Zum Inhalt springen

Slam-Poet

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 17. April 2025 um 19:50 Uhr durch imported>SchlurcherBot (Bot: http → https).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Ein Slam-Poet (auch: Poetry-Slammer, Slammer, Bühnendichter) ist ein Verfasser oder geistiger Urheber eines literarischen Werkes der Slam-Poetry, das von ebendieser Person im Rahmen eines Poetry-Slams vorgetragen wird. Im deutschsprachigen Raum lebten 2017 rund 40 bis 50 Künstler hauptberuflich von den Einnahmen ihrer Auftritte, Workshops, Moderationen, Bühnenprogramme, Veröffentlichungen und Auftragsarbeiten, die sich allerdings in der Regel nicht ausschließlich auf die Veranstaltungsform Poetry-Slam beziehen. Aktive deutschsprachige Slam-Poeten absolvieren bis zu 200 Auftritte im Jahr<ref>Die ultimative Poetry-Slam-Anthologie (Karsten Strack (Hrsg.)) | Lektora. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 9. März 2017; abgerufen am 8. März 2017.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.lektora.de</ref>, darunter bei vielen durch Einladungen des Goethe-Institutes auch Auftritte im Ausland<ref>Gordon K. Strahl: Essener Poetry Slammer absolviert Tour durch 20 Länder. Abgerufen am 8. März 2017.</ref>.

Zu den bekanntesten Slam-Poeten gehören die Sieger des Einzelwettbewerbs der deutschsprachigen Meisterschaften wie Jan Philipp Zymny, Bas Böttcher, Sebastian Krämer, Lasse Samström, Philipp Scharrenberg, Sebastian23, Gabriel Vetter, Volker Strübing, Theresa Sperling oder Marc-Uwe Kling. Weitere Slammerinnen und Slammer traten in den vergangenen Jahren mit humoristischen (Julius Fischer, Lars Ruppel, Sandra Da Vina, Torsten Sträter, Daniel Wagner), lyrisch-performativen (Nora Gomringer, Lydia Daher, Pauline Füg, Xóchil A. Schütz, Fabian Navarro), rap-orientierten (Fiva, Gauner, Jan Möbus) oder erzählenden (Sulaiman Masomi, Misha Verollet) Textformen hervor.

Einzelnachweise

<references />