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Diederichsstein

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Datei:Qingdao Diederichsstein.jpg
Denkmal Diederichsstein am Diederichsberg in „Tsingtau“.
Abbildung von 1918 mit japanischer Inschrift senkrecht über dem Wappenadler
Datei:Ehemaliges Sitz des Diederichssteins Tsingtau 01.jpg
Bild der Situation 2015 am Ort des ehemaligen Denkmals.

Der Diederichsstein ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) war ein Denkmal in Tsingtau, das Otto von Diederichs und der Besetzung von Kiautschou am 14. November 1897 gewidmet wurde. Zum Jahrestag der Besetzung wurde es am 21. November 1898 von Prinz Heinrich von Preußen eingeweiht.<ref name="warner1994">Warner: Deutsche Architektur in China. 1994, S. 98.</ref><ref>Die Entstehung der Musterkolonie Kiautschou. Bundesarchiv</ref> Auf dem Denkmal wurde eine Inschrift mit folgendem Text angebracht: „Der hier für Kaiser warb und Reich ringsher das Land, nach ihm sei dieser Felsen Diederichsstein genannt.“<ref>Eine Reise durch die deutschen Kolonien. Band 6. Verlagsgesellschaft Kolonialpolitischer Zeitschriften, 1912, S. 12, OCLC 256669663.</ref> Das Denkmal befand sich auf halber Höhe des Signalbergs (Xinhaoshan, während der deutschen Herrschaft offiziell Diederichsberg genannt<ref>Signalberg. In: Deutsches Kolonial-Lexikon. (1920), Band III, S. 357. <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />ub.bildarchiv-dkg.uni-frankfurt.de (Memento des Vorlage:IconExternal vom 2. April 2015 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.ub.bildarchiv-dkg.uni-frankfurt.de</ref>), auf dem die örtliche Funkstation eingerichtet war. Nach der Japanischen Besetzung Tsingtaus wurde die Gedenktafel zunächst mit einer japanischen Inschrift („November im Dritten Jahr der Taishō-Zeit“) senkrecht über den Wappenadler versehen und vor der Rückgabe Tsingtaus an China am 10. Dezember 1922 in ein Militärmuseum nach Tokio gebracht.<ref name="warner1994" /> Am 16. März 2008 wurden von lokalen Heimatforschern Fragmente des Denkmals wiederentdeckt.<ref name="2008-03-23" /> Nachfolgend wurden weitere Forschungen zur Historie angestrengt.<ref name="2008-04-27" />

Literatur

  • Torsten Warner: Deutsche Architektur in China. Ernst & Sohn, 1994, ISBN 3-433-02429-4.
  • Hans Weicker: Kiautschou. Das deutsche Schutzgebiet in Ostasien. Federzeichnungen, Initialen und Vignetten von Marie Gey-Heinze. Alfred Schall, Berlin 1908.
  • Michael Salewski: Die preußische und die Kaiserliche Marine in den ostasiatischen Gewässern: Das militärische Interesse an Ostasien.

Weblinks

Einzelnachweise

<references> <ref name="2008-03-23"> <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Chinesischer Pressebericht (23. März 2008) zur Wiederentdeckung von Fragmenten des Diedrichssteins (Memento vom 30. März 2017 im Internet Archive) bei wanbao.qingdaonews.com </ref> <ref name="2008-04-27"> <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Chinesischer Pressebericht (27. April 2008) zur Geschichte des Diedrichssteins (Memento vom 10. März 2016 im Internet Archive; PDF; 488 kB) bei wanbao.qingdaonews.com </ref> </references>

Koordinaten: 36° 4′ 1″ N, 120° 19′ 32″ O

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