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Henry-Mathews-Preis

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Der Henry-Mathews-Preis wurde vom Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre im Jahr 2007 zum Nachgedächtnis des Geschäftsführers Henry Mathews ins Leben gerufen. Er wird an Menschen und Initiativen verliehen, die sich in herausragender Weise für die Ziele des Dachverbands starkgemacht haben.<ref>Henry Mathews Preis 2014 an Maik Pflaum und die Christliche Initiative Romero. Kritische Aktionäre, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 17. November 2015; abgerufen am 13. November 2015.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/kritischeaktionaere.de</ref> Mit dem Preis ist keine monetäre Ausschüttung verbunden, er ist eher als ausdrückliche Würdigung der Arbeit der Preisträger zu verstehen und wird auch von der Presse wahrgenommen.<ref>Urgewald erhält Henry-Mathews-Preis. In: Neues Deutschland. 4. Juli 2007, abgerufen am 13. November 2015.</ref><ref>Jenny Becker: Der Abrüster – Thomas Küchenmeister wird für sein Engagement gegen Landminen ausgezeichnet. In: AG Friedensforschung. 17. September 2010, abgerufen am 13. November 2015.</ref> Verliehen wird der Preis im Herbst jeden Jahres anlässlich der Hauptversammlung des Dachverbands.

Preisträger

  • 2007: Heffa Schücking für den Verein urgewald
    Der Verein urgewald setzt sich seit 1992 in Kampagnen und Projekten für Umweltschutz und Menschenrechte ein. Ihr besonderes Augenmerk gilt den Banken und Finanziers von Großprojekten wie Atomkraftwerken, Staudämmen oder Pipelines.<ref>Was wir tun. urgewald, abgerufen am 13. November 2015.</ref>
  • 2009: Christiane Schnura für die Kampagne für saubere Kleidung
    Die Kampagne für saubere Kleidung wurde 1989 in den Niederlanden gegründet und ist mittlerweile in 15 europäischen Ländern vertreten. Sie setzt sich für die Verbesserung der Arbeitsbedingungen in der weltweiten Bekleidungs- und Sportartikelindustrie ein.<ref>Über uns. In: Saubere-Kleidung.de. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 17. November 2015; abgerufen am 23. April 2024.</ref>
  • 2010: Thomas Küchenmeister für das Aktionsbündnis Landmine.de
    Das Aktionsbündnis Landmine.de setzt sich für das Verbot von Minen und Streumunition ein. Ihre Arbeit beschränkt sich nicht auf die Herstellung von Öffentlichkeit, sondern sie organisieren auch konkrete Hilfen für Opfer der Minen.<ref>Aktuelle Projektnachrichten. In: Aktionsbündnis Landmine.de. Abgerufen am 13. November 2015.</ref>
  • 2011: Axel Köhler-Schnura für die Coordination gegen Bayer-Gefahren
    Die Coordination gegen Bayer-Gefahren gründete sich 1983 als Teil eines internationalen Netzwerks, das sich für Umweltschutz und Menschenrechte einsetzt. Ihre Kampagnen beschäftigen sich mit den globalen Auswirkungen der chemischen Produktionen und zeigen mögliche Alternativen auf.<ref>Kampagnen. In: Coordination gegen Bayer-Gefahren. Abgerufen am 13. November 2015.</ref>
  • 2012: Christian Russau für die Kooperation Brasilien
    Die Organisation Kooperation Brasilien wurde 1989 gegründet. Ihre Mitglieder kommen aus Gewerkschaften, Kirchen, Universitäten, der Umweltbewegung, der Menschenrechtsarbeit und der Entwicklungspolitik.<ref>Über Kobra. Kooperation Brasilien, abgerufen am 13. November 2015.</ref> Da wirtschaftliche Entscheidungen in Deutschland auch Auswirkungen auf Beschäftigte in Brasilien haben, ist es ihnen ein Anliegen, deren Situation öffentlich zu machen und so mitzuarbeiten an einer sozialeren und gerechteren Welt. Die Kooperation Brasilien ist die 32. Organisation, die sich dem Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre angeschlossen hat.
  • 2016: Kampagne „Plough Back the Fruits“
  • 2018: HondurasDelegation und das Ökumenische Büro für Frieden und Gerechtigkeit München
  • 2019: Ulf Georgiew

Weblinks

Einzelnachweise

<references />