Zum Inhalt springen

Stein zu Nassau

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 14. Dezember 2023 um 18:58 Uhr durch imported>Wicyclist (Archivlinks).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Datei:Stein zu Nassau-Stamm-Wappen.png
Ursprüngliches Stammwappen derer vom Stein zu Nassau
Datei:Nassau De Merian Hassiae.jpg
Die Stadt Nassau mit der fürstlichen Burg Nassau und der Stammburg der Familie vom Stein (Steinsche Burg) unterhalb (Merian 1655). Nach dem Verfall der Burg zog die Familie in einen mit der Zeit ausgebauten Zehnthof in den Ort Nassau, das Steinsche Stadtschloss
Datei:Schnorr von Carolsfeld - Bildnis des Reichsfreiherrn Karl vom und zum Stein.jpg
Heinrich Friedrich Karl vom und zum Stein (1757–1831), preußischer Staatsmann und Reformer

Die Familie der Stein zu Nassau (auch vom und zum Stein) ist ein Nassauisches Uradelsgeschlecht.

Geschichte

Die Familie wurde 1195 erstmals urkundlich erwähnt, eine sichere Stammreihe beginnt mit Heinrich vom Stein, der 1253 bis 1255 urkundlich fassbar ist. Die Familie gehörte mit der Herrschaft Stein zu Nassau der mittelrheinischen Reichsritterschaft an und erlangte später den Reichsfreiherrenstand.

Zum Besitz zählten die Steinsche Burg und das Steinsche Stadtschloss sowie das Steinsche Weingut in Lorch (Rheingau). 1816 erwarb der Reichsfreiherr Heinrich vom und zum Stein das säkularisierte Kloster Cappenberg in Westfalen.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Schloss Cappenberg (Memento vom 27. November 2011 im Internet Archive)</ref> Nach dem Erlöschen der Familie vom und zum Stein gingen diese Güter 1926 als Erbe an die Familie der Grafen von Kanitz.

Prominente Vertreter der Familie sind Marianne vom und zum Stein und Heinrich Friedrich Karl vom und zum Stein.

Wappen

In Gold eine rote Rose mit blauen Butzen. Im 14. Jahrhundert von einigen Mitgliedern mit fünflätzigem blauen Turnierkragen vermehrt. Der Helm, mit rot-goldenen Decken, war seit 1352 mit zwei Pfauenwedeln besteckt. Ab 1400 zierte den Helm ein gelber Hunderumpf mit rotem Halsband. Aus dem Hund wurde später ein silberner Esel mit schwarzer Krone um den Hals. Die Helmdecken sind Schwarz-Silber. Das Wappen wurde gebessert und später mit dem der ausgestorbenen Familie Schöneck vereint.

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

<references />