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Jeremy Rickard

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Jeremy Rickard, häufig J. C. Rickard zitiert, ist ein britischer Mathematiker, der sich mit Algebra und algebraischer Topologie befasst.

Datei:Rickard jeremy.jpg
Jeremy Rickard, Oberwolfach 2006

Rickard wurde 1988 bei Aidan Schofield am University College London promoviert (Derived Categories and Representation Theory).<ref>Mathematics Genealogy Project</ref> Er ist Professor an der University of Bristol.

Er befasst sich mit modularer Darstellungstheorie endlicher Gruppen und damit zusammenhängenden Fragen der algebraischen Topologie, Darstellungstheorie endlicher Algebren und Homologischer Algebra. Rickard-Äquivalenzen (derivierte Äquivalenzen) als Verallgemeinerung von Morita-Äquivalenzen von Ringen und Algebren sind nach ihm benannt.

2002 erhielt er den Senior Berwick Prize<ref>Die er für Idempotent modules in the stable category, Journal of the London Mathematical Society, Band 56, 1997, S. 149–170, und Splendid equivalences: Derived categories and permutation modules, Proceedings of the London Mathematical Society, Band 72, 1996, S. 331–358, erhielt</ref> 1998 war er Gastredner auf dem Internationalen Mathematikerkongress in Berlin (The abelian defect group conjecture).

Schriften

  • Derived categories and stable equivalence, J. Pure Appl. Algebra, Band 61, 1989, S. 303–317
  • Derived equivalences as derived functors, J. London Mathematical Society, Band 43, 1991, S. 37–48

Weblinks

Einzelnachweise

<references /> Vorlage:Hinweisbaustein