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Aeonium lancerottense

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Aeonium lancerottense
Datei:Tinajo - Montaña Colorada - Aeonium lancerottense 01 ies.jpg

Aeonium lancerottense

Systematik
Ordnung: Steinbrechartige (Saxifragales)
Familie: Dickblattgewächse (Crassulaceae)
Unterfamilie: Sempervivoideae
Tribus: Aeonieae
Gattung: Aeonium
Art: Aeonium lancerottense
Wissenschaftlicher Name
Aeonium lancerottense
(Praeger) Praeger
Datei:San Bartolomé - LZ-20-LZ-30 - Aeonium lancerottense 08 ies.jpg
Blütenstand

Aeonium lancerottense ist eine Pflanzenart aus der Gattung Aeonium in der Familie der Dickblattgewächse (Crassulaceae).

Beschreibung

Vegetative Merkmale

Aeonium lancerottense wächst als mehrjähriger, dicht verzweigter Halbstrauch und erreicht Wuchshöhen von bis zu 60 Zentimeter. Die kahlen, netzartig gemusterten, aufsteigenden Triebe weisen einen Durchmesser von 7 bis 15 Millimeter auf. Ihre ziemlich flachen Rosetten erreichen einen Durchmesser von 10 bis 18 Zentimeter. Die verkehrt eiförmigen oder verkehrt lanzettlich-spateligen, grünen bis gelblich grünen, bläulich überhauchten, fast kahlen Laubblätter sind 5 bis 9 Zentimeter lang, 1,5 bis 4 Zentimeter breit und 0,3 bis 0,6 Zentimeter dick. Zur Spitze hin sind sie zugespitzt und geschwänzt. Die Basis ist keilförmig. Der Blattrand ist im oberen Teil mit einigen faltigen Wimpern besetzt. Die Blätter sind häufig entlang des Randes nahe der Spitze rötlich variegat.

Generative Merkmale

Der kuppelförmige Blütenstand weist eine Länge von 8 bis 30 Zentimeter und eine Breite von 8 bis 25 Zentimeter auf. Der Blütenstandsstiel ist 6 bis 20 Zentimeter lang. Die sieben- bis achtzähligen Blüten stehen an einem 1 bis 3,5 Millimeter langen, kahlem Blütenstiel. Ihre Kelchblätter sind schwach flaumhaarig bis fast kahl. Die weißlichen, im mittleren Teil rosa variegaten, lanzettlichen, zugespitzten Kronblätter sind 6 bis 9 Millimeter lang und 1 bis 1,5 Millimeter breit. Die Staubfäden sind kahl.

Chromosomenzahl

Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 36.<ref name="IPCN" />

Systematik und Verbreitung

Aeonium lancerottense ist auf Lanzarote in Höhen von 200 bis 600 Metern verbreitet.

Die Erstbeschreibung als Sempervivum lancerottense durch Robert Lloyd Praeger wurde 1925 veröffentlicht.<ref>R. Lloyd Praeger: Notes On Canarian And Madeiran Semperviva. In: Transactions and Proceedings of the Botanical Society of Edinburgh. Band 29, 1925, S. 207 (doi:10.1080/03746602709469420).</ref> 1932 stellte er die Art in die Gattung Aeonium.<ref>Robert Lloyd Praeger: An Account of the Sempervivum group. 1932, S. 190.</ref>

Nachweise

Literatur

  • Reto Nyffeler: Aeonium lancerottense. In: Urs Eggli (Hrsg.): Sukkulenten-Lexikon. Crassulaceae (Dickblattgewächse). Eugen Ulmer, Stuttgart 2003, ISBN 3-8001-3998-7, S. 17.

Einzelnachweise

<references> <ref name="IPCN">Aeonium lancerottense bei Tropicos.org. In: IPCN Chromosome Reports. Missouri Botanical Garden, St. LouisVorlage:Abrufdatum</ref> </references>

Weblinks

Commons: Aeonium lancerottense – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien