Turuchan-Pfeifhase
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| Turuchan-Pfeifhase | ||||||||||||
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| Datei:Ochotona turuchanensis 28418699 (cropped).jpg
Turuchan-Pfeifhase (Ochotona turuchanensis) | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Ochotona turuchanensis | ||||||||||||
| Naumov, 1934 |
Der Turuchan-Pfeifhase (Ochotona turuchanensis) ist eine Säugetierart aus der Familie der Pfeifhasen (Ochotonidae) innerhalb der Hasenartigen (Lagomorpha). Ihr Verbreitungsgebiet reicht vom südlichen Bereich des Jenissei bis zum Baikalsee und dem mittleren Bereich des Lena in Russland.
Merkmale
Der Turuchan-Pfeifhase ist ein mittelgroßer Pfeifhase mit einer Körperlänge von 15,8 bis 19 Zentimetern.<ref name="IUCN" />
Verbreitung
Der Turuchan-Pfeifhase ist endemisch in Russland, wo sein Verbreitungsgebiet vom südlichen Bereich des Jenissei bis zum Baikalsee und dem mittleren Bereich des Lena reicht.<ref name="IUCN" />
Lebensweise
Über die Lebensweise dieses Pfeifhasen liegen nur sehr wenige Informationen vor. Der Lebensraum liegt vor allem in felsigen Gebieten und der Pfeifhase lebt zwischen Steinen. Die Tiere sind tagaktiv und vermeiden Aktivitäten während der Nacht aufgrund der niedrigen sibirischen Temperaturen. Wie alle Pfeifhasen sind sie Pflanzenfresser, wobei sich diese Art weniger generalistisch ernährt als einige andere Arten.<ref name="IUCN" />
Die Fortpflanzungszeit reicht von Mitte Juni bis Ende August und die Weibchen bringen in einem Wurf im Durchschnitt 3,4 Jungtiere zur Welt. Diese werden ab Ende Juli beobachtet.<ref name="IUCN" />
Systematik
Der Turuchan-Pfeifhase wurde als eigenständige Art den Pfeifhasen (Gattung Ochotona) und der Untergattung Pika zugeordnet, Unterarten sind nicht bekannt.<ref name="Wilson & Reeder 2005" /> Ursprünglich wurde die Art als Unterart des Nördlichen Pfeifhasen (Ochotona hyperborea) betrachtet, mit dem er in einem großen Teil seines Verbreitungsgebietes sympatrisch lebt.<ref name="IUCN" /> Von anderen Autoren wurde er dem Altai-Pfeifhasen (O. alpina) zugeordnet.<ref name="IUCN" /> Eine endgültige Klärung des Artstatus steht noch aus, neuere Daten auf molekularbiologischer Ebene festigen eine Zuordnung als eigenständige Art.<ref name="IUCN" />
Gefährdung und Schutz
Die Art wird von der International Union for Conservation of Nature and Natural Resources (IUCN) aufgrund ihres großen Verbreitungsgebietes als nicht gefährdet (least concern) eingestuft.<ref name="IUCN" /> Bedrohungen für den Bestand sind derzeit nicht bekannt.<ref name="IUCN" />
Belege
<references> <ref name="IUCN">[[[:Vorlage:IUCN/Weblink]] Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:IUCN“ ist nicht vorhanden.] in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN 2012.2. Eingestellt von: Andrew T. Smith, C. H. Johnston, 2008. Abgerufen am Vorlage:FormatDateSimple.</ref> <ref name="Wilson & Reeder 2005">Don E. Wilson & DeeAnn M. Reeder (Hrsg.): <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Ochotona turuchanensis ( des Vorlage:IconExternal vom 5. März 2016 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. in Mammal Species of the World. A Taxonomic and Geographic Reference (3rd ed).</ref> </references>
Weblinks
- [[[:Vorlage:IUCN/Weblink]] Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:IUCN“ ist nicht vorhanden.] in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN 2012.2. Eingestellt von: Andrew T. Smith, C. H. Johnston, 2008. Abgerufen am Vorlage:FormatDateSimple.