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Staupitz (Torgau)

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Staupitz
Stadt Torgau
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(332)&title=Staupitz 51° 30′ N, 12° 57′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(332) 51° 29′ 30″ N, 12° 57′ 17″ O
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Höhe: 104 m ü. NN
Einwohner: ca. 332 (2011)<ref name="Gindex">Gemarkung Staupitz Flur 1 bis 8, Stadt Torgau. In: GEOindex. Abgerufen im Oktober 2025.</ref>
Eingemeindung: 1. Januar 2009
Eingemeindet nach: Torgau
Postleitzahl: 04861
Vorwahl: 034221
Datei:Staupitz Kirche-01.jpg
Kirche in Staupitz (2016)
Datei:Staupitz Teich.jpg
Teich am Westrand des OT Staupitz, zugehörig zum Flächennaturdenkmal Staupitzer Teiche (2021)

Staupitz ist ein Ortsteil der Stadt Torgau im Landkreis Nordsachsen in Sachsen.

Lage

Der Ortsteil Staupitz liegt südlich der Stadt Torgau zwischen der Elbeniederung im Osten und der Dahlener Heide im Osten und Süden. Teile der Gemarkungsflächen liegen in Landschaftsschutzgebieten. Die östlich befindliche Bundesstraße 182 gibt verkehrsmäßigen Anschluss für die Ortsverbindungswege.

Geschichte

1225 wurde das Dorf als Stupewiz erstmals erwähnt. Bereits 1529 stand der Name Staupitz in den Urkunden. Das Gassendorf war eine alte Landgemeinde mit 742 Hektar (1895) in einer Gewannflur. 1529 wohnten hier 21 Leute. 1880 waren es 323 und 1990 298. Eine Kirchgemeinde wurde 1500 erwähnt. Die übergeordnete Behörde hatte und hat den Sitz in Torgau. Nach der Wende entwickelte sich unter veränderten Eigentumsformen mit den Nachbarorten ein modernes Agrarunternehmen mit Forstwirtschaft, Fischerei, Agrarhandel und Ersatzteillieferung.

Am 1. Januar 1994 wurden die Gemeinden Staupitz, Beckwitz, Loßwig, Mehderitzsch und Weßnig zu einer neuen Gemeinde Pflückuff zusammengeschlossen.<ref>StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 1994</ref> Diese kam am 1. Januar 2009 zu Torgau.<ref>StBA: Gebietsänderungen am 01.01.2009</ref> Eine Bockwindmühle befindet sich im Ort.<ref>Staupitz im Historischen Ortsverzeichnis von SachsenVorlage:Abrufdatum</ref>

Rechtsextremismus

Im ehemaligen Gasthof in Staupitz, der als „Hotspot“ der Szene galt, wurden regelmäßig Neonazi-Konzerte veranstaltet. Neonazistische Bands wie „Heiliger Krieg“, „Blitzkrieg“ und „Tätervolk“ spielten hier. Die andernorts zur Vermeidung möglicher Proteste oder Gegenmaßnahmen des Staates in der Regel konspirativ über soziale Netzwerke organisierten Konzerte wurden hier laut MDR „quasi offiziell“ organisiert. Viele Anwohner hätten sich „arrangiert“.<ref name="publikat-121029">RechtsRock boomt in Sachsen. In: publikative.org. 29. Oktober 2012, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 13. Oktober 2016; abgerufen am 10. Februar 2018.</ref><ref name="mdr1">Verfassungsschutz: Rechtsextreme nutzen immer mehr Immobilien in Sachsen. In: mdr.de. 6. Februar 2018, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 11. Februar 2018; abgerufen am 10. Februar 2018.</ref><ref name="mdr2">Staupitz ist Hotspot der Rechtsrock-Szene. In: mdr.de. 26. März 2017, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 11. Februar 2018; abgerufen am 10. Februar 2018.</ref>

Weblinks

Commons: Staupitz bei Torgau – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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