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Wendisches Museum

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Wendisches Museum Cottbus
Serbski muzej Chóśebuz
Datei:Wendisches Museum Cottbus SO 2023.jpg
Das Museumsgebäude (2023)
Daten
Ort Cottbus
Art
Heimatmuseum
Eröffnung 1908
Leitung
Leitende Kuratorin: Martina Noack (Martina Nowakojc)
Website
ISIL [[[:Vorlage:ISIL-Link]] DE-MUS-903117]

Das Wendische Museum, {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value),<ref>Werner Meschkank: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vorlage:Webarchiv/Wartung/TodayDer Wert des Parameters archive-today muss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein..</ref> ist das zentrale Museum zu Kultur und Geschichte der Sorben/Wenden in der Niederlausitz und befindet sich in der Stadt Cottbus. Im Museum befindet sich die größte niedersorbische Trachtensammlung, darunter zahlreiche Spreewaldtrachten.

Neben der Dauerausstellung wurden in den 15 Ausstellungsräumen des Heimatmuseums bisher über 40 Sonderausstellungen zu verschiedenen Themen gezeigt. Alle Ausstellungen werden zweisprachig deutsch-sorbisch (wendisch) gestaltet.

Geschichte

In der heutigen Form besteht die kommunale kulturhistorische Sammlung seit 1994, geht aber auf eine 1908 im Cottbuser Heimatmuseum eingerichtete Wendische Bauernstube zurück, die bis in die NS-Zeit existierte. Das dort vorhandene Ausstellungsgut ging nach dem Zweiten Weltkrieg verloren.

In der DDR wurde 1980 ein Museum für niedersorbisches Schrifttum im Schloss Branitz zunächst als ständige Exposition, dann als Wanderausstellung eingerichtet. Kurze Zeit darauf wurde diese Sammlung magaziniert.

Nach 1985 wurde dann aus dem Grundbestand im Magazin eine neue ständige Ausstellung konzipiert. Ziel war es, eine sorbische museale Ausstellung zu schaffen, in der neben Schrifttum auch Musik, Volkstum und Bildende Kunst gezeigt werden sollten. Eine Zeitungs- und Buchsammlung sollte zur Recherche für die Öffentlichkeit zur Verfügung stehen, um dieser das sorbische Brauchtum näher zu bringen.

Vielfältige Bemühungen in den 1980er Jahren und nach der Wiedervereinigung führten schließlich am 3. Juni 1994 zur Eröffnung des heutigen Museums.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vorlage:Webarchiv/Wartung/TodayDer Wert des Parameters archive-today muss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein..</ref>

Datei:Wendisches Museum Cottbus 05.jpg
Blick in die Dauerausstellung (2024)

Das Museum war seit dem 1. Januar 2016 im Rahmen einer Umbauphase geschlossen. Ersatzweise wurde im Stadtmuseum Cottbus eine Sonderausstellung zur Geschichte und Kultur der Sorben/Wenden in der Niederlausitz gezeigt.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Wendisches Museum: Öffnungszeiten (Memento vom 26. Januar 2020 im Internet Archive)</ref> Die Umbauarbeiten wurden 2019 abgeschlossen, die Wiedereröffnung erfolgte mit einer neuen Dauerausstellung am 28. Oktober 2020.<ref>Wendisches Museum in Cottbus feierlich wiedereröffnet. In: Niederlausitz-aktuell.de. 28. Oktober 2020, abgerufen am 1. Dezember 2020.</ref>

Literatur

  • Werner Meschkank: Serbski muzej w Chośebuzu. Das Wendische Museum in Cottbus. Wendisches Museum, Cottbus, 1996. (Kleiner Museumsführer niedersorbisch/deutsch).
  • Albrecht Lange: Die Tracht des Hannoverschen Wendlandes. Drastwa Polobskich Slowjanow w Hannoverskej. Herausgegeben vom Wendischen Museum Cottbus, Textredaktion Martina Noack, Bildredaktion Michael Kablitz.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Koordinaten: 51° 45′ 35,4″ N, 14° 20′ 4,1″ O

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