Zum Inhalt springen

Kazimierz Szczerba

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 26. Juli 2025 um 07:38 Uhr durch imported>Silewe (+Normdaten, Commonscat mit Helferlein hinzugefügt).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Kazimierz Szczerba Vorlage:SportPicto
Datei:Bundesarchiv Bild 183-Z0301-026, Kazimierz Szozerba, Karl-Heinz Krüger.jpg
Kazimierz Szczerba (links) bei einem Länderkampf gegen Karl-Heinz Krüger (DDR) im Jahr 1981
Daten
Geburtsname Kazimierz Wiesław Szczerba
Geburtstag 4. März 1954
Geburtsort Ciężkowice
Nationalität PolenDatei:Flag of Poland.svg Polen
Gewichtsklasse Halbweltergewicht / Weltergewicht
Stil Linksausleger
Größe 1,77 m
Medaillenspiegel
Olympische Spiele 0 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 2 × Bronzemedaille
 Olympische Spiele
Bronze 1976 Montreal Halbweltergewicht
Bronze 1980 Moskau Weltergewicht

Kazimierz Wiesław Szczerba (* 4. März 1954 in Ciężkowice bei Gorlice, Kleinpolen) ist ein ehemaliger polnischer Boxer und zweimaliger olympischer Medaillengewinner.

Boxkarriere

Er trainierte von 1970 bis 1975 bei Hutnik Kraków und anschließend bis 1988 bei Legia Warschau. Seine Trainer waren Józef Drucis, Lucjan Słowakiewicz, Henryk Niedźwiedzki und Michał Szczepan. Er bestritt im Laufe seiner Karriere 329 Kämpfe, von denen er 289 gewann. Er war vierfacher Polnischer Meister (1976 u. 1979 im Halbweltergewicht, 1984 u. 1985 im Weltergewicht) und mit Legia auch sechsfacher Polnischer Mannschaftsmeister (1975, 1980, 1981, 1982, 1984, 1985, 1986), zudem bestritt er 14 Länderkämpfe für die Nationalmannschaft (9 Siege, 5 Niederlagen).<ref>Kazimierz Szczerba, Polski Komitet Olimpijski</ref> Sein größter Erfolg im Nachwuchsbereich war der Gewinn einer Bronzemedaille im Halbweltergewicht bei der Junioren-Europameisterschaft 1974 in Kiew, nachdem er unter anderem Ernst Müller besiegt hatte.<ref>European Junior Championships 1974</ref>

Bei Europameisterschaften der Erwachsenen verlor er 1975 im Achtelfinale gegen József Nagy<ref>European Championships 1975</ref> 1979 ebenfalls im Achtelfinale gegen Serik Qonaqbajew<ref>European Championships 1979</ref> und 1981 im Viertelfinale gegen Dietmar Schwarz.<ref>European Championships 1981</ref>

Seine größten Erfolge waren der zweimalige Gewinn einer olympischen Bronzemedaille; 1976 in Montreal siegte er im Halbweltergewicht gegen Josiah Nhlengethwa, Sodnomyn Gombo und Luis Portillo, ehe er im Halbfinale gegen Ray Leonard ausschied.<ref>Olympic Games 1976</ref> 1980 in Moskau erreichte er im Weltergewicht gegen Miroslav Pavlov, Kebede Sahilu und Ionel Budușan das Halbfinale, wo er knapp mit 2:3 gegen John Mugabi unterlegen war.<ref>Olympic Games 1980</ref>

Sonstiges

Szczerba wurde in Ciężkowice geboren und zog mit seinen Eltern im Alter von drei Jahren nach Nowa Huta, einem Stadtteil von Krakau. Er machte später eine Ausbildung als Elektroinstallateur und war Fähnrich der Polnischen Streitkräfte. Nach Beendigung seiner Sportkarriere war er seit 1988 unter anderem Boxtrainer bei Legia Warschau, Gwardia Warschau sowie Polonia Warschau und trainierte auch die Nationalmannschaft bei Trainingslagern. Später wurde er noch Stadtrat in Bemowo und arbeitete im Sport- und Gesundheitsausschuss. Er ist der Vater des Parlamentsabgeordneten Michał Szczerba.<ref>Kazimierz Szczerba: pojechaliśmy na igrzyska, żeby walczyć, a nie się bawić</ref><ref>Ojciec Michała Szczerby zatroskany o syna na "politycznym ringu". Kazimierz Szczerba: Tu można dostać nóż w plecy</ref>

Weblinks

Commons: Kazimierz Szczerba – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Hinweisbaustein