Zum Inhalt springen

Schloss Brunnwald

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 17. April 2026 um 13:17 Uhr durch imported>TaxonBot (Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Datei:Bad Leonfelden (Schloss Brunnwald-3).jpg
Schloss Brunnwald

Das Schloss Brunnwald (auch Jagdschloss Brunnwald) steht im Ort Brunnwald, Gemeinde Vorderweißenbach im Bezirk Urfahr-Umgebung in der Nähe von Bad Leonfelden (Brunnwald 5).

Geschichte

Datei:Bad Leonfelden (Schloss Brunnwald-1).jpg
Schloss Brunnwald

Das Gebäude im Waldgebiet des Brunnwalds wurde zwischen 1724 und 1727 inmitten des Brunnwaldes errichtet und 1839 bis 1840<ref name="Heimatbuch_Seite538">Jagdschloss und Forsthaus Brunnwald. In: Vorderweißenbach. Heimat. Geschichte. Gegenwart. Der Stern im Böhmerwald. S. 358.</ref><ref name="Abendblatt1907">Schloß Brunnwald abgebrannt. In: Prager Abendblatt. Beilage zur Prager Zeitung / Prager Abendblatt, 31. Juli 1907, S. 5 (online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/pab</ref> zum starhembergisches Jagdschloss ausgebaut. Der Brand vom 30. Juli 1907<ref name="Heimatbuch_Seite538" /><ref name="Abendblatt1907" /> zerstörte es weitgehend. Daraufhin wurde das Schloss neu errichtet.<ref>Bad Leonfeldens Geschichte in Stichwörtern. In: bad-leonfelden.ooe.gv.at. Abgerufen am 23. März 2026 (hier wird irrtümlich 1905 als Jahr des großen Brandes angegeben).</ref> Der aus dem Mauerverband hervorspringende viergeschoßige Turm stammt von dem Wiederaufbau.

1939 wurde das Schloss von den Nationalsozialisten beschlagnahmt und als NSV-Mütterheim verwendet.<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/www.landesarchiv-ooe.atlandesarchiv-ooe.at (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im März 2026. Suche im Internet Archive ) Schloss Brunwald, Müttererholungsheim, landesarchiv-ooe.at (pdf).</ref> Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden für die durch die großen Flüchtlingsbewegungen zustande gekommenen Evangelischen im Raum Bad Leonfelden im Schloss Gottesdienste abgehalten. Diese wurden später in der Hauptschule des Marktes verlegt.<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/www.evgalli.atGeschichte der Evangelischen Pfarrgemeinde Gallneukirchen (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Mai 2019. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot, evgalli.at.</ref> Im Schloss war auch eine Geburtenstation des Diakoniewerkes untergebracht. 1955 wurde ein Rekonvaleszenzheim des Roten Kreuzes einquartiert, dann stand das Gebäude einige Zeit leer. Von 1965 bis 1982 war es an einen spanischen Verein für Gäste und als Kinderheim verpachtet.

Das Gebäude dient seit 1993 als Gast- und Wohnstätte. Der Hotel- und Gaststättenbetrieb wird von Helga und Gilbert Holzer geführt.<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/www.schloss-brunnwald.atschloss-brunnwald.at (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im März 2026. Suche im Internet Archive ) Website von Schloss Brunnwald, Zugriff am 1. Mai 2013.</ref> Das Schloss ist auch heute noch im Besitz der Starhembergschen Forst- und Güterdirektion.

Anlage

Datei:Bad Leonfelden (Schloss Brunnwald-2).jpg
Rückseite des Schlosses

Brunnwald ist ein dreigeschoßiges Anwesen mit einigen landwirtschaftlichen Nebengebäuden. Aus dem Mauerwerk ragt seitlich ein Rundturm hervor. Auf seiner Ostseite befindet sich unter einem arkadenartigen Vorbau der Eingang zur Gastwirtschaft. Auf der Rückseite ist ein weiterer Eingang mit einfacher Granitumrahmung zu finden. Oberhalb des Einganges befindet sich die Abwurfstange eines Hirsches.

Literatur

  • Jagdschloss und Forsthaus Brunnwald. In: Marktgemeinde Vorderweißenbach (Hrsg.): Vorderweißenbach. Heimat. Geschichte. Gegenwart. Der Stern im Böhmerwald. Sternstein Verlag, 2025, ISBN 978-3-902865-25-0, S. 358f.
  • Oskar Hille: Burgen und Schlösser in Oberösterreich einst und jetzt. Verlag Ferdinand Berger & Söhne, Horn 1975, ISBN 3-85028-023-3.
  • Norbert Grabherr: Burgen und Schlösser in Oberösterreich. Ein Leitfaden für Burgenwanderer und Heimatfreunde. 3. Auflage. Oberösterreichischer Landesverlag, Linz 1976, ISBN 3-85214-157-5.

Weblinks

Commons: Schloss Brunnwald – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Koordinaten: 48° 31′ 9,2″ N, 14° 15′ 0,9″ O

 {{#coordinates:48,51922|14,25025|primary
   |dim=
   |globe=
   |name=
   |region=AT-4
   |type=landmark
  }}

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Katastralgemeinden: Amesberg | Bernhardschlag | Oberweissenbach | Schönegg |

Ortschaften: Altenschlag | Amesberg | Amesschlag | Bernhardschlag | Brunnwald | Eberhardschlag | Gaisschlag | Geierschlag | Guglwald | Hinterweißenbach | Köckendorf | Mitterbrunnwald | Mühlholz | Oberbrunnwald | Ortschlag | Piberschlag | Schönegg | Stumpten | Unterbrunnwald | Vorderweißenbach

Marktort: Vorderweißenbach | Weiler: Grubhäusl • Hintermühl • Plankenauer • Sternhäusl Rotten: Amesschlag • Bernhardschlag • Eberhardschlag • Glasau • Hinterweißenbach • Köckendorf • Kollerhäuser • Mühlholz • Oberbrunnwald • Ortschlag • Piberschlag • Schönegg • Spitzwiese • Stumpten • Unterbrunnwald | Zerstreute Häuser: Altenschlag • Amesberg • Brunnwald • Gaisschlag • Geierschlag • Guglwald • Mitterbrunnwald • Rohrau • Sternwald • Wagnermühle | Sonstige Ortslagen: Traberg • Pfannkapelle • Schloss Brunnwald

Zählsprengel: Bernhardschlag | Vorderweißenbach | Schönegg

Vorlage:Klappleiste/Ende