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Harald Mau

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Harald Mau (* 1. März 1941 in Wien; † 4. September 2020<ref>Ärztekammer Berlin trauert um Harald Mau. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 18. September 2020; abgerufen am 7. September 2020.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.aerztekammer-berlin.de</ref> in Berlin) war ein deutscher Kinderchirurg und Hochschullehrer der Charité.

Leben

Nach dem Abitur in Berlin studierte Mau von 1958 bis 1964 Medizin an der Humboldt-Universität. Nach der Promotion A (1965) wurde er im Städtischen Klinikum Berlin-Buch und in der Zentralklinik Bad Berka in Kinder-, Herz- und Thoraxchirurgie ausgebildet.<ref>Dissertation: Durchtrittsmechanismen in der Placenta für großkorpuskuläre Modellkörper aus dem mütterlichen Blut in die fetale Blutbahn</ref> Er wurde 1974 Facharzt für Kinderchirurgie und wechselte an die Ost-Berliner Charité. Dort baute er die kinderchirurgische Abteilung auf, deren offizieller Leiter er 1983 wurde. Nach der Promotion B (Habilitation) erhielt er 1981 die Venia legendi.<ref>Habilitationsschrift: Die neurogene Blase</ref> 1984 wurde er zum o. Professor und 1989 zum Klinikdirektor ernannt. Vom 30. Mai 1990 bis 1995 war er Dekan der Medizinischen Fakultät.<ref name="NAV">@1@2Vorlage:Toter Link/www.virchowbund.deNAV (2010) (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Juni 2025. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot</ref> 2009 wurde er mit 68 Jahren emeritiert.<ref name="ÄKB"> <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Ärztekammer Berlin (Memento vom 22. August 2013 im Internet Archive)</ref>

1989 gehörte er zu den Gründern des Virchow-Bundes, des ersten freien Ärzte- und Zahnärzteverbandes in der Deutschen Demokratischen Republik. Im Herbst 1990 fusionierten der Virchow-Bund und der westdeutsche Verband der niedergelassenen Ärzte Deutschlands zum NAV-Virchow-Bund. Seit 1993 leitet Mau die Landesgruppe Berlin/Brandenburg. Er saß von 1991 bis 1994 im Bundesvorstand, war von 1998 bis 2006 Beisitzer und von 1994 bis 1998 stellvertretender Bundesvorsitzender. 2010 erhielt er die Kaspar-Roos-Medaille.<ref name="NAV"/>

1990 wurde er in die Delegiertenversammlung der Ärztekammer Berlin gewählt.<ref name="ÄKB"/>

Mau war an der Aufarbeitung von DDR-Arzneimittelstudien im Auftrag westlicher Pharmaindustrie beteiligt; die Untersuchung zu den Geschehnissen in der DDR führten Forscher des Instituts für Geschichte der Medizin und Ethik in der Medizin der Berliner Charité durch.<ref>Volker Hess: Testen im Osten DDR-Arzneimittelstudien im Auftrag westlicher Pharmaindustrie, 1964-1990. Berlin-Brandenburg 2016, ISBN 978-3-95410-074-3.</ref>

Weblinks

Einzelnachweise

<references/>

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