Zum Inhalt springen

Herbert Fladerer

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 21. Juni 2025 um 06:07 Uhr durch imported>Invisigoth67 (Pseudo-Beleg entfernt, zudem WP:WPIKQ).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Herbert Fladerer (* 11. Mai 1913 in Wien; † 13. Dezember 1981 in Wernstein am Inn) war ein österreichischer Maler und Grafiker.

Leben, Ausbildung und Wirken

Datei:Grab Herbert Fladerer 20201018 161847.jpg
Grabstätte von Herbert Fladerer auf dem Friedhof von Wernstein am Inn

Fladerer bekam seine künstlerische Ausbildung zunächst von 1930 bis 1932 in der Graphischen Lehr- und Versuchsanstalt Wien. Von 1932 bis 1940 studierte er an der Akademie der bildenden Künste Wien bei Hans Larwin und Christian Ludwig Martin und lernte dort Johanna Dorn kennen, die er 1942 während eines Fronturlaubs heiratete. Den Kriegsdienst bei der Wehrmacht leistete er von 1940 bis 1945 in Russland und an der Eismeerfront.<ref name="ried.at">24.04. bis 20.06.2009 – Herbert Fladerer – Holzschnitte. In: ried.at. Webpräsenz der Stadt Ried, 2009, abgerufen am 29. April 2020.</ref>

Ab 1946 war er als freischaffender Künstler in Kneiding bei Münzkirchen tätig und gemeinsam mit seiner Frau schloss er sich der Innviertler Künstlergilde an.

Fladerers frühe Werke zeigen den Einfluss von Switbert Lobisser, spätere auch von Alfred Kubin. Zentrales künstlerisches Medium war der Holzschnitt.<ref name="ried.at" />

1952 kam sein Sohn Thomas zur Welt. 1965 übersiedelte die Familie nach Wernstein am Inn. Ab 1975 waren die ersten Anzeichen seiner schweren Krankheit erkennbar, an der er 1981 starb.<ref name="ried.at" />

Werke (Auswahl)

  • Zyklus Krieg (1953)
  • Holzschnitte Mutter mit Kind (1952), Stillende (1955), Erwartung (1955)
  • Zyklus Aus der Kindheit (1954)

Ausstellungen

Auszeichnungen

Würdigung

  • In Wernstein am Inn und in Münzkirchen wurde die Herbert-Fladerer Straße und in Schärding der Herbert-Fladerer-Weg nach ihm benannt.

Literatur

  • Franz Engl: Nachruf im Jahrbuch der Innviertler Künstlergilde 1981/82. S. 97–99.

Weblinks

  • [%5B%5B:Vorlage:OoeGeschichte/URL%5D%5D/bibliografie/Herbert%20Fladerer Bibliografie zur oberösterreichischen Geschichte.] Suche nach 'Herbert Fladerer'. In: ooegeschichte.at. Virtuelles Museum Oberösterreich;

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Hinweisbaustein