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Asmahan

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Datei:Asmahan photo.jpg
Asmahan
Datei:Asmahan.jpg
Asmahan mit dem berühmten Schönheitsfleck
Datei:Asmahan and her mother 'Alia al-Mundhir.jpg
Mit ihrer Mutter 'Alia al-Mundhir

Amal al-Atrasch (arabisch آمال الأطرش, DMG {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)); (* 25. November 1917 oder 1912; † 14. Juli 1944 bei al-Mansura in Ägypten),<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vorlage:Webarchiv/Wartung/TodayDer Wert des Parameters archive-today muss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein., al-Mada</ref> besser bekannt unter ihrem Bühnennamen Asmahan (<phonos file="ARZ-Asmahan.ogg">anhören</phonos>/? arabisch أسمهان, DMG {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)), war eine syrische Sängerin, Schauspielerin und Informantin.

Leben

Asmahan wurde als Tochter eines Syrers Fahd al-Atrash und einer Libanesin Alia al-Mudhir in einer verarmten Familie geboren.<ref name=":0" /> Zweig der wohlhabenden al-Atrasch-Familie, war die Schwester von Farid el Atrache und mit dem Drusenführer und syrisch-nationalistischen Revolutionär Sultan Pascha al-Atrasch verwandt. Bereits in ihrer Kindheit musste sie 1918<ref name=":0"></ref> nach Ägypten auswandern, da ihre Heimat in al-Qrayya vor der Syrischen Revolution durch die Franzosen bombardiert wurde. Mit 14<ref name=":0" /> Jahren wurde sie als Sängerin entdeckt, mit 16<ref name=":0" /> nahm sie ihre erste Schallplatte auf.

Ihre Familie kannte bereits den Komponisten Dawood Hosni, und später sang Amal die Kompositionen von Mohamed El Qasabgi und Zakariyya Ahmad.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Lebanese Army Journal, Issue Number 241 (Memento vom 11. November 2013 im Internet Archive), Juli 2005 (arabisch)Vorlage:Abrufdatum</ref><ref>Majid al-Atrash: Asmahan: Amirat at-tarab was-saif wan-nada (Asmahan: The princess of music, war and grace). al-'Adyat-Magazin, 2005, S. 75–77 (arabisch)</ref> Sie sang auch Kompositionen von Mohammed Abdel Wahab und von ihrem Bruder Farid. Asmahan wurde zu einem aufsteigenden Stern in her own right.

1933<ref name=":0" /> heiratete sie einen Cousin, den Emir<ref name=":0" /> des Drusenbergs, von dem sie sich später scheiden ließ, ihn erneut heiratete, und sich wieder von ihm scheiden ließ. Asmahan verbrachte ihre Tage und Nächte bereits im Alter von 24<ref name=":0" /> Jahren oft im luxuriösen Jerusalemer King David Hotel.<ref name=":0" /> Ihre Bemühungen, Informationen von geheimdienstlichem Interesse zu erhalten, sollen im Mai 1941<ref name=":0" /> mit ihrer Anwerbung durch den britischen Geheimdienst begonnen haben. Später stand sie gleichzeitig<ref name=":0" /> auf der Lohnliste der Franzosen. General Charles de Gaulle<ref name=":0" /> zählte zu ihren persönlichen Bekannten. Diese Bemühungen waren häufig mit sexueller<ref name=":0" /> Zuwendung verbunden, genoss sie doch die, mitunter entgeltliche,<ref name=":0" /> Zuneigung verschiedener Liebhaber.<ref name=":0" /> Später heiratete sie einen reichen Ägypter, der im Ruf eines Playboys<ref name=":0" /> stand.

Asmahan besaß die einzige weibliche Stimme in der arabischen Musik, die eine ernsthafte Konkurrenz zu der von Umm Kulthum bildete,<ref>Zuhur, 2000, S. 85</ref> die – wie Asmahan – als eine der herausragendsten Sängerinnen des 20. Jahrhunderts betrachtet wird.<ref>Prominent Egyptians – Egyptian Government State Information Service</ref> Asmahan galt als muṭribah, als eine Sängerin, die den Zauber des alten Stils der arabischen Musik, ṭarab, wie er vor dem Ersten Weltkrieg gepflegt wurde, heraufbeschwören konnte, während sie zugleich europäische Gesangstechniken einbaute und so einen eigenständigen musikalischen Ausdruck fand.<ref>Ali Jihad Racy: Musical Aesthetics in Present-Day Cairo. In: Ethnomusicology, Vol. 26, No. 3, September 1982, S. 391–406, hier S. 393.</ref> Die konservativ eingestellte drusische Öffentlichkeit reagierte zuweilen ablehnend<ref name=":0" /> auf sie. Ihr mysteriöser Tod durch Ertrinken<ref name=":0" /> bei einem Autounfall<ref name=":0" /> am Nil schockierte die Öffentlichkeit.

Filmografie

  • 1941: Triumph der Jugend (Intissar al-Shabab)
  • 1944: Liebe und Vergeltung (Gharam wa Intiqam)<ref name=":0" />

Dokumentarfilm

  • Azza El-Hassan: Asmahan – Rauschende Nächte in Wien (Mischief Films, 2014, 71 Min.)
  • Die Diven Arabiens - Von Umm Kulthum bis Dalida, Frankreich, 2021, 53 Min.

Literatur

Weblinks

Commons: Asmahan – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

<references />

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