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Archibald Prize

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Der Archibald Prize ist eine seit 1921 in Australien jährlich vergebene Auszeichnung, die von J. F. Archibald (1856–1919), dem Herausgeber des Wochenmagazins The Bulletin, gestiftet wurde.

Hintergrund

Der Preis gilt als die wichtigste Auszeichnung im Bereich der Porträt-Malerei in Australien. Der Archibald Prize wird von der Art Gallery of New South Wales verwaltet und ist mit 100.000 AUD dotiert. Es sind nur Künstler zugelassen, die vor dem Einreichen eines Porträts „von einem Mann oder einer Frau bekannt aus Kunst, Literatur, Politik oder Wissenschaft“ für mindestens ein Jahr in Australien gelebt haben. Jedes Jahr werden ca. 700 Bilder eingereicht, von denen dann ungefähr 40 im Finale ausgehängt werden. Von jedem Künstler darf nur ein Werk jährlich eingereicht werden. In den Jahren 1964 und 1980 wurde der Preis nicht verliehen, da keine Porträts eingereicht wurden, die den Ansprüchen genügten. Neben dem Hauptpreis werden zusätzlich Auszeichnungen in den zwei Kategorien People's Choice Award (seit 1988) und Packing Room Prize (seit 1991) vergeben.

Entwicklung

2021 feierte der Archibald Prize sein 100-jähriges Bestehen. Laut The Sydney Morning Herald zeigen die Gewinner-Porträts die Entwicklung der Kunst sowie der Gesellschaft. Erster Gewinner des Preises 1921 war William B. McInnes, der die Auszeichnung insgesamt siebenmal erhielt. Mit acht Auszeichnungen ist William Dargie der Rekordhalter. Als erste Frau gewann Nora Heysen, Tochter des deutschen Hans Heysen, 1938 den Preis. Mit damals 28 Jahren ist sie bis heute die jüngste Gewinnerin. Bis zum 100-jährigen Jubiläum 2021 waren insgesamt nur zehn Frauen unter den Ausgezeichneten.<ref>Pressebericht zum 100-jährigen Jubiläum, Sydney Herald Tribune, 2021 (engl.)</ref>

Preisträger und ihre Werke

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Gewinner-Porträts in der Hauptkategorie (Auswahl)

Weblinks

Commons: Archibald Prize – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Belege

<references />