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Nunkas

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Nunkas
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(0)&title=Nunkas 49° 41′ N, 11° 44′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(0) 49° 41′ 7″ N, 11° 43′ 33″ O
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Höhe: 470 m ü. NN
Einwohner: 0[Ohne Beleg]Vorlage:Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland/Wartung/NoEinwQuelle
Eingemeindung: 1. Juli 1978

Nunkas ist eine Wüstung (Dorfstelle) im heutigen Truppenübungsplatz Grafenwöhr. Sie gehört zum Gemeindegebiet der Stadt Grafenwöhr.

Geschichte

Die vermutlich ursprünglich wendische Siedlung wurde erstmals im Jahr 1008 urkundlich erwähnt. Die Gemeinde wurde 1818 durch das Gemeindeedikt in Bayern eingerichtet. 1925 bestand sie neben dem Kernort aus den Ortsteilen Dörnlasmühle, Hammergänlas und Wolframs. Sie gehörte zum Bezirksamt Eschenbach und zum Amtsgericht Auerbach.<ref name="OVB1925">Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichnis für den Freistaat Bayern nach der Volkszählung vom 16. Juni 1925 und dem Gebietsstand vom 1. Januar 1928. Heft 109 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1928, DNB 361988923, OCLC 215857246, Abschnitt II, Sp. 849 (Digitalisat). </ref> 1933 hatte sie 162 Einwohner.<ref>Vorlage:Verwaltungsgeschichte.de</ref> Die Absiedlung und Auflösung der Gemeinde erfolgte 1938/39 (nachträglich durch Bekanntmachung des Bayerischen Staatsministeriums des Innern vom 22. August 1951 verfügt).<ref></ref> Die ehemalige Gemeinde gehört zum Kerngebiet des Truppenübungsplatzes Grafenwöhr. Das seit 1939 gemeindefreie Gebiet wurde am 1. Juli 1978 in die Stadt Grafenwöhr eingegliedert.

Einzelnachweise

<references />

Literatur

  • Eckehart Griesbach: Truppenübungsplatz Grafenwöhr – Geschichte einer Landschaft. 5. Auflage, 2005, 270 Seiten
  • Hans-Jürgen Kugler: Hopfenohe – Geschichte einer Pfarrgemeinde [1]
  • Rudolf Weber: Die ehemalige Gemeinde Nunkas, online abrufbar