Zum Inhalt springen

Clyde Sefton

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 16. März 2026 um 20:40 Uhr durch imported>Spürnase2013 (Sportliche Laufbahn).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Clyde Sefton Vorlage:SportPicto
Zur Person
Vollständiger Name Kevin Sefton
Geburtsdatum 20. Januar 1951
Nation AustralienDatei:Flag of Australia (converted).svg Australien
Disziplin Bahn (Ausdauer) / Straße
Karriereende 1983
Wichtigste Erfolge
Olympische Spiele
1972 Silber – Straßenrennen
Commonwealth Games
1974 Goldmedaille – Straßenrennen
Letzte Aktualisierung: 14. September 2019

Kevin „Clyde“ Sefton (* 20. Januar 1951 in South Purrumbete, Victoria (Australien)) ist ein ehemaliger australischer Radrennfahrer.

Sportliche Laufbahn

Clyde Sefton wuchs auf einer Milchfarm auf. Sein erstes Radrennen fuhr er auf Initiative seines älteren Bruders Ian. Mit 13 Jahren bestritt er sein erstes Radrennen, mit 16 feierte er seinen ersten Sieg.<ref name="tips">Where are they now? – Clyde Sefton. In: CyclingTips. 13. Mai 2016, abgerufen am 14. September 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Zudem trainierte er mit Gewichten und bestritt auch Boxkämpfe. Neben seinem Radsporttraining arbeitete er weiter auf der Farm der Familie sowie im 35 Kilometer entfernten Camperdown als Maurer. In der Mittagspause trainierte er, indem er auf den nahegelegenen Mount Leura (320 Meter hoch) fuhr, um anschließend bis 17 Uhr wieder zu arbeiten und dann wieder auf der Farm tätig zu sein.<ref name="smh">Paul Daffey: Pssst. In: The Sydney Morning Herald. 26. Januar 2014, abgerufen am 14. September 2019.</ref>

Mit 20 Jahren erklärte Sefton die Teilnahme an den Olympischen Sommerspielen 1972 in München zu seinem Ziel. Dafür zog er nach Mulgrave zu seinem Trainer Ken Trowell. Er startete im olympischen Straßenrennen als zuvor unbekannter Sportler und errang die Silbermedaille. Damit war er der erste Australier, der eine olympische Medaille im Straßenradsport gewann und bis 2004 der einzige männliche. Im Mannschaftszeitfahren kam er auf den 17. Rang. Im Jahr darauf gewann er die Tour of Scotland, und 1974 errang er bei den Commonwealth Games in Christchurch die Goldmedaille im Straßenrennen. 1976 nahm Sefton ein zweites Mal an Olympischen Spielen teil und belegte im olympischen Straßenrennen Platz 28 und im Mannschaftszeitfahren Rang neun (mit Ian Chandler, Remo Sansonetti und Sal Sansonetti).

1977 trat Sefton zu den Profis über. Bis 1983 fuhr er hauptsächlich bei italienischen Mannschaften. 1978 wurde er jeweils Zweiter des Giro della Romagna, der Herald Sun Tour sowie des Giro del Piemonte. 1980 gewann er das Sechstagerennen von Melbourne, gemeinsam mit Peter Delongville; er startete auch beim Sechstagerennen in Dortmund. 1981 wurde er australischer Meister im Straßenrennen und gewann die Herald Sun Tour. Zudem errang er mehrfach Podiumsplätze bei internationalen Rennen und gewann nationale Rennen.

Heute lebt Clyde Sefton in der Nähe seines Heimatortes und betreibt eine Farm zur Zucht von Wild.<ref name="tips" /><ref>Clyde Sefton auf deerfarming.com. Abgerufen am 14. September 2019 (pdf)</ref>

Erfolgsliste

1972
1973
1974
1976
1978
1979
1980
1981
1982
1983

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

1904, 1907 Tom Larcombe | 1909 Ivor Munro | 1910 Joe Pianta | 1922, 1923 Phil O’Shea | 1924, 1926, 1927, 1929 Hubert Opperman | 1930, 1932 Richard-William Lamb | 1931 Matt Lynch | 1933 Hefty Stuart | 1936 Alan Angus | 1948 Alby Barlow | 1950 Keith Rowley | 1951 John Beasley | 1952 Neil Peadon | 1953 Alby Saunders | 1954, 1955 Eddie Smith | 1956, 1957, 1958 Russell Mockridge | 1959, 1960 Fred Roche | 1961 Neville Veale | 1962 John Brendan O’Sullivan | 1963 Warwick Dalton | 1964, 1968 Barry Waddell | 1965 Matt Martino | 1966, 1973 Kerry Hoole | 1967 Graeme Gilmore | 1969 Robert Whetters | 1970, 1971 Graham McVilly | 1972 Kevin Spencer | 1974 Graham Rowley | 1975, 1977 Donald Wilson | 1976, 1984 Peter Besanko | 1978, 1979, 1980 John Trevorrow | 1981 Clyde Sefton | 1982, 1986 Wayne Hildred | 1983 Terry Hammond | 1985 Laurie Venn | 1987 Allan Dipple | 1988 Paul Miller | 1989 Gary Clively | 1990 Damian McDonald | 1991, 1994 Neil Stephens | 1992 David McFarlane | 1993 Eddy Salas | 1995, 2002, 2005 Robbie McEwen | 1996 Nick Gates | 1997 Jonathan Hall | 1998 David McKenzie | 1999 Henk Vogels junior | 2000 Jamie Drew | 2001 Steve Williams | 2003 Stuart O’Grady | 2004 Matthew Wilson | 2006 Russell Van Hout | 2007 Darren Lapthorne | 2008 Matthew Lloyd | 2009 Peter McDonald | 2010 Travis Meyer | 2011, 2016 Jack Bobridge | 2012, 2014 Simon Gerrans | 2013, 2025 Luke Durbridge | 2015 Heinrich Haussler | 2017 Miles Scotson | 2018 Alexander Edmondson | 2019 Michael Freiberg | 2020, 2021 Cameron Meyer | 2022, 2023, 2024 Lucas Plapp | 2026 Patrick Eddy <references />

Vorlage:Klappleiste/Ende