auf Lebensmittelunsicherheit in einem Szenario von Klimawandel und Erdölfördermaximum.“<ref>Voices of Transition. In: Katalog von ekotopfilm, abgerufen am 4. Januar 2013.</ref>
Franziska Weigelt vom Haus des Dokumentarfilms bezeichnet das Engagement der Beteiligten als „bewundernswert und inspirierend“, fügt jedoch hinzu, „Eindrücke von der Gegenseite […] hätten dem Dokumentarfilm vielleicht zu mehr Tiefe verholfen.“<ref>Franziska Weigelt: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Neu im Kino: Voices of Transition ( vom 29. April 2016 im Internet Archive), dokumentarfilm.info, abgerufen am 4. Januar 2013.</ref>
Angelika Nguyen von Der Freitag meint „Voices of Transition von Nils Aguilar wirkt am stärksten, wenn die Stimmen der Experten aufhören, uns mit Analysen in den Ohren zu klingen […] Wenn nur noch die Biene von Mike Feingold summt. Wie der da so sitzt, der Permakultur-Designer im Blaumann, mit wilder Mähne, der Rebell gegen die eigene Erdbeerfarm in Kenia […] und sagt: "Das ist Glück."“<ref> Angelika Nguyen: Nicht im Kino: "Voices of Transition", Der Freitag, S. 18, Ausgabe vom 30. Januar 2014.</ref>
Uwe Schneidewind, Direktor des Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie hält den Film für „ein Meisterwerk! Faszinierend im Inhalt wie auch in der Form.“<ref name=lorber><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />www.voicesoftransition.org: "Lorbeeren und Festivals" ( vom 11. März 2014 im Internet Archive), www.voicesoftransition.org, abgerufen am 4. März 2014.</ref>
David Bollier, Autor und Mitgründer der Commons Strategies Group, titelt in seinem Blog: „inspirierender neuer Film über die Landwirtschaft, die wir brauchen“.
Niko Paech, Vorsitzender der Vereinigung für Ökologische Ökonomie, schreibt: „Kein Film in diesem Bereich hat mich so beeindruckt und begeistert wie Voices of Transition von Nils Aguilar. Ich habe den Streifen inzwischen fünf mal gesehen… und damit öfter als Blade Runner und High Noon!“<ref>Voices of Transition – jetzt als DVD. In: Webseite der Vereinigung für Ökologische Ökonomie, 11. Dezember 2013.</ref>
Sarah Wiener, Fernsehköchin und Buchautorin, sagt zum Film: „Dieser Film war überfällig! Er zeigt Lösungswege aus der aktuellen Ernährungskrise auf und macht Mut, sie hier und jetzt selbst zu beschreiten..“<ref name=lorber/>
Reinhard Lüke vom Filmdienst bezeichnet die Produktion als „Agitationsfilm, der das eigenhändige Gärtnern mit dem Lustprinzip der Slow-Food-Bewegung zu verbinden versucht“, kritisiert allerdings, Aguilar bliebe „zu sehr der Stilistik einer Fernsehreportage verhaftet, um als Dokumentarfilmer überzeugen zu können.“<ref name="film-dienst">Reinhard Lüke: Voices of Transition. In: Filmdienst 22, 2012, S. 29., abgerufen am 4. Januar 2013.</ref>
Vandana Shiva, indische Physikerin und Trägerin des Right Livelihood Award, meint in einem Interview des Filmemachers: „Dieser wertvolle Film zeigt exakt, worauf es ankommt: Wir müssen unsere Zukunft hier und jetzt in die Hand nehmen, ohne auf neue Gesetze von oben zu warten.“<ref name=lorber/>
Bill McKibben, US-amerikanischer Journalist und Klimaaktivist, kommentierte: „Dieser Film zeigt, dass der Übergang zu einer neuen Welt möglich ist: Wir können diesen Weg beschreiten, wenn wir es nur wollen!“<ref name=lorber/>
Rob Hopkins, der britische Gründer der Transition Towns Bewegung, meint zum Film: „Voices of Transition öffnet unseren geistigen Horizont für neue Möglichkeiten und bietet uns eine neue Vision für ein wahrhaft zukunftsfähige Landwirtschaft. Dieser Film ist ein sehr wirkungsvolles Werkzeug zum Anstoßen des kulturellen Wandels!“<ref name=lorber/>
Siehe auch
Literatur
- Nils Aguilar – Globale Transition-Initiativen (PDF; 300 kB). In: Boris Woynowski u. a. (Hrsg.): Wirtschaft ohne Wachstum?! Notwendigkeit und Ansätze einer Wachstumswende. Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, Freiburg im Breisgau 2012, OCLC 797203546, S. 378–388. (Arbeitsberichte des Instituts für Forstökonomie 59)
- „Schluss mit den Drogen“. Ute Scheub in: Harald Welzer, Stephan Rammler (Hrsg.): Der FUTURZWEI-Zukunftsalmanach 2013: Geschichten vom guten Umgang mit der Welt. Fischer-Taschenbuch, Frankfurt 2012, ISBN 978-3-596-19420-9.
Weblinks
Einzelnachweise
<references responsive > <ref name="imdb">Vorlage:IMDb/1</ref> </references>