Burg Hedelfingen
| Burg Hedelfingen | ||||||
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am westlichen Rand der ehemaligen Burg Hedelfingen Burgbrünnele von Josef Zeitler | ||||||
| Staat | Deutschland | |||||
| Ort | Stuttgart-Hedelfingen | |||||
| Burgentyp | Höhenburg | |||||
| Erhaltungszustand | Burgstall | |||||
| Geographische Lage | 48° 46′ N, 9° 15′ O
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| Höhenlage | 373,7 m ü. NN | |||||
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Die Burg Hedelfingen ist eine im 14. Jahrhundert abgegangene Höhenburg, die auf der Wangener Höhe lag, einem Höhenrücken zwischen Neckar und Dörrbach im Osten von Stuttgart. Die Burg befand sich in einem größeren Flurstück etwa einen Kilometer nordwestlich von der Gemeinde Hedelfingen. Das Flürstück trägt noch heute den Namen „Burg“ und greift nach Norden auf die Gemarkung der Gemeinde Wangen über.<ref>#Zürn 1956.</ref>
„Spuren der Burg glaubt man in dem Gelände dicht NW der Höhe 373,3 Meter über Normalnull noch zu erkennen“. Dies entspricht dem Gelände hinter dem heutigen Burgbrünnele, das am östlichen Ende des Rennwegs liegt.<ref>Der Rennweg verläuft als rote, fast waagerechte Linie durch die Mitte der Karte, vom Eugen-Denneler-Brunnen über den Bienenbrunnen bis zum Burgbrünnele.</ref> Unweit östlich vom Burgbrünnele verläuft in Nord-Süd-Richtung der Burggrabenweg. Er liegt an einem Graben, der die Wangener Höhen schneidet und wohl mit dem alten Halsgraben der Burg übereinstimmt. Hier stieß man 1926 bei Grabarbeiten auf Mauerreste und Brandschutt.<ref>#Zürn 1956.</ref>
Von der Burg aus wurde vermutlich Hedelfingen, das zum ältesten Besitz der Grafen von Württemberg gehörte, von deren Lehnsleuten, den Herren von Bernhausen und anderen, beherrscht.<ref>Hedelfingen bei leo-bw.de</ref>
In Johann Daniel Georg von Memmingers Beschreibung des Oberamts Canstatt aus dem Jahr 1832 heißt es:<ref>#Memminger 1832.</ref>
- „Über dem Dorfe findet man noch Spuren einer ansehnlichen Burg, man kennt aber weder ihren Namen, noch ihre ehemaligen Bewohner mehr. Der Platz heißt noch jetzt ‚auf der Burg‘, und unter diesem Namen kommt er schon 1366 vor. In diesem Jahre vergabt ‚Irmelgart‘ die ‚Stöfflerin‘, Klosterfrau zu Weil (bey Hedelfingen) und Bertolds von Stöffeln Bruderstochter den Weinberg ‚uff der Burg, den man nennt den Stöffeler‘. Nach Sattler soll die Burg noch aus heidnischen Zeiten herrühren, und vor Zeiten noch in unterirdischen Gewölben Kisten mit vermoderter Leinwand gefunden worden seyn.“
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Karte der Wangener Höhe mit dem Burgbrünnele,
das am westlichen Rand der ehemaligen Burg liegt.
Literatur
- Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Johann Daniel Georg von Memminger: Beschreibung des Oberamts Canstatt. Stuttgart 1832, S. 157–158, online auf Wikisource: Beschreibung des Oberamts Canstatt, Kapitel B 3.
- Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Hartwig Zürn: Die vor- und frühgeschichtlichen Geländedenkmale und die mittelalterlichen Burgstellen des Stadtkreises Stuttgart und der Kreise Böblingen, Esslingen und Nürtingen. Verlag Silberburg, Stuttgart 1956, S. 9–10.
Weblinks
- Burg Hedelfingen in der privaten Datenbank Alle Burgen.Vorlage:Abrufdatum
Einzelnachweise
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