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Wenigenhasungen

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Wenigenhasungen
Stadt Wolfhagen
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(458)&title=Wenigenhasungen 51° 20′ N, 9° 15′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(458) 51° 19′ 53″ N, 9° 14′ 39″ O
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Höhe: 300 m ü. NHN
Fläche: 8,11 km²<ref name="lagis" />
Einwohner: 458 (1. Dez. 2023)<ref name="DF">Stadt Wolfhagen – Haushaltssatzung und Haushaltsplan für das Haushaltsjahr 2023. (PDF; 11.9 MB) S. 7, abgerufen am 29. Juli 2024.</ref>
Bevölkerungsdichte: 56 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Februar 1971
Postleitzahl: 34466
Vorwahl: 05692
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Wenigenhasungen ist ein Stadtteil von Wolfhagen im nordhessischen Landkreis Kassel.

Geographische Lage

Wenigenhasungen liegt im Naturpark Habichtswald südsüdwestlich vom Massiv des Großen Bärenbergs (600,7 m ü. NN), westlich des Bosenbergs (471,5 m ü. NN), westnordwestlich des Burghasunger Bergs (479,7 m ü. NN) und nordöstlich des Isthabergs (523,1 m ü. NN). Das Dorf wird in Ostsüdost-Westnordwest-Richtung vom Twiste-Zufluss Erpe durchflossen. Nachbardörfer sind die Zierenberger Stadtteile Burghasungen im Ostsüdosten und Oelshausen im Südosten sowie die Wolfhagener Stadtteile Istha im Südsüdwesten, Philippinenburg und -thal im Westen und Altenhasungen im Westnordwesten.

Geschichte

Ortsgeschichte

Die älteste bekannte schriftliche Erwähnung von Wenigenhasungen erfolgte unter dem Namen Hasungen inferior im Jahr 1252 in einer Urkunde des Klosters Hasungen.<ref>HStAM Bestand Urk. 27 Nr. 34 In: Archivinformationssystem Hessen (Arcinsys Hessen).</ref> Weitere Erwähnungen erfolgten unter den Ortsnamen (in Klammern das Jahr der Erwähnung):<ref name="lagis" />minoris ville Hasungen, plebanus (1258); Nidern Hasungen (1335); parvum Hasungen (1341); Minorihasungen (1420), Wenigen Hasung[en] und Wenigen Hasungen (1708/10).

Das Dorf Wenigenhasungen gehörte zunächst zum Kloster bzw. der Vogtei Hasungen und gelangte im Zuge der Reformation an die Landgrafen von Hessen.<ref name="lagis" />

Seit 1724 besteht die Schützenbruderschaft, die alljährlich in der Himmelfahrtswoche ihr traditionelles Schützenfest veranstaltet.

1748 wurde die Dorfkirche im Barockstil erneuert, der alte mittelalterliche Turm blieb hierbei erhalten.

Hessische Gebietsreform (1970–1977)

Zum 1. Februar 1971 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Wenigenhasungen im Zuge der Gebietsreform in Hessen auf freiwilliger Basis in die Stadt Wolfhagen eingemeindet.<ref>Gemeindegebietsreform: Zusammenschlüssen und Eingliederungen von Gemeinden vom 20. Januar 1971. In: Der Hessische Minister des Inneren (Hrsg.): Staatsanzeiger für das Land Hessen. 1971 Nr. 6, S. 248, Abs. 1 (Vorlage:HessAmtsBL/LinkText [PDF; 6,2 MB]).</ref><ref></ref> Für Wenigenhasungen wurde, wie für alle nach Wolfhagen eingegliederten Gemeinden. ein Ortsbezirk mit Ortsbeirat und Ortsvorsteher nach der Hessischen Gemeindeordnung eingerichtet.<ref name="HS">Hauptsatzung. (PDF; 149 kB) § 5. In: Webauftritt. Gemeinde Wolfhagen, abgerufen im September 2020.</ref>

Verwaltungsgeschichte im Überblick

Die folgende Liste zeigt die Staaten und Verwaltungseinheiten, in denen Wenigenhasungen lag:<ref name="lagis" /><ref>Vorlage:Verwaltungsgeschichte.de</ref><ref>Vorlage:BibOCLC</ref>

Bevölkerung

Einwohnerstruktur 2011

Nach den Erhebungen des Zensus 2011 lebten am Stichtag, dem 9. Mai 2011, in Wenigenhasungen 480 Einwohner. Darunter waren 6 (1,3 %) Ausländer. Nach dem Lebensalter waren 102 Einwohner unter 18 Jahren, 201 zwischen 18 und 49, 90 zwischen 50 und 64 und 87 Einwohner waren älter.<ref name="Z2011E" /> Die Einwohner lebten in 192 Haushalten. Davon waren 48 Singlehaushalte, 69 Paare ohne Kinder und 81 Paare mit Kindern, sowie 18 Alleinerziehende und 3 Wohngemeinschaften. In 36 Haushalten lebten ausschließlich Senioren und in 153 Haushaltungen lebten keine Senioren.<ref name="Z2011E" />

Einwohnerentwicklung

Quelle: Historisches Ortslexikon<ref name="lagis" />
  • 1510: 25 Haushaltungen
  • 1585: 37 Haushaltungen
  • 1747: 41 Haushaltungen
Wenigenhasungen: Einwohnerzahlen von 1834 bis 2020
Jahr  Einwohner
1834
  
317
1840
  
348
1846
  
359
1852
  
384
1858
  
368
1864
  
391
1871
  
360
1875
  
354
1885
  
364
1895
  
411
1905
  
399
1910
  
420
1925
  
471
1939
  
426
1946
  
638
1950
  
596
1956
  
469
1961
  
451
1967
  
462
1970
  
464
1980
  
?
1990
  
?
2000
  
?
2011
  
480
2014
  
489
2020
  
456
Datenquelle: Histo­risches Ge­mein­de­ver­zeich­nis für Hessen: Die Be­völ­ke­rung der Ge­mei­nden 1834 bis 1967. Wies­baden: Hes­sisches Statis­tisches Lan­des­amt, 1968.
Weitere Quellen: bis 1970<ref name="lagis" />; Stadt Wolfhagen<ref name="EW2014" /><ref name="DF" />; Zensus 2011<ref name="Z2011E" />

Religion

Wenigenhasungen gehört zum Kirchspiel Altenhasungen.

Historische Religionszugehörigkeit

Quelle: Historisches Ortslexikon<ref name="lagis" />
• 1834: 364 evangelische (= 100 %) Einwohner
• 1961: 414 evangelische (= 91,80 %), 31 katholische (= 6,87 %) Einwohner

Politik

Für Wenigenhasungen besteht ein Ortsbezirk (Gebiete der ehemaligen Gemeinde Wenigenhasungen) mit Ortsbeirat und Ortsvorsteher nach der Hessischen Gemeindeordnung. Der Ortsbeirat besteht aus sieben Mitgliedern.<ref name="HS" /> Bei den Kommunalwahlen in Hessen 2021 betrug die Wahlbeteiligung zum Ortsbeirat 56,99 %. Alle Kandidaten gehörten der „Bürgerliste Wenigenhasungen“ an.<ref>Ortsbeiratswahl Wenigenhasungen. In: Votemanager. Kommunales Gebietsrechenzentrum, abgerufen im März 2023.</ref> Der Ortsbeirat wählte Robert Schwarz zum Ortsvorsteher.<ref>Ortsbeirat Wenigenhasungen. In: Webauftritt. Stadt Wolfhagen, abgerufen im März 2023.</ref>

Bildung

Die sich im Ort befindliche Grundschule, die Erpetalschule, wird auch von Kindern aus den umliegenden Dörfern besucht. Darüber hinaus pflegt man ein reges Vereinsleben.

Literatur

  • Hochhuth, Statistik, S. 236.
  • Reimer, Ortslexikon, S. 207 (Hasungen).
  • Vorlage:HessBib

Weblinks

Commons: Wenigenhasungen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Anmerkungen und Einzelnachweise

Anmerkungen <references group="Anm." />

Einzelnachweise <references> <ref name="lagis"> Wenigenhasungen, Landkreis Kassel. Historisches Ortslexikon für Hessen. (Stand: 9. Juli 2019). In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS). </ref> <ref name="KHK1818"> Kur-Hessischer Staats- und Adress-Kalender: 1818. Verlag d. Waisenhauses, Kassel 1818, S. 62 (MDZ Digitalisathttp://vorlage_digitalisat.test/1%3D%7B%7B%7B1%7D%7D%7D~GB%3D~IA%3D~MDZ%3D%0A10021517~SZ%3D266~doppelseitig%3D~LT%3DMDZ%20Digitalisat~PUR%3D). </ref> <ref name="Z2011E"> Ausgewählte Daten über Bevölkerung und Haushalte am 9. Mai 2011 in den hessischen Gemeinden und Gemeindeteilen. (PDF; 1,8 MB) In: Zensus 2011. Hessisches Statistisches Landesamt, S. 30 und 86, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 27. Oktober 2020;. </ref> <ref name="EW2014"> Einwohnerzahlen im Haushaltsplan 2015. In: Webauftritt. Stadt Wolfhagen, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen im Februar 2016. </ref> </references>

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