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Never Let Me Down Again

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Never Let Me Down Again
Depeche Mode
Veröffentlichung 24. August 1987<ref>release date</ref>
Länge 4:47 (Albumversion)
4:18 (Singleversion)
Genre(s) Dark Wave, Synthiepop
Autor(en) Martin Gore
Album Music for the Masses

Never Let Me Down Again (englisch für „Enttäusche mich nie wieder“) ist ein Lied der britischen Band Depeche Mode. Es erschien im August 1987 als Single aus ihrem Album Music for the Masses. In Großbritannien war die Single mit Platz 22 als höchster Chartposition<ref name="Chart_UK" /> nur mäßig erfolgreich. In der Bundesrepublik Deutschland erreichte der Song Platz zwei der Charts<ref name="Chart_DE" />, in einigen anderen europäischen Ländern erzielte er Top-Ten-Positionen. Er gilt heute als einer der Klassiker der Band.

Geschichte

Mit David Bascombe während der Aufnahmen zu Music for the Masses ab Februar 1987 eingespielt, wurde der Song als zweite Vorabsingle im August 1987 ausgekoppelt, unmittelbar, bevor das Album im September erschien. Auf dem Singlecover sind Fragmente einer Karte der Sowjetunion zu sehen, auf unterschiedlichen Ausgaben waren verschiedene Fragmente abgebildet. Als B-Seite wurde der Track „Pleasure, Little Treasure“ verwendet.

Inhalt

Nach Meinung der Journalisten und Musikhistorikers Michael Christopher<ref>Michael Christopher. In: Robert Lecker Agency. Abgerufen am 3. September 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> lässt das Lied verschiedene Interpretationen zu: „Manche denken, es geht um Drogen, andere halten es für eine Schwulenhymne, und es könnte auch ganz wörtlich gemeint sein, wenn jemand darüber singt, dass er mit seinem besten Freund eine Spritztour macht. [Der Texter] Martin Gore hat sich in der Regel nicht dazu geäußert, sondern überlässt den Fans ihre eigene Interpretation.“<ref></ref>

In der Ausgabe 44/1987 der Jugendzeitschrift Bravo wird Martin Gore bezüglich der Bedeutung des Textes hingegen so zitiert: „...die Nummer hat mit Beziehungen überhaupt nichts zu tun. Da geht es um das Kapitel Flucht vor der Realität und das böse Erwachen hinterher. ... Irgendeine Art von Flucht. Drogen, Alkohol oder was weiß ich.“<ref>Hannsjörg Riemann: Stars unter vier Augen: Martin Gore (Depeche Mode) - Zweimal haben wir uns geprügelt. In: BRAVO. Nr. 44/1987. Heinrich Bauer Spezialzeitschriften-Verlag KG, München / Hamburg 22. Oktober 1987, S. 55.</ref>

Musikvideos

Es existieren zwei Videos zu dem Lied; beide gedreht von dem Regisseur Anton Corbijn. Die erste Version benutzt den „Split Mix“ als Grundlage; abzüglich des Intros sowie Outros des Liedes. In dem Video erschienen auch Dave Gahans Tanzschuhe, die gehen, ohne dass jemand die Schuhe trägt. Dann zieht jemand die Schuhe an, um damit zu tanzen.<ref>Depeche Mode. PediaPress, S. 347.</ref> Eine zweite Version mit der Single-Version erschien auch auf der Best-Of-Kompilation The Videos 86–98, diese Version ist ohne die Tanzschuhe und erheblich kürzer.

Remixe

Die ursprüngliche Fassung des Songs ist deutlich länger als die 4:47-Album-Version und wurde, um ein zusätzliches Intro verlängert, als 9:34 langer „Split Mix“ auf 12"-Single veröffentlicht. Auch bei der Albumversion kann man in den letzten Sekunden des Outfadings noch das Wiedereinsetzen der Drums hören. Ein „Aggro Mix“ erschien als Bonus-Song in der CD- sowie Kassetten-Version vom Album Music for the Masses. Der „Split Mix“ wurde auf der Band Remix-Kompilation Remixes 81 – 04 veröffentlicht. Diese Mixe gelten als die letzten Maxiversionen, die Depeche Mode noch selbst angefertigt haben.

Ein anderer Remix war von Digitalism im Jahr 2006 als Digital Deluxe Bonustrack auf der Best-of-Kompilation The Best Of, Volume 1 veröffentlicht (sowie auf der Vinyl-Edition dieses Albums) sowie auf der zweiten Band Remix-Kompilation Remixes 2: 81–11; auf diesem Album erschien auch eine Version von Eric Prydz.

Liveaufführungen

Seit Erscheinen des Liedes wurde Never Let Me Down Again auf jeder Tour live gespielt, meist als Abschluss eines Konzertes. Zum ersten Mal live dokumentiert wurde der Song auf dem Video 101. Dort ist auch zu sehen, wie der Sänger Dave Gahan am Ende des Songs mit den Armen winkt und die Zuschauer ebenfalls diese Geste ausführen. Dies wird seit Jahrzehnten als „Tradition“ bei Depeche-Mode-Konzerten angesehen; Kritiker nennen das auch die Kornfeld im Wind-Simulation.<ref>Musikexpress.de: Depeche Mode live in München</ref><ref>Simon Spence: Depeche Mode: Just can’t get enough – Die Biografie. Heyne Verlag, München 2011, ISBN 978-3-453-64050-4</ref>

Kommerzieller Erfolg

Chartplatzierungen

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Auszeichnungen für Musikverkäufe

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Coverversionen

Bisher (Stand: 2017) sind rund 50 Coverversionen des Stücks kommerziell erschienen<ref>coverinfo.de. Abgerufen am 2. Juni 2017.</ref>.

Einzelnachweise

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