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Arno Babadschanjan

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Datei:Arno Babajanyan 2.JPG
Datei:ArmenianStamps-116.jpg
Babadschanjan auf einer armenischen Briefmarke (1997)

Arno Harutjuni Babadschanjan ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value); auch: Babadzhanian, Babadjanian; * 22. Januar 1921 in Jerewan; † 11. November 1983 in Moskau)<ref group="A"> Als Todesdatum nennen die meisten Quellen den 11. November 1983, nur vereinzelt den 15. November. Als Sterbeort geben einige Quellen Moskau, andere Jerewan an, wo sich sein Grab befindet.</ref><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Biographie (Memento des Vorlage:IconExternal vom 20. August 2018 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/bigenc.ru in der Großen Russischen Enzyklopädie</ref><ref name="MGG2">Georg Geodakyan: Babaĵanyan, Arno. In: Ludwig Finscher (Hrsg.): Die Musik in Geschichte und Gegenwart. Zweite Ausgabe, Personenteil, Band 1 (Aagard – Baez). Bärenreiter/Metzler, Kassel u. a. 1999, ISBN 3-7618-1111-X (Online-Ausgabe, für Vollzugriff Abonnement erforderlich)</ref> war ein armenischer Komponist.

Leben

Babadschanjan nahm ab 1938 Kompositionsunterricht in Moskau bei Wissarion Schebalin<ref name="MGG2" /> und studierte am Konservatorium von Jerewan bei Vardkes Talian. 1947 ging er ans Moskauer Konservatorium, wo er Klavierschüler von Konstantin Igumnow wurde. Daneben studierte er Komposition bei Genrich Litinski. 1950 kehrte er nach Armenien zurück, wo er als Lehrer und Pianist wirkte.

Datei:Arno Babjanyan's plaque, Yerevan.JPG

Er übernahm die Leitung einer Klavierklasse am Konservatorium in Jerewan und wirkte dort sowie ab 1956 in Moskau als Hochschullehrer, Komponist und Pianist.<ref name="MGG2" /> Als Pianist ging er bei verschiedenen internationalen Musikwettbewerben als Preisträger hervor. 1952 wurde er in den Vorstand des Komponistenverbandes der Armenischen Sozialistischen Sowjetrepublik gewählt und 1962 mit dem Titel »Volkskünstler der Armenischen SSR« ausgezeichnet. Babadschanjan gehörte zu den führenden Musikerpersönlichkeiten der Armenischen SSR. Sein kompositorisches Schaffen lässt den stilistischen Einfluss seines Landsmannes Aram Chatschaturjan erkennen.

Im Jahr 1950 entstand eines der bekanntesten Werke Babadschanjans, die Armenische Rhapsodie für zwei Klaviere. 1952 entstand ein Klaviertrio, 1954 die Poem-Rhapsodie für Orchester. 1959 folgte eine Sonate für Violine und Klavier und das Mstislaw Rostropowitsch gewidmete Cellokonzert. Außerdem komponierte er weitere kammermusikalische Werke sowie Lieder und Filmmusik. 1981 entstand ein Nocturne für Klavier und sinfonisches Jazzensemble. Während er sich zunächst an der armenischen Volksmusik orientierte, öffnete er sich seit Ende der 1950er Jahre entschieden musikalischen Neuerungen und löste sich von der Tonalität. Am 9. März 2001 wurde der Asteroid (9017) Babadzhanyan nach ihm benannt.

Literatur

  • Arno Arutjunowitsch Babadschanjan: Musik in Geschichte und Gegenwart. S. 4173, MGG (alt) Bd. 15, S. 367, Bärenreiter, 1986.
  • Arno (Arutjunovic) Babajanyan: Musik in Geschichte und Gegenwart MGG (neu) Personenteil 1, 1241–1242, Bärenreiter, 1999.

Auszeichnungen

Weblinks

Commons: Arno Babajanian – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Anmerkungen

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Einzelnachweise

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