Zum Inhalt springen

Ising (Chieming)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 22. Februar 2026 um 15:35 Uhr durch imported>Adalbertriehl (Weblinks: bavarikon).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Ising
Gemeinde Chieming
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(152)&title=Ising 47° 55′ N, 12° 30′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(152) 47° 55′ 25″ N, 12° 30′ 17″ O
 {{#coordinates:47,9236592|12,50466|primary
dim=10000 globe= name=Ising region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code type=city
  }}
Einwohner: 152 (Dez. 2021)<ref>Chieming am Chiemsee: Ortsteile. Abgerufen am 14. Oktober 2022.</ref>
Eingemeindung: 1. Januar 1972
Postleitzahl: 83339
Vorwahl: 08667

Ising ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Chieming im Landkreis Traunstein (Regierungsbezirk Oberbayern, Bayern).

Geschichte

Datei:Ising - Kirchberg - geo-en.hlipp.de - 11056.jpg
Kirchberg in Ising

Ising wurde als „Usinga“ im zweiten Viertel des 8. Jahrhunderts erstmals urkundlich erwähnt.<ref>Gotthard Kießling, Dorit Reimann: Landkreis Traunstein (= Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege [Hrsg.]: Denkmäler in Bayern. Band I.22). Kunstverlag Josef Fink, Lindenberg im Allgäu 2007, ISBN 978-3-89870-364-2. S. 76</ref>

Die katholische Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt ist ein einschiffiger spätgotischer Bau mit Turm südlich des Chors aus der Mitte des 15. Jahrhunderts. Der Bau wurde 1751 durch Plazidus Nizinger barockisiert.<ref>Denkmalliste für Chieming (PDF) beim Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege</ref>

Ising gehörte zur durch das Gemeindeedikt 1818 entstandenen Gemeinde Tabing, die im Jahr 1933 353 Einwohner hatte. Die amtliche Umbenennung in Gemeinde Ising erfolgte am 30. Oktober 1965. Im Rahmen der Gebietsreform in Bayern kam die Gemeinde Ising am 1. Januar 1972 zur Gemeinde Chieming.<ref></ref>

Landschulheim Schloss Ising

Datei:Landschulheim Schloss Ising - geo-en.hlipp.de - 11053.jpg
Landschulheim Schloss Ising

Das heutige Landschulheim Schloss Ising entstand aus einem Gutsbau aus dem frühen 19. Jahrhundert, dessen Ausbau um 1870 durch Franz von Liel folgte. 1892 erwarb Major Leo Czermak, der damalige Präsident des Bayerischen Automobilclubs, das damals schon schlossähnliche Gebäude und veranlasste den weiteren Ausbau, der gotisierend mit Zinnenturm, Zwerchhäusern und Dachhäuschen erfolgte. Das Schloss wurde 1934 nach einem Brand im Jahr 1923 erneuert. 1955 ging es in den Besitz des Zweckverbandes Bayerische Landschulheime über und wird seitdem als Gymnasium mit Internat genutzt.

Baudenkmäler

Siehe: Liste der Baudenkmäler in Ising

Sonstiges

1984 und 1985 richtete der Cowboy Club München in Ising das jährliche Indian Council-Treffen der deutschen Westernclubs mit jeweils 2.000 Besuchern aus. Im Rahmen der Überlegungen über die Weiternutzung der Kulisse entstand die Idee für den Westernfreizeitpark No Name City in Poing.<ref>Das erste Council oder: Wildwest am Chiemsee. In: Heinz J. Bründl, Tommy Krappweis: Vier Fäuste für ein blaues Auge: Wie der Wilde Westen nach Deutschland kam, Droemer-Knaur, 2013, 3. Kap. ISBN 978-3426785720</ref>

Literatur

  • Kuratie Ising, Chiemsee (Hrsg.): Ising. Geschichte, Quellen, Impressionen. Drei-Linden-Verlag, Grabenstätt 1990, ISBN 3-927909-04-1.

Weblinks

Commons: Ising (Chieming) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Navigationsleiste Gemeindeteile der Gemeinde Chieming