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Jozef Van Bever

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Jozef „Jef“ Van Bever, auch Joseph Van Bever, (* 2. Juni 1889 in Brüssel; † 20. November 1954) war ein belgischer Bahnradsportler.

Jozef Van Bever begann im Alter von 13 Jahren mit dem Radsport. Er war Profi-Radrennfahrer von 1908 bis 1925.<ref>Hans Borowik: 300 Rennfahrer in einem Band. Deutscher Schriftenverlag, Berlin 1937, S. 9.</ref> In diesen Jahren wurde er dreimal belgischer Meister im Sprint, letztmals 1920. Viermal wurde er Vizemeister. Er startete auch bei Sechstagerennen; 1915 gewann er in seiner Heimatstadt, gemeinsam mit Cyrille Van Hauwaert.

Dieses Sechstagerennen fand auf der offenen Karreveld-Radrennbahn statt, wegen des Krieges wurde nicht rund um die Uhr gefahren, sondern nur von 14 bis 18 Uhr, bis die Dunkelheit einbrach.<ref>Dieses Sechstagerennen wurde anfangs nicht als solches anerkannt, sondern erst im Nachhinein.</ref> Am vierten Tag sprang sein Brüsseler Erzrivale Emile Aerts, der im Gespann mit seinem Bruder François fuhr, auf die Bahn und stieß Van Bever um. Dieser erlitt einen Schlüsselbeinbruch und musste ins Krankenhaus eingeliefert werden. Van Bever und Van Hauwaert wurden neutralisiert, Van Bever ging am nächsten Tag wieder an der Start, und das Duo gewann. Die Brüder Aerts traten nicht wieder an. Es ist nicht bekannt, ob sie das freiwillig taten.<ref>Roger de Maertelaere: Mannen van de nacht. 100 jaar zesdaagsen. De Eecloonaar, Eeklo 2000, ISBN 90-74128-67-X, S. 254</ref>

Einzelnachweise

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Weblinks

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1894, 1895 Emile Huet | 1898, 1901, 1905–1909 Charles Van Den Born | 1899 Louis Grogna | 1900 Claude Leclercq | 1902–1903 nicht ausgetragen | 1904 Ernest Massart | 1910 Albert Herent | 1911 Hubert Wilmots | 1912, 1914, 1926 Émile Otto | 1913, 1919, 1920 Jozef Van Bever | 1921 Jules Dossche | 1922–1925, 1927–1929 Alois De Graeve | 1930 Jacques Arlet | 1931–1939, 1941, 1942, 1944–1946 Jef Scherens | 1940 Frans Cools | 1943, 1951–1956 Emile Gosselin | 1948 Frans Van Looveren | 1949, 1950 Raymond Pauwels | 1957–1963, 1966 Jos De Bakker | 1964 Leo Sterckx | 1965, 1967–1969 Patrick Sercu | 1970–1974, 1976 Robert Van Lancker | 1975 Raphaël Constant | 1981, 1982 Michel Vaarten | 1993–1995 Erik Schoefs | 1997 Mario Ghyselinck | 1998 Luc De Duytsche | 1999 Wim Van Rengen | 2000–2003 Dimitri De Fauw | 2004 Dominique Perissi | 2012 Kim Van Leemput | 2015 Matthias Oseï Vertez | 2016 Robin Venneman | 2017, 2018 Ayrton De Pauw | 2019 Gerald Nys | 2022 Arthur Senrame | 2025 Lowie Nulens

Die Meisterschaft im Sprint wurde nicht durchgängig ausgetragen.

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